Bürgerinformationssystem
![]() |
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Beratungsinhalt: FBL
Böhme führt
einleitend aus, dass die Planung bereits im Ortsrat Ochtmissen vorgestellt
wurde. Eingegangen wurde dabei insbesondere auf die Lärmproblematik. Herr
Brendler – GfL Planungs- und Ingenieurbaugesellschaft mbH, Bremen - stellt die ersten Konzepte, die als
Grundlage für die Aufstellung des Bebauungsplanes dienen, vor. Das Baugebiet
liegt in Ortslage von Ochtmissen und umfasst eine Fläche von 15.000 m². Die
Fläche ist im Flächennutzungsplan als Mischgebiet ausgewiesen. Der
Flächennutzungsplan muss für die vorgesehene Wohnbebauung nicht geändert
werden. Die Erschließung ist über bestehende Anbindungen gesichert. Die zu
überplanende Fläche ist zu groß, als dass man dies ohne Bebauungsplan machen
könnte. Vorgesehen ist eine vierreihige Ringerschließung. Mit Einzelhäusern
außen herum und in der Mitte Einzel- und Doppelhäuser. Eine Parzellierung der
einzelnen Baugrundstücke im derzeitigen Planungsstand wurde noch nicht
vorgenommen. Die Grundstückensgrößen werden ortsüblich bemessen sein.
Vorgesehen ist eine klare Abgrenzung zum Landschaftsraum. Der Nachweis einer
ausreichenden Anzahl von Stellplätzen wird eingeplant. Die Errichtung eines
Lärmschutzwalles im Plangebiet ist nicht vorgesehen. Das bestehende
Lärmgutachten wird noch an die geänderten Verhältnisse angepasst. Im Plangebiet
gibt es verschiedene Lärmpegelbereiche. Lärmminderungen sollen teilweise durch
Stellung der Gebäude und passive
Maßnahmen an den Gebäuden erreicht werden. Die
Versickerung des Niederschlagwassers soll auf den Grundstücken erfolgen. Alternative
Energienutzungen werden zugelassen. Der Bau eines Kinderspielplatzes ist ebenso
vorgesehen wie der Bau zusätzlicher Parkflächen, die außerhalb des Plangebietes
angeordnet werden. Beigeordnete
Schellmann
interessiert, ob bei der vorgesehenen Ringerschließung auch einseitig die
Mitführung eines Bürgersteiges vorgesehen sei. Herr
Brendler – GfL Planungs- und Ingenieurbaugesellschaft mbH, Bremen – erklärt, dass die Planung der
Erschließung noch nicht abschließend steht. Auszugehen ist von Mischverkehr,
der im Einrichtungsverkehr durch das Plangebiet geführt wird. Denkbar ist auch
die Berücksichtigung von Verkehrsverengungen. Oberbürgermeister
Mädge ergänzt, dass
auch eine Verschwenkung der Fahrbahnbereiche durch Baumtore denkbar sei. Ggfs.
könnte die Erschließungsstraße auch als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen
werden. Wegen der relativ kleinen Anzahl von Baugrundstücken ist dieses Gebiet
aber nicht mit anderen Baugebieten vergleichbar, in denen wegen der großen
Anzahl von Baugrundstücken und des damit einhergehenden Straßenverkehrs
zwischenzeitlich andere Lösungen in der Verkehrsführung überlegt werden. Ratsherr
Kuhn interessiert,
ob es denkbar ist, dass in den vorgesehenen Doppelhäusern auch 4 WE geschaffen werden können. Oberbürgermeister
Mädge stellt klar,
dass dies nicht möglich sein wird, weil es ausgeschlossen wird. Ratsherr
Meihsies stimmt
Herrn Oberbürgermeister Mädge in seiner Ansicht zu, dass die verkehrliche
Erschließung eines solch kleinen Baugebietes es nicht erforderlich macht, dass
ein separater Fußweg mit Gossenbord mitgeführt wird. Ratsherr
Riechey
interessiert, warum kein Lärmschutzwall am Rande des Baugebietes vorgesehen
sei. Oberbürgermeister
Mädge verdeutlicht,
dass Lärm dort entgegengewirkt werden muss, wo dieser entsteht, nämlich nahe an
der Lärmquelle selbst. Entlang der Bahnstrecke ist im Zusammenhang mit dem Bau
des 3. Bahngleises der Bau einer Lärmschutzwand vorgesehen. Da das Gelände von
der Bahnlinie zum Baugebiet abfallend ist, wäre es aufgrund der Topographie ohnehin
schwierig, im Baugebiet selbst Lärmschutzwälle anzulegen, da diese
Geländehöhendifferenz zusätzlich bei der Höhe der Lärmschutzwälle
berücksichtigt werden müsste. Ratsherr
Dr. Rehbein hält
das vorgetragene Erschließungskonzept für gut. Die Ver- und Entsorgung des
Baugebietes ist sichergestellt. Die Erschließungsflächen sollen möglichst
einfach gehalten werden. Die Ausgestaltung als Mischverkehrsfläche hält er für
die richtige Entscheidung. Ggfs. sollten noch Baumtore ergänzend mit eingeplant
werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass möglichst wenig öffentliche
Fläche versiegelt wird. Die vorgesehenen Grundstücksgrößen hält er für
angemessen. Ratsherr
Kroll möchte
wissen, ob die in den umliegenden Straßen verlegten Schmutzwasserkanäle so
dimensioniert sind, dass das Neubaugebiet dort noch zusätzlich angeschlossen
werden kann. Herr
Eberhard – Bereich 61 – weist darauf hin, dass eine solche Prüfung immer im Vorfeld der
Planungen vorgenommen wird. Herr
Brendler – GfL Planungs-
und Ingenieurbaugesellschaft mbH, Bremen – ergänzt, dass im Vorfeld bereits
Gespräche mit der AGL geführt wurden. Das mit der AGL besprochene
Entwässerungskonzept ist umsetzbar. Weitere
Wortmeldungen liegen nicht vor. Beschluss: Der
Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung fasst einen der Beschlussempfehlung
der Verwaltung folgenden einstimmigen Beschluss. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |