Bürgerinformationssystem
![]() |
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Sachverhalt: Die 12-jährige Amtszeit von Herrn Stadtdirektor Peter Koch
endet am 31.12.06. Als Dezernent für Soziales, Jugend, Schule, Sport und Kultur
hat er maßgeblichen Anteil an der Modernisierung der Verwaltung und der
Weiterentwicklung von Dienstleistungen und Einrichtungen zum Nutzen der
Bürgerinnen und Bürger. Hierzu gehören insbesondere: 1. Die
konsequente Arbeit an der Verbesserung sozialer Strukturen, etwa durch -
Reduzierung
von Obdachlosigkeit und Ersatz der Schlichtunterkünfte durch bedarfsgerechte
neue Wohnformen, -
Intensivierung
der „Hilfe zur Arbeit“ (die Projekte wie den Wasserturm ermöglichte), -
Schaffung
eines Netzwerkes von Stadtteiltreffs für Menschen aller Generationen, -
Überleitung
alter Verwaltungsstrukturen der Sozialhilfe in moderne Regionalbereiche, -
Verantwortung
für die nichtinvestiven Aktivitäten im Projekt „Soziale Stadt – Kaltenmoor“. 2. Die
bedarfsgerechte Anpassung der Angebote für Kinder und Jugendliche mit -
Einführung
moderner und kostensparender Handlungsansätze wie der Familienaktivierung in
der Jugendhilfe nach dem KJHG, -
Ausweitung
des Angebots an Kindertagesstättenplätzen bei Bewahrung besonderer Lüneburger
Qualitätsstandards, -
Etablierung
von wohngebietsnahen Treffmöglichkeiten für Jugendliche, -
Aufbau
einer mobilen Stadtteiljugendarbeit, Einsatz von Streetworkern in Kaltenmoor. 3. Initiativen
für eine nachhaltige Qualitätssteigerung von Bildung in Schulen durch -
wirtschaftliche
Autonomie (Schulbudgets, Verträge zur Beteiligung an Energieeinsparungen etc.), -
konsensorientierte,
flächendeckende Einführung der verlässlichen Grundschulen, -
Ausstattung
aller Schulen mit zeitgemäßer IT-Technik (PC-Netzwerke, Modellprojekte für
Laptop-Klassen usw.) mit begleitender Heranziehung aller Zuschussprogramme
(n21, Schulen ans Netz, Sparkassenstiftung Neue Technologien für Schulen), -
Ausweitung
des Angebots an Ganztagsschulen unter weitgehender Ausschöpfung der gegebenen
Fördermöglichkeiten des Bundes, -
reibungslose
Umsetzung der Schulreform mit Überleitung der Orientierungsstufen in die 5. und
6. Klassen der weiterführenden Schulen aller Schulformen in bestmöglicher
Kooperation mit Ratsgremien, Schulleitungen und Elternvertretung. 4. Stärkung der Sportinfrastruktur durch planmäßige Übertragung von mehr Verantwortung an die Lüneburger Sportvereine. 5. Sicherung
des attraktiven Kulturlebens, u. a. durch -
Neuausrichtung
der Vertragsbeziehungen zwischen Stadt und Museumsvereinen, -
Erhalt
der Meisterkonzerte durch Überführung in die Organisationsverantwortung des
Theaters, -
Modernisierung
der Ratsbücherei und deren wirtschaftliche Stabilisierung durch eine
ergebnisorientierte Zielvereinbarung, -
intensive
Unterstützung freier Kulturinstitutionen, von Literaturbüro bis Kulturforum, -
Orientierung
der VHS zu einer kundenorientierten Einrichtung der Erwachsenenbildung, -
erfolgreiche
Geschäftsführung der Theater Lüneburg GmbH. Herr Stadtdirektor Koch vertritt seit mehr als einem
Jahrzehnt nicht nur engagiert sein Ressort, sondern wirkt zum Nutzen der Stadt
Lüneburg insgesamt in Gremien des Niedersächsischen Städtetages, in Beiräten
und Stiftungen oder bei der Agentur für Arbeit. Als ständiger Vertreter des
Oberbürgermeisters übernimmt er nicht nur in dessen Abwesenheit oder
Verhinderung die Verwaltungsleitung, sondern erfüllt auch souverän
Repräsentationsaufgaben wie Eröffnungsansprachen zu Veranstaltungen, Begrüßung
wichtiger Besucher der Stadt oder die Verleihung von Auszeichnungen. Nicht zuletzt steht Herr Stadtdirektor Koch als Jurist für
die Sicherung rechtmäßigen und bürgerfreundlichen Verwaltungshandelns durch
frühzeitige, sachkundige und stets neutrale Beratung des Verwaltungsvorstandes
und des Rates mit all seinen Gremien. Er ist aufgrund seiner langjährigen
Erfahrung unterstützend in alle grundlegenden und bedeutsamen Rechtsangelegenheiten
eingebunden, von Stiftungssatzungen über Grundsatzfragen der Bauleitplanung bis
zum Versammlungsrecht oder Versicherungsangelegenheiten. Aus seiner
Dienststellung ergab sich auch die Funktion als Wahlleiter für zahlreiche
Wahlen der vergangenen Jahre, die sämtlich ohne Wahleinspruchverfahren
abgeschlossen werden konnten. Herr Oberbürgermeister Mädge unterbreitet deshalb folgenden Beschlussvorschlag: 1. Der Rat der Stadt Lüneburg sieht gemäß
§ 81 Abs. 3, Satz 4 NGO von der Ausschreibung der Stelle des Ersten
Stadtrates/Dezernat für Soziales, Jugend, Schule, Sport und Kultur ab. 2. Der Rat der Stadt Lüneburg wählt Herrn
Stadtdirektor Peter Koch mit Wirkung vom 01.01.07 für die Dauer von 8 Jahren
zum Dezernenten fü Soziales, Jugend, Schule, Sport und Kultur und zum Ersten
Stadtrat als allgemeinen Vertreter des Oberbürgermeisters. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |