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Auszug - Einrichtung eines Familienservicebüros im Rahmen des Landesförderungsprogrammes "Familie mit Zukunft"  

 
 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 7
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 15.02.2007    
Zeit: 15:30 - 18:35 Anlass: Sitzung
Raum: Bonhoeffer Haus
Ort: Am Wischfeld 14
VO/2221/07 Einrichtung eines Familienservicebüros im Rahmen des Landesförderungsprogrammes "Familie mit Zukunft"
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Bereich 56 - Kindertagesbetreuung und Jugendhilfeverbund Bearbeiter/-in: Kirch, Horst-Günther
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Beratungsinhalt:

 

Beratungsinhalt:

 

Herr Koch berichtet einleitend über einen am 06.02.07 gefassten Beschluss des Sozial- und Gesundheitsausschusses, wonach der Verein feffa. e. V. für sein Familienservicebüro letztmalig für das Haushaltsjahr 2007 einen Zuschuss in Höhe von 5000.- € im Rahmen einer Ko-Finanzierung erhält. Die Bezuschussung beruht auf einer Landesförderung für die Jahre 2006 und 2007.

 

Herr Kirch trägt inhaltlich zur Vorlage vor. Das Familienservicebüro soll der Koordination und Vernetzung der Kita-Anmeldungen und der Beratung der Eltern dienen; eine Platzvergabe wird nicht zentral vorgenommen, diese Aufgabe soll weiterhin im Rahmen der Trägerautonomie über die einzelnen Kitas erfolgen.

Als weitere Obliegenheit wird das FSB beratend für Eltern tätig, welche z. B. Hilfsangebote für Kinder mit ADS suchen. Als anderweitiger Schwerpunkt ist eine Verbesserung der Qualifikation des Kita-Personals im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen zu nennen.

Nach den aktuellen Planungen werden 2008 die Aktivitäten der Familienservicebüros auf den Landkreis erstreckt. Die nötigen Vorgespräche werden aufgenommen.

 

Auf Nachfrage Herrn Soldans wird mitgeteilt, dass die freien Träger in den Prozess mit einbezogen werden. So findet eine Gesprächsrunde mit allen Kita-Leitungen in Lüneburg am 26.02.2007 statt.

 

Herr Hagels fragt nach, ob nach Ablauf des Landesförderprogrammes in vier Jahren die Finanzierung des FSB gesichert sei. Andere Bundesländer werben Gelder von Arbeitgebern, Firmen ein; jene Einnahmen decken die Kosten. Ggf. wäre dies auch ein Weg für die Stadt Lüneburg.

 

Frau Dr. Pahnke fragt an, ob die Mitarbeiter des FSBs bei Problemen zwischen Eltern und Kindern weiterhelfe.

Seitens der Verwaltung wird mitgeteilt, dass die Sozialarbeit auch zukünftig bei den Mitarbeitern der allgemeinen Sozialen Dienste, ggf. auch der Erziehungsberatungsstelle verbleibt und keine Aufgabenverschiebung zu dem Familienservicebüro stattfindet.

 

Frau Marotzke-Richter fragt nach, inwieweit die vorgestellten Planungen bestehende Verträge berühren und ob freie Träger oder der Tagesmütterverein miteinbezogen werden.

Laut Herrn Kirch bleibt der Vertrag zwischen dem Tagesmütterverein und der Stadt Lüneburg unberührt. Die bisher vom Tagesmütterverein wahrgenommenen Aufgaben werden nicht vom FSB aufgegriffen; etwaige Überschneidungen sind daher nicht zu befürchten.

 

Herr Nowak bittet um nähere Informationen zum Sozialdatenschutz und der Qualitätssicherung in den Kindertagesstätten.

Herr Kirch teilt mit, dass die Bestimmungen des Datenschutzes eingehalten werden. Bei den zukünftigen Planungen der Fortbildungsangebote werden sicherlich auch die freien Träger eingebunden werden –mit einer entsprechenden Mitfinanzierung über die freien Träger.

Beschluss:

Beschluss:

 

Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses fassen einstimmig folgenden Beschluss:

Der Jugendhilfeausschuss nimmt zustimmend zur Kenntnis, dass die Stadt Lüneburg im Rahmen des Landesförderungsprogrammen „Familien mit Zukunft“ beabsichtigt, ein Familienservicebüro zur Verbesserung des Dienstleitungsangebotes für Eltern und des Betreuungsangebotes für die Kinder einzurichten. Er unterstützt den beim Land Niedersachsen zu stellenden Antrag auf Aufnahme in das Förderprogramm. Mittelfristig ist auf diesem Gebiet eine enge Kooperation mit dem Landkreis Lüneburg anzustreben.