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Beratungsinhalt: Erster
Stadtrat KOCH
berichtet, die Zielvereinbarung bedeute für alle Beteiligten Planungssicherheit
und habe sich bereits in den vergangenen Jahren bewährt. Sie sei jetzt überprüft
worden und solle nun fortgeschrieben werden. Leider sei von Seiten der
Hansestadt keine üppigere Ausstattung möglich, sie stehe jedoch weiterhin zu
der Institution Ratsbücherei mit ihren mehrfachen Funktionen als öffentliche
Bücherei, Medienzentrum, sowie Bewahrer der historischen Archivalien. Dies
müsse weiterhin aufrecht erhalten werden. Die unerwartet hohen Tarifabschlüsse
seien Anlass gewesen, die Zielvereinbarung mit einem entsprechenden Puffer zu
versehen, um eine angemessene Personalausstattung sicher stellen zu können. Der
Erfolg der Ratsbücherei in dem Rahmen der Zielvereinbarung basiere zum Teil auch
auf der außerordentlich aktiven Unterstützung des Freundeskreises der
Ratsbücherei sowohl mit ehrenamtlichen Mitwirkenden als auch mit finanziellen
Mitteln. Der Beschaffungsetat sei in der neuen Zielvereinbarung von 50 T€
auf 60 T€ pro Jahr angehoben worden, die Jugendbuchwoche werde weiterhin
regelmäßig durchgeführt und die Artothek bleibe mit Unterstützung der
Sparkassenstiftung erhalten. Aus der Jahresbilanz werde deutlich, dass die
Arbeit der Ratsbücherei sich lohne und sie ständig neue Nutzer hinzugewinne. Ratsherr
VÖLKER erkundigt
sich, in welchem Umfang die in der neuen Zielvereinbarung erwähnten Hilfskräfte
nach SGB II konkret eingesetzt werden könnten und wie sich der Unterschied zu
den vergangenen Jahren darstelle. Erster
Stadtrat KOCH
erläutert, das lasse sich schwer vergleichen. Nach den neuen Bestimmungen von
Hartz IV dürften die Beschäftigten nur 6 Monate eingestellt werden und das auch
nicht mit voller Stundenzahl, um weiter nebenbei nach einer Festanstellung
suchen zu können. Dadurch müssten häufig neue Personen angelernt und
eingearbeitet werden. Es handele sich daher um eine schwer planbare
Unterstützung. Oberbürgermeister
MÄDGE ergänzt, die
Zielvereinbarung müsse in den nächsten Jahren aufgrund der Doppik noch
modifiziert und angepasst werden, um die bisher hier noch nicht erfassten
Betriebskosten und Abschreibungen einzubeziehen. Künftig werde es für alle
Einrichtungen der Hansestadt Lüneburg Zielvereinbarungen geben. Die Verwaltung
halte den Rahmen der neuen Zielvereinbarung für verantwortbar, letztendlich
stehe natürlich alles unter einem Haushaltsvorbehalt und müsse von der
Kommunalaufsicht noch genehmigt werden. Herr
MÜLLER beantwortet
Fragen zur Frequentierung der Bücherei und ihrer Zweigstellen zu bestimmten
Öffnungszeiten. Ratsherr
VÖLKER findet die
Steigerung des Zuschussbudgets der Ratsbücherei seit 2004 um 4,7% nicht
ausreichend und kündigt an, dass seine Fraktion zu den Haushaltsberatungen
einen entsprechenden Antrag auf Erhöhung des Zuschussbudgets stellen werde. Ratsherr
VON MANSBERG lobt,
dass es der Stadt bisher gelungen sei, die Vielzahl kultureller Einrichtungen
insgesamt zu sichern und zukunftstauglich zu erhalten. Selbstverständlich wäre
eine umfangreichere finanzielle Ausstattung wünschenswert, es sei aber wichtig,
die Herausforderung anzunehmen, mit den eingeschränkten Mitteln die Zukunft
aller dieser Einrichtungen zu sichern. Beschluss: Der
Kultur- und Partnerschaftsausschuss fasst mehrheitlich mit den Stimmen der
Gruppe SPD/CDU und der FDP-Fraktion gegen die Stimme der Fraktion Bündnis 90 /
Die Grünen folgenden Beschluss: Der Fortschreibung
der Zielvereinbarung wird zugestimmt. (44) |
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