Bürgerinformationssystem
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Sachverhalt: Im folgenden werden die einzelnen Sachgebiete dargestellt.
Die Sortierung erfolgt anhand unserer Produktbeschreibungen. VHS-Foren
Das Theologische Forum wird wahrscheinlich gut angenommen
werden, die Rückmeldungen im Vorfeld der Veranstaltungen lassen ein reges
Interesse vermuten. Ansonsten sind die Vortragsveranstaltungen in diesem
Halbjahr ein wenig zurückgefahren worden, die Nachfrage war rückläufig. In
einem begrenzten Rahmen werden die Reihen im Herbst fortgesetzt, ein
inhaltlicher Bezug zum VHS-Angebot sollte in jedem Fall vorhanden sein. Produkt A
Sozialpolitisch-verantwortete Kurse Alphabetisierung Analphabetismus und Alphabetisierung ist angesichts der
strukturellen Veränderungen in der Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt für
Deutschland weiterhin eine wichtige Angelegenheit von höchster Aktualität und
Relevanz. Um das Ausmaß zu verdeutlichen sei auf eine Schätzung des
Bundesverbandes Alphabetisierung e.V. verwiesen, die besagt, dass etwa 6,3 %
der Erwachsenen in Deutschland große Probleme mit dem Lesen und Schreiben
haben. Wenn man diese Zahl auf die erwachsenen Einwohner in Deutschland
umrechnet, kommt man zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass somit jeder 16.
Erwachsene funktionaler Analphabet ist, d.h. dass jeder 16. Erwachsene nicht
ausreichend lesen und schreiben kann. Aktuelle Angebote I. Halbjahr 2004 z.Zt. nehmen 68 Teilnehmer- und Teilnehmerinnen in 10 Kursen
teil. Im Allgemeinen verzeichnen wir in den
Alphabetisierungskursen z. Z. einen Teilnehmerrückgang. 2 Kurse mussten
zusammengelegt werden. 2003 waren es 88 Teilnehmer/innen in 12 Kursen.
Teilnehmer/innen in Alphabetisierungskursen sind zunehmend mehr von Arbeitslosigkeit
betroffen, arbeiten in ungesicherten Arbeitsverhältnissen oder- besonders
Frauen –als gering Beschäftigte. Die Entgelte sind daher oft nicht mehr für sie
bezahlbar. Der Alphabetisierungskurs für Frauen in Kaltenmoor hat guten Zulauf. Es nehmen 12 Frauen daran teil, weitere stehen auf der Warteliste. Nur durch zusätzliche ehrenamtliche Unterstützung kann diese Arbeit z.Z. geleistet werden. Die Frauen zahlen nur einen Anerkennungsbetrag. Um diese erfolgreiche Arbeit weiterführen zu können , werden wir uns um zusätzliche Finanzierungsquellen bemühen. Dagegen können wir die Alphabetisierung für Ausländer/innen
hier in der VHS erst bei genügender Teilnahme starten. Der Bereich wird sich 2004 verstärkt um Teilnehmerzuwachs
und um zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten kümmern. Weitere Sponsor/innen
sollen gewonnen werden, die einen finanziellen Betrag leisten oder
Patenschaften übernehmen. Die aufgebauten Kontakte aus dem Jahr 2003 mit den Sponsoren
"Round Table“ und den "Soroptimisten“ wird der Bereich weiterhin
pflegen. Für 2004 versuchen die Mitglieder von "Round Table“ den
Analphabeten, die an der Volkshochschule Lüneburg Kurse besuchen, wieder zu
helfen. Erste persönliche Gespräche fanden zum Jahresanfang statt. Auch
Privatpersonen haben sich der Problematik angenommen und übernehmen für das
Jahr 2004 eine Patenschaft. Sie finanzieren für ein Jahr für ein/e
Teilnehmer/in den
Alphabetisierungskurs. II. Halbjahr 2004 Zu der Kernaussage (s. oben) und zum Thema Analphabetismus
in Deutschland wurde vom Klett - Verlag eine Plakatausstellung konzipiert, die
die VHS Lüneburg, Bereich Alphabetisierung, nach Möglichkeit zum 8. September
2004 nach Lüneburg holen wird. Dazu wird eine Alphabetisierungskampagne in
Zusammenarbeit mit den Medien geplant. Schulabschlüsse Abendrealschule Nach Februar 2003 sollte der Abendrealschulkurs nun das 2.
Mal auch in diesem Jahr im Februar starten. 12 Teilnehmer/innen hatten sich
angemeldet, definitiv waren nur 8 Teilnehmer/innen zum Kursbeginn erschienen.
Dadurch müssen wir ihn nun auf Mitte März verschieben. Weitere Teilnehmer/innen
sollen angeworben werden, sodass wir den Kurs hoffentlich am 22. März 2004
starten können. Abendabitur
Im Bereich des Erreichens des Abiturs in Abendform stellt
sich die Situation ähnlich dar. Ein neuer Lehrgang hat am 15. September 2003
begonnen, derzeit sind noch 23 Teilnehmer/innen im Kurs. Der Lehrgang wird im
Juli 2006 beendet sein. Aufgrund des hohen Zeit- und Arbeitsaufwandes (5 Tage
pro Woche mit jeweils 5 Unterrichtsstunden abends von 18.00 – 22.00 Uhr, 40
Wochen im Jahr, 3 Jahre lang, zