Bürgerinformationssystem
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Beratungsinhalt: Herr Koch
teilt mit, dass die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses zur
Jugendhilfeplanung in einer der nächsten Sitzungen einen empfehlenden Beschluss
für den Rat herbeiführen müssten. Die Beratungen
über den vorliegenden Entwurf der Jugendhilfeplanung wird fortgeführt. Frau Holste
wünscht sich weiterhin inhaltliche Aussagen über konkrete Ziele, welche aus der
Jugendhilfeplanung resultieren; ansonsten handele es sich um eine reine
Bestandserhebung. Laut Herrn
Koch verfügt die Stadt Lüneburg derzeit bekanntlich nicht über Haushaltsmittel
für neue Maßnahmen. Aus diesem Grund werden derzeit auch keine Vorschläge
unterbreitet; die Versorgungsstruktur sei insgesamt zufriedenstellend. Herr Hagels
weist darauf hin, dass die bestehenden Stadtteilrunden zum Aufzeigen von
fehlenden Angeboten in den Ortsteilen dienlich sein könnten. Hiernach könne
entschieden werden, ob etwaige Maßnahmen - in Abhängigkeit von der bestehenden
Finanzlage - durchgeführt werden können. Herr Heinrich
führt aus, dass es bei vielen Jugendlichen auch weiterhin eine
Drogenproblematik oder -gefährdung gebe; nur die Art der Drogen ändert sich
hierbei über die Jahre. Adäquate Vorbeugungsmaßnahmen und Hilfsangebote sind
demzufolge weiterhin als notwendig anzusehen. Herr Soldan
hält ein gezieltes Aufgreifen von Problemen in den Stadtteilen im Rahmen der
Jugendhilfeplanung für erforderlich. Frau Dr.
Raithel teilt mit, dass eine frühzeitige Prävention bereits im
Kindergartenalter etwaige spätere ambulante Eingliederungsmaßnahmen gem. § 35a
SGB VIII verhindert und somit eine Kostenreduzierung der Gesamtmaßnahmen bei
Lese- und Rechtschreibschwächen nach sich ziehen würde. Herr Schweers
bedauert, dass es weder genügend Zeit noch ausreichend Raum gäbe, Krisen durch
vorbeugende Gemeinwesenarbeit zu vermeiden; es wird nur noch auf Krisenherde
reagiert, ohne die Ursachen zu bekämpfen. Herr Koch
weist in diesem Zuge darauf hin, dass die Stadt Lüneburg nicht allein die
Familien-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik in Deutschland beeinflussen
könne. Viele Probleme seien in allen Städten gleich. Allerdings weise Lüneburg
- entgegen dem bundesweiten Trend - in den kommenden Jahren eine zunehmende
Einwohnerzahl auf. Hierdurch werden unvermeidlich auch die Anzahl der Kinder
und Jugendlichen mit all ihren Problemen wachsen. Herr Soldan
und Herr Hagels wünschen sich eine Auflistung über die bestehenden Problemlagen
von Jugendlichen in den Stadtteilen. Herr Schweers befürwortet ebenfalls eine
derartige Kurzfassung über die bestehenden Probleme in den Regionalbereichen. Frau Kunze
wünscht sich eine Aufstellung über bestehende präventive Maßnahmen und über
etwaige erforderliche und - im Hinblick auf die begrenzten Mittel - umsetzbare
Maßnahmen im Bereich der Stadt Lüneburg. Beschluss: entfällt |
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