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Stadtdirektor
Koch verlässt für die Dauer der Beratung und Abstimmung über diesen Tagesordnungspunkt
den Sitzungsraum. Beratungsinhalt: Oberbürgermeister
MÄDGE erläutert
kurz das Verfahren. Zum ersten Punkt des Beschlussvorschlages müsste ein
Drittel der Ratsmitglieder geheime Abstimmung beantragen, zu Punkt 2 genüge der
Antrag eines einzelnen Ratsmitgliedes. Dieser Wunsch sei bereits im Verwaltungsausschuss
von der CDU-Fraktion angekündigt worden. Ratsherr
MEIHSIES gibt
bekannt, seine Fraktion werde keine geheime Wahl beantragen, da ihr Vorschlag
und ihre geschlossene Unterstützung für die Wiederwahl von Herrn Stadtdirektor
Koch bereits öffentlich bekannt sei. Herr Koch habe sich in den letzten Jahren
für die Stadt Lüneburg stets im Sinne „Suche der Stadt Bestes“ eingesetzt und
seine Kompetenzen in den vielen Bereichen, die in der Vorlage dargestellt
seien, unter Beweis gestellt. Er genieße das Vertrauen der Fraktion Bündnis 90/
Die Grünen, auch wenn man selbstverständlich den einen oder anderen Disput mit
ihm gehabt habe und nicht immer mit seinen Ansichten konform gehe. Im Rat und
den Fachausschüssen, die er betreut, gehe es ihm immer um die Sachauseinandersetzung
und er habe die menschliche Fähigkeit, darüber hinwegzusehen, wenn man mal
nicht einer Meinung sei. Die Mitglieder der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen
erkennen mit ihrer Unterstützung der Wiederwahl von Herrn Stadtdirektor Koch seine
Leistungen und Sachkompetenz an und wünschen ihm weiterhin viel Vergnügen bei
seiner Arbeit im Rat der Stadt Lüneburg und in der Verwaltung. Beigeordnete
BAUMGARTEN stellt
klar, es sei ursprünglich die CDU-Fraktion gewesen, die seinerzeit Herrn Koch zur
Wahl zum Stadtdirektor vorgeschlagen hatte. Die Grünen hätten damals einen
anderen Kandidaten favorisiert. Wenn nicht ein Mitglied der SPD-Fraktion gegen
den eigenen Kandidaten gestimmt hätte, würde Herr Koch heute nicht hier sitzen.
Die Kompetenz von Herrn Koch sei unbestritten, er habe für die gesamte
Verwaltung und die Ratsmitglieder stets exzellent gearbeitet und man bekomme
von ihm zu allen Jugend, Schule oder Kultur betreffenden Themen immer eine
hervorragende, fachkundige Auskunft. Stadtdirektor Koch sei ein kompetenter
Fachmann auf dem richtigen Platz, deshalb werde er heute zur Wiederwahl
vorgeschlagen. Die CDU-Fraktion beantrage geheime Wahl, nicht weil sie kein
Vertrauen in die Wiederwahl hätte, sondern weil die so abgegebenen Stimmen
tatsächliche Stimmen für Herrn Koch seien, ohne dass jemand meint, er „müsse“
so abstimmen. Bürgermeisterin
SCHELLMANN erinnert
ebenfalls an die erste Wahl von Stadtdirektor Koch und freut sich, dass sowohl
die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen als auch die SPD-Fraktion heute die
Gelegenheit wahrnehmen wollen, Herrn Koch dieses Mal zum ersten Mal zu wählen.
