Bürgerinformationssystem
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Beratungsinhalt: Herr
Koch berichtet einleitend über einen am 06.02.07 gefassten Beschluss des
Sozial- und Gesundheitsausschusses, wonach der Verein feffa. e. V. für sein
Familienservicebüro letztmalig für das Haushaltsjahr 2007 einen Zuschuss in
Höhe von 5000.- € im Rahmen einer Ko-Finanzierung erhält. Die Bezuschussung
beruht auf einer Landesförderung für die Jahre 2006 und 2007. Herr
Kirch trägt inhaltlich zur Vorlage vor. Das Familienservicebüro soll der
Koordination und Vernetzung der Kita-Anmeldungen und der Beratung der Eltern
dienen; eine Platzvergabe wird nicht zentral vorgenommen, diese Aufgabe soll
weiterhin im Rahmen der Trägerautonomie über die einzelnen Kitas erfolgen. Als
weitere Obliegenheit wird das FSB beratend für Eltern tätig, welche z. B.
Hilfsangebote für Kinder mit ADS suchen. Als anderweitiger Schwerpunkt ist eine
Verbesserung der Qualifikation des Kita-Personals im Rahmen von
Fortbildungsveranstaltungen zu nennen. Nach
den aktuellen Planungen werden 2008 die Aktivitäten der Familienservicebüros
auf den Landkreis erstreckt. Die nötigen Vorgespräche werden aufgenommen. Auf
Nachfrage Herrn Soldans wird mitgeteilt, dass die freien Träger in den Prozess
mit einbezogen werden. So findet eine Gesprächsrunde mit allen Kita-Leitungen
in Lüneburg am 26.02.2007 statt. Herr
Hagels fragt nach, ob nach Ablauf des Landesförderprogrammes in vier Jahren die
Finanzierung des FSB gesichert sei. Andere Bundesländer werben Gelder von
Arbeitgebern, Firmen ein; jene Einnahmen decken die Kosten. Ggf. wäre dies auch
ein Weg für die Stadt Lüneburg. Frau
Dr. Pahnke fragt an, ob die Mitarbeiter des FSBs bei Problemen zwischen Eltern
und Kindern weiterhelfe. Seitens
der Verwaltung wird mitgeteilt, dass die Sozialarbeit auch zukünftig bei den
Mitarbeitern der allgemeinen Sozialen Dienste, ggf. auch der
Erziehungsberatungsstelle verbleibt und keine Aufgabenverschiebung zu dem
Familienservicebüro stattfindet. Frau
Marotzke-Richter fragt nach, inwieweit die vorgestellten Planungen bestehende
Verträge berühren und ob freie Träger oder der Tagesmütterverein miteinbezogen
werden. Laut Herrn Kirch bleibt der Vertrag zwischen dem Tagesmütterverein und der Stadt Lüneburg unberührt. Die bisher vom Tagesmütterverein wahrgenommenen Aufgaben werden nicht vom FSB aufgegriffen; etwaige Überschneidungen sind daher nicht zu befürchten. Herr Nowak bittet um nähere Informationen zum Sozialdatenschutz und der Qualitätssicherung in den Kindertagesstätten. Herr Kirch teilt mit, dass die Bestimmungen des Datenschutzes eingehalten werden. Bei den zukünftigen Planungen der Fortbildungsangebote werden sicherlich auch die freien Träger eingebunden werden –mit einer entsprechenden Mitfinanzierung über die freien Träger. Beschluss: Die
Mitglieder des Jugendhilfeausschusses fassen einstimmig folgenden Beschluss: Der Jugendhilfeausschuss nimmt zustimmend zur Kenntnis, dass die Stadt Lüneburg im Rahmen des Landesförderungsprogrammen „Familien mit Zukunft“ beabsichtigt, ein Familienservicebüro zur Verbesserung des Dienstleitungsangebotes für Eltern und des Betreuungsangebotes für die Kinder einzurichten. Er unterstützt den beim Land Niedersachsen zu stellenden Antrag auf Aufnahme in das Förderprogramm. Mittelfristig ist auf diesem Gebiet eine enge Kooperation mit dem Landkreis Lüneburg anzustreben. |
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