Bürgerinformationssystem
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Beratungsinhalt: Herr Domanske erläutert einleitend die
Problematik der Unfälle in der Bockelmannstraße. Besonders die Nutzer des an
die Fahrbahn grenzenden Radweges sind besonderen Gefahren ausgesetzt, da dieser
nur durch eine Gosse abgetrennt ist. Gerade deshalb ist eine Schutzplanke
sinnvoll. Dieser Lösungsvorschlag wurde gemeinsam mit der Polizei erarbeitet.
Zudem musste die Ampel zur Feuerwehrausfahrt aufgrund der Unfälle mehrfach
erneuert / repariert werden. Die Feuerwehr konnte deshalb im Einsatzfall
zeitweise nicht mit Hilfe der Ampel auf die Bockelmannstraße einfahren. Stadtrat Moßmann erinnert, dass der
Beschlussvorschlag lediglich einen Prüfauftrag und die Ermittlung der
finanziellen Auswirkungen vorsieht. Ratsherr Kuhn sieht durch die Leitplanke
auch neue Gefahren. So könnten zum Beispiel Fahrzeuge in den Gegenverkehr
geschleudert werden. Ratsherr Soldan möchte wissen, wann die
Unfälle waren, wie viele Fußgänger und Radfahrer zu dieser Zeit unterwegs waren
und welche Kosten der Verwaltung durch den Prüfauftrag entstehen. Auch er sieht
durch die Leitplanke zusätzliche Gefahren. Diese verursacht einen Tunnelblick
der mit erhöhten Geschwindigkeiten einhergehen kann. Herr Dobslaw sieht den Tunnelblick hier
nicht begründet, dieser tritt auf geraden Strecken und nicht wie an der
betroffenen Stelle in Kurven auf. Zudem ist die Schutzplanke so konstruiert,
dass diese bei Kontakt das Fahrzeug führen soll, ohne dass es in den
Gegenverkehr gerät. Anschließend erläutert er die seit 2008 dokumentierten fünf
Unfälle an der betroffenen Stelle. Herr Thöring verweist auf den starken
Fahrradverkehr. Die Strecke ist von Lüneburg die Hauptroute nach Adendorf und
der einzige straßenbegleitende Radweg in Lüneburg ohne Hochbordeinfassung. Herr Dammann favorisiert vor dem
Hintergrund, dass eine Vielzahl der Autofahrer dort die zulässige
Höchstgeschwindigkeit überschreitet, einen Blitzkasten. Herr Dobslaw sieht reduzierte
Geschwindigkeiten auch durch Schutzplanken begründet. Ziel sei allerdings
schwere Unfallfolgen für Radfahrer und Fußgänger zu vermeiden. Dies kann nur
durch eine Schutzplanke sichergestellt werden, denn alkoholisierte Raser, die
an der betroffenen Stelle bereits Unfälle verursacht haben, lassen sich in der
Regel nicht durch einen Blitzkasten verlangsamen. Ratsherr Schultz sieht Unfallgefahren
durch alkoholisierte Raser auch an anderen Orten begründet. Mit Herrn Kleps hat
er über den mehrfachen Ausfall der Ampel zur Feuerwehrausfahrt gesprochen. Herr
Kleps nutzt die Ausfahrt im Falle eines Ausfalls der Ampel mit eingeschaltetem
Martinshorn. Ratsherr Schultz schlägt deshalb vor, die Stelle zunächst weiter
zu beobachten. Auch Ratsherr Soldan hält keine umgehenden
Maßnahmen für erforderlich. Stadtrat Moßmann sieht den Prüfauftrag
begründet. Nur zu beobachten sei zu wenig. Herr Dammann plädiert für die sofortige
Installation einer Geschwindigkeitsüberwachung um weitere Unfälle zu
verhindern. Herr Domanske sieht nur durch eine
Schutzplanke ausreichenden Schutz sichergestellt. Die Ampel musste schon
mehrfach erneuert werden, ohne diese entstehen bei der Ausfahrt der Feuerwehr
zusätzliche Gefahren. Stadtrat Moßmann möchte die
Geschwindigkeitsmessanlage der Stadt sobald diese wieder frei ist an der
betroffenen Stelle installieren. Im Übrigen sollte der Beschluss, wie auch
schon vom Beigeordneten Dörbaum vorgeschlagen, ergebnisoffen gefasst werden. Beschluss: Die Mitglieder des Verkehrsausschusses nehmen den
Sachvortrag der Verwaltung zur Kenntnis und beauftragen die Verwaltung,
Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Bereich der Bahnunterführung
bis hin zum Durchstich des Geh- und Radweges in Richtung Eichamt fachlich
detailliert zu prüfen und die finanziellen Auswirkungen zu ermitteln. Über die
Ergebnisse ist im Herbst d. J. dem Verkehrsausschuss zu berichten. Abstimmungsergebnis: Ja-Stimmen: 6 Nein-Stimmen: - Enthaltungen: - |
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