Ihre Fraktion könne das heute bereits zum zweiten Mal tun. Es handele sich bei
Herrn Koch unbestreitbar um einen fähigen Mann und sie freue sich besonders,
dass er auch ein guter Jurist sei, der rechtliche Fragen sofort richtig
einschätzen und beurteilen könne. Das sei viel wert und werde sicherlich auch
vom Oberbürgermeister hoch geschätzt. Manchmal sei Herr Koch dabei vielleicht
ein wenig schnell, aber sobald er merke, dass man ihm nicht folgen könne,
relativiere er sich, passe das Tempo entsprechend an und erkläre die Dinge
gründlich und für alle verständlich. Sie sei Herrn Koch dankbar, dass er die
Ratsmitglieder in dieser Weise immer sehr gut betreut habe und freue sich, ihn
heute zum zweiten Mal zum Stadtdirektor wählen zu können. Beigeordneter
DÖRBAUM betrachtet
es als positive Fügung des Schicksals, dass Herr Koch vor 11 Jahren zum
Stadtdirektor gewählt wurde. Seine Fraktion stehe heute geschlossen für seine
Wiederwahl und hätte auch keine Probleme damit, darüber offen abzustimmen. Das
Ergebnis der Wahl werde deutlich bestätigen, dass die SPD-Fraktion Herrn Koch
heute ihr großes Vertrauen aussprechen werde. Ratsherr
KROLL möchte
wissen, welche Bezeichnung Stadtdirektor Koch ab 01.01.07 führen werde. Oberbürgermeister
MÄDGE antwortet, ab
01.01.07 werde er nach der neuen Niedersächsischen Gemeindeordnung die
Bezeichnung „Erster Stadtrat“ tragen. Ratsvorsitzende
THIELBÖRGER beruft
die jüngsten anwesenden Mitglieder jeder Fraktion zu Wahlhelfern. Dies sind
Ratsherr Bruns (SPD-Fraktion), Ratsherr Aschenbrenner (CDU-Fraktion), Ratsfrau
Verlinden (Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen) und Ratsherr Soldan (FDP-Fraktion).
Nachdem diese sich vom ordnungsgemäßen Zustand der Wahlkabine und Wahlurne
überzeugt haben, ruft sie die Ratsmitglieder in alphabetischer Reihenfolge zur
Wahl auf. Es sind 37 Ratsmitglieder anwesend. Beschluss: Der
Rat der Stadt Lüneburg fasst zunächst einstimmig folgenden Beschluss: Der Rat der Stadt Lüneburg sieht gemäß § 81 Abs. 3, Satz 4 NGO von der Ausschreibung der Stelle des Ersten Stadtrates/Dezernat für Soziales, Jugend, Schule, Sport und Kultur ab. In der darauf folgenden geheimen Abstimmung beschließt der Rat der Stadt Lüneburg mehrheitlich mit 34 Stimmen bei 2 Gegenstimmen und 1 Stimmenthaltung: Der Rat der Stadt Lüneburg wählt Herrn Stadtdirektor Peter
Koch mit Wirkung vom 01.01.07 für die Dauer von 8 Jahren zum Dezernenten für
Soziales, Jugend, Schule, Sport und Kultur und zum Ersten Stadtrat als
allgemeinen Vertreter des Oberbürgermeisters. (11) Nach
Bekanntgabe des Wahlergebnisses wird Stadtdirektor Koch wieder in den
Sitzungsraum gebeten und über das Ergebnis informiert. Stadtdirektor
KOCH bedankt sich
beim Oberbürgermeister für den Wahlvorschlag und bei den Ratsmitgliedern für
das große Vertrauen, dass sie ihm mit der Wiederwahl ausgesprochen haben. Er
blickt zurück auf die Wahl zum Stadtdirektor vor 11 Jahren, die am Ende durch
Losentscheid abgeschlossen werden musste. Umso mehr freue er sich über die
heutige eindeutige, demokratische Entscheidung. Es sei ihm in seiner Funktion
als Stadtdirektor immer ein besonderes Anliegen gewesen, die Lebensbedingungen
in der Stadt Lüneburg zu verbessern, insbesondere für sozial Benachteiligte,
Behinderte, Senioren und Kinder. Im Dezernat für Jugend, Soziales, Schule,
Kultur und Sport habe er dazu unglaublich viele Gelegenheiten gehabt und er
werde diese Aufgabe auch weiterhin mit Freude übernehmen. Seine Leitlinie dabei
sei, wenn irgend möglich die Sachebene in den Vordergrund zu stellen und eine
Lösung mit breitem Konsens zu finden, um die Umsetzungschancen zu erhöhen.
Lüneburg habe bereits eine hohe Lebensqualität, es gebe aber auch in den
nächsten Jahren noch genug zu verbessern. Er werde sich dafür einsetzen,
weiterhin auch für strittige Themen konsensorientierte Lösungen zu finden und
freue sich darauf, in den kommenden Jahren zusammen mit dem Oberbürgermeister
und seinen kompetenten Kolleginnen und Kollegen für die Stadt arbeiten zu
können. |
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