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Beratungsinhalt:
Ratsherr von MANSBERG betont, dass kreative Betätigung von jungen Menschen besonders wichtig sei und die Einführung eines Jugendkunstpreises für Kinder und Jugendliche nun ein konkreter Ansatz sei, da bildende und darstellende Kunst in Lüneburg derzeit unterrepräsentiert sei. Dieser Kunstpreis sei im Zusammenhang zu sehen mit dem Bildungs- und Kulturzentrum Saline und der Museumslandschaft. Er soll Anreize schaffen, sich aktiv einzubringen mit einem attraktiven Preis, der nach einem einfachen, praktikablen Verfahren vergeben werde. Für die Hansestadt Lüneburg sei dies ein konkreter und leistbarer Beitrag.
Ratsherr VÖLKER könne diesem Antrag in den meisten Punkten folgen, spricht sich jedoch dafür aus die Jury mit je 3 Kindern und 3 Jugendlichen zu besetzen. Des Weiteren sollen alle Teilnehmer eine Anerkennung bekommen und nicht der Wettbewerbsgedanke in den Vordergrund gestellt werden. Viel wichtiger sei die Nachrangigkeit und dass Durchhaltevermögen der Teilnehmer und das von diesem Preis auch Impulse an Schulen und Einrichtungen ausgehen mögen.
Ratsfrau EBELING lobt diesen Jugendkunstpreis, da er Kindern und Jugendlichen eine Plattform gebe,m um ihre künstlerischen Fähigkeiten und Talente unter Beweis zu stellen und Wissen auszutauschen. Das Miteinander stehe ganz klar im Mittelpunkt und sie könne sich gut vorstellen, dass sich dieser Preis in die Reihe der bereits vorhandenen Kulturpreise, wie z.B. dem Dr. Hedwig-Meyn-Preis, dem Kulturförderpreis des Landkreises, und der Preise der Hans-Heinrich-Stelljes-Stiftung einreihen werde.
Ratsherr RIECHEY ist erstaunt wie überraschend konkret dieses Projekt in einigen Teilen ist. Es dränge sich der Verdacht auf, dass hier die Verwaltung der Mehrheitsgruppe den Vortritt gelassen habe, damit diese sich mit diesem Antrag profilieren könne, die Einführung dieses Jugendpreises jedoch von der Verwaltung schon geplant und erarbeitet worden sei. Leider ist auch dieser Antrag in einem Punkt nicht konkret genug, da er keinen finanziellen Rahmen oder eine Gegenfinanzierung darstelle. Er erinnert, dass die Anträge der Fraktion DIE LINKE stets mit einer Gegenfinanzierung dargestellt werden und missbilligt das scheinbar unter den Fraktionen mit zweierlei Maß gemessen werde. Er fordert, dass künftig auch die Anträge der anderen Fraktionen stets mit einem Kostenrahmen und einem Finanzierungsvorschlag vorgelegt würden, um sie auch ernsthaft diskutieren zu können.
Beigeordneter DÖRBAUM weist auf den Text des Antrages hin, dass die Ausschreibung dieses Jungendkunstpreises für Kinder und Jugendliche gemeinsam mit der Sparkassen-Kulturstiftung stattfinde, so dass an diese eine Erwartungshaltung gestellt werde, die konkreten finanziellen Daten jedoch im Kultur- und Partnerschaftsausschuss diskutiert werden können.
Auch Beigeordnete SCHELLMANN findet es äußerst wichtig musische und sportliche Fähigkeiten sowie bildende Kunst zu fördern, da diese im Schulunterricht viel zu kurz kämen. Durch diesen Jugendkunstpreis werden Jugendliche animiert schon in jungen Jahren selbst Kriterien zu erarbeiten, selbst zu gestalten und ihre eigenen Blickpunkte in Kunst umzusetzen. Da dieses gar nicht früh genug gefördert werden könne, sei dieser völlig neue Ansatz auch nur zu unterstützen. Beschluss:
Der Rat der Hansestadt Lüneburg verweist diesen Antrag in den Kultur- und Partnerschaftsausschuss.
(401) |
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