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Auszug - Fortführung der Beratungen des Entwurfes des 1. Jugendhilfeplanes der Stadt Lüneburg - Für die weitere Beratung bitte den Entwurf über den Jugendhilfeplan zukünftig mitbringen. -  

 
 
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 7
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mo, 27.10.2003    
Zeit: 15:30 - 18:30 Anlass: Sitzung
Raum: Huldigungssaal
Ort: Rathaus
VO/0466.1/03 Fortführung der Beratungen des Entwurfes des 1. Jugendhilfeplanes der Stadt Lüneburg
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Alter Fachbereich 5 - Jugend und Soziales Beteiligt:alter Bereich 55 - Kinder- und Jugendhilfedienst
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Beratungsinhalt:

 

Beratungsinhalt:

 

Herr Koch teilt mit, dass die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses zur Jugendhilfeplanung in einer der nächsten Sitzungen einen empfehlenden Beschluss für den Rat herbeiführen müssten.

 

Die Beratungen über den vorliegenden Entwurf der Jugendhilfeplanung wird fortgeführt.

 

Frau Holste wünscht sich weiterhin inhaltliche Aussagen über konkrete Ziele, welche aus der Jugendhilfeplanung resultieren; ansonsten handele es sich um eine reine Bestandserhebung.

Laut Herrn Koch verfügt die Stadt Lüneburg derzeit bekanntlich nicht über Haushaltsmittel für neue Maßnahmen. Aus diesem Grund werden derzeit auch keine Vorschläge unterbreitet; die Versorgungsstruktur sei insgesamt zufriedenstellend.

 

Herr Hagels weist darauf hin, dass die bestehenden Stadtteilrunden zum Aufzeigen von fehlenden Angeboten in den Ortsteilen dienlich sein könnten. Hiernach könne entschieden werden, ob etwaige Maßnahmen - in Abhängigkeit von der bestehenden Finanzlage - durchgeführt werden können.

 

Herr Heinrich führt aus, dass es bei vielen Jugendlichen auch weiterhin eine Drogenproblematik oder -gefährdung gebe; nur die Art der Drogen ändert sich hierbei über die Jahre. Adäquate Vorbeugungsmaßnahmen und Hilfsangebote sind demzufolge weiterhin als notwendig anzusehen.

 

Herr Soldan hält ein gezieltes Aufgreifen von Problemen in den Stadtteilen im Rahmen der Jugendhilfeplanung für erforderlich.

 

Frau Dr. Raithel teilt mit, dass eine frühzeitige Prävention bereits im Kindergartenalter etwaige spätere ambulante Eingliederungsmaßnahmen gem. § 35a SGB VIII verhindert und somit eine Kostenreduzierung der Gesamtmaßnahmen bei Lese- und Rechtschreibschwächen nach sich ziehen würde.

 

Herr Schweers bedauert, dass es weder genügend Zeit noch ausreichend Raum gäbe, Krisen durch vorbeugende Gemeinwesenarbeit zu vermeiden; es wird nur noch auf Krisenherde reagiert, ohne die Ursachen zu bekämpfen.

Herr Koch weist in diesem Zuge darauf hin, dass die Stadt Lüneburg nicht allein die Familien-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik in Deutschland beeinflussen könne. Viele Probleme seien in allen Städten gleich. Allerdings weise Lüneburg - entgegen dem bundesweiten Trend - in den kommenden Jahren eine zunehmende Einwohnerzahl auf. Hierdurch werden unvermeidlich auch die Anzahl der Kinder und Jugendlichen mit all ihren Problemen wachsen.

 

Herr Soldan und Herr Hagels wünschen sich eine Auflistung über die bestehenden Problemlagen von Jugendlichen in den Stadtteilen. Herr Schweers befürwortet ebenfalls eine derartige Kurzfassung über die bestehenden Probleme in den Regionalbereichen.

 

Frau Kunze wünscht sich eine Aufstellung über bestehende präventive Maßnahmen und über etwaige erforderliche und - im Hinblick auf die begrenzten Mittel - umsetzbare Maßnahmen im Bereich der Stadt Lüneburg.

Beschluss:

Beschluss:

 

entfällt