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Beratungsinhalt: Frau Schröder-Ehlers erläutert einleitend den Zweck
des Radverkehrskonzeptes Lüneburg 2015. Das Radverkehrskonzept aktualisiert die
bisherigen Planungen der Stadt und soll Basis sein für zukünftige jährliche
Prioritätensetzungen. Es ist auch Basis für das Erwirken von Fördermitteln.
Zukünftige Verkehrsplanungen sollen besser strukturiert werden können. Die
Entwicklung neuer Zielsetzungen erfolgt auf Grundlage des Konzeptes. Die
Verwaltung sieht die Vorstellung im Ausschuss als erste Beratung an. Der Aufbau des Radverkehrskonzeptes wird von Herrn
Thöring dargestellt. Als Resümee stellt er fest, dass in Lüneburg schon gute
Direktverbindungen für Fahrradfahrer vorhanden sind. Die Anbindung einzelner
Stadtteile könne jedoch noch optimiert werden. Einzelne Hauptrouten werden
vorgestellt. Beigeordneter Dörbaum bewertet das vorhandene
Radwegenetz als sehr gut, was auf den Verkehrsentwicklungsplan von 1993
zurückzuführen ist. Das neue Radwegekonzept hält er für die zukünftigen
Entwicklungen für sehr sinnvoll. Herr Mott findet die Anstrengungen positiv, allerdings
ist eine Entscheidung über das Radwegekonzept zum jetzigen Zeitpunkt verfrüht,
denn er hat es erst vor einer Woche erhalten und hält Verbesserungen für
erforderlich. Er möchte weitere Institutionen, z.B. die Polizei und andere Bereiche
der Stadtverwaltung, mit einbinden. Ihm fehlen weiter konkrete Zielsetzungen
und eine Stellungnahme zum ÖPNV. Auch Sachverständige sollten gehört werden. Frau Schröder-Ehlers antwortet dazu, dass die von
Herrn Mott angesprochenen Punkte bereits im BYPAD-Verfahren diskutiert wurden,
im Ergebnis bestand Einigung das Radverkehrskonzept auf günstigem Wege zu
erstellen. Weiteren Argumenten sei man natürlich offen gegenüber. Die Stadt
steht für Gespräche bereit, wird den aktuellen Weg aber nicht aufgeben. Herr Thöring geht auf das BYPAD-Verfahren ein. Viele
Punkte aus dem Verfahren sind eingeflossen. Andere Verbesserungsvorschläge
wurden bereits umgesetzt und die vom ADFC werden ebenfalls berücksichtigt. Herr Dammann sieht in dem Radverkehrskonzept einen
guten Ansatz, aber keine abschließende Lösung. Die Vorgaben zum Erhalt der
Fördermittel sollten auf jeden Fall erfüllt werden. Die Umsetzung eines
geeigneten Radverkehrskonzeptes ist für die Zukunft eine der wesentlichen
Aufgaben. Zusätzlicher Verkehr kann nur durch Radverkehr aufgefangen werden. Im
Radverkehrskonzept fehlen ihm Ausführungen zur Verkehrssicherheit und
Finanzierungskonzepte. Ratsherr Soldan möchte finanzielle Mittel erst nach
der Zielvorgabe analysieren. Die Aufgabe hat zudem bei der Stadt eine hohe
Stellung, denn Herr Thöring ist ein hochbezahlter Mitarbeiter. Durch das
schnelle Wachstum der Stadt, wächst auch der Druck zum Tätigwerden. Auch Ratsherr Firus sieht als vorrangiges Ziel aus dem
vorliegenden Radverkehrskonzept das Beste zu machen und weitere Anregungen aus
den Verbänden und Fraktionen zu berücksichtigen. Herr Dammann fragt nach, wie die aufgeführten
Unfallschwerpunkte spezifisch bearbeitet werden können. Herr Thöring gibt dazu Auskunft, dass im Bereich des
Kreisels am Krankenhaus im letzten Kalenderjahr keine Auffälligkeiten bekannt
geworden sind. An gefährlichen Kreuzungen wurden die Bäume beschnitten, weitere
Überlegungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wurden bereits gemacht,
müssen aber noch im Detail geklärt werden. Beigeordneter Löb hätte gerne mehr Radwege, die nicht
direkt neben Hauptverkehrsstraßen verlaufen. Radwege mit natürlicher Umgebung
steigern die Attraktivität des gesamten Radwegenetzes. Zudem stellt er fest,
dass viel Geld in den Autoverkehr fließt. Der Radverkehr sollte dem nicht
nachstehen. Beigeordneter Dörbaum sieht die Prioritäten richtig
gesetzt, denn beim Neubau oder der Sanierung von Straßen werden oftmals auch
die Radwege verbessert. Frau Schröder-Ehlers ist mit der Umsetzung der
einzelnen Bausteine aus dem Verkehrsentwicklungsplan zufrieden. Der
Verkehrsentwicklungsplan hat zur Umsetzung eines integrierten Verkehrskonzeptes
in Lüneburg geführt. Es wurde eine Vielzahl von Maßnahmen für den Individualverkehr,
für den ÖPNV, für die Radfahrer und auch für die Fußgänger umgesetzt. Das
Radverkehrskonzept baut auf alten Planungen auf und aktualisiert diese. Auch
durch die Einstellung eines Radverkehrsbeauftragten wurde für den
Fahrradverkehr viel getan. Ferner bewirbt sich Lüneburg als
„Fahrradfreundlichste Kommune 2006“. Herr Mohr macht abschließend deutlich, die
Schwerpunkte der zukünftigen Verkehrsentwicklung auf den ÖPNV und Radverkehr zu
legen. Beschluss: Der
Beschluss wird vertagt, um in den Fraktionen und Verbänden darüber zu beraten. |
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