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Beratungsinhalt:
Herr Oliver Schmitz, Vorstand der GfA Lüneburg gkAöR (GfA), stellt den Jahresabschluss 2017 der Anstalt vor. Das Jahr 2017 ist das siebte Jahr in Folge, in dem ein Jahresüberschuss erwirtschaftet wurde. Der Jahresüberschuss in Höhe von 565 T€ setzt sich aus dem Jahresüberschuss im Hoheitsbereich von 545 T€ und dem des Betrieb gewerblicher Art (BgA) in Höhe von 20 T€ zusammen. Maßgeblich beeinflusst wurde das erzielte Ergebnis auch in diesem Jahr durch die Zuführung zur Rückstellung für die Deponienachsorge. Der Berechnung liegt der durchschnittliche Bundesbankzins der letzten sieben Jahr zugrunde, welcher aufgrund fallender Zinsen in den vergangenen Jahren gesunken ist. Dies muss durch eine höhere Zuführung zur sogenannten Deponierückstellung ausgeglichen werden. Der durchschnittliche Bundesbankzins betrug am 31.12.2010 noch rund 5% und ist bis zum 31.12.2017 auf 2,68% gefallen. In 2017 wurden der Rückstellung rund 2 Mio. € zugeführt. Bei Betrachtung der Gewinn- und Verlustrechnung sind gestiegene Umsatzerlöse erkennbar. Die zusätzlich erwirtschafteten 1,4 Mio. € resultieren unter anderem aus einem höheren Müllaufkommen, das insbesondere aufgrund gestiegener Einwohnerzahlen entstanden ist. Zudem konnten durch die Einführung der Biotonne in Hansestadt und Landkreis Lüneburg sowie aus dem Papierverkauf höhere Erlöse generiert werden. Die Materialaufwendungen sind ebenfalls leicht gestiegen. Als Grund ist unter anderem der höhere Verbrennungspreis für Sperrmüll zu nennen. Die Personalkosten sind aufgrund von Tarifsteigerungen und zusätzlichem Personal im Rahmen der Einführung der Biotonne um rund 400 T€ höher als im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind durch höhere Leasingaufwendungen um 800 T€ gestiegen. Zur Bilanz ist zu sagen, dass in 2017 wenig investiert wurde. Aufgrund der Abschreibungen ist der Wert der Sachanlagen folglich auf 16 Mio. € gesunken. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 26 Mio. € bestehen zum größten Teil aus der Deponierückstellung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten seit 2010 zu 95% getilgt werden. Die Eigenkapitalquote beträgt 16,2%.
Im Nachgang werden die Fragen der Ausschussmitglieder beantwortet. Beschluss:
Der Ausschuss für Wirtschaft und städtische Beteiligungen empfiehlt dem Rat der Hansestadt Lüneburg einstimmig:
Den im Verwaltungsrat der GfA Lüneburg – gkAöR gefassten Beschlüssen zum
Abstimmungsergebnis:
Ja-Stimmen: 8 Nein-Stimmen:0 Enthaltungen: 0 |
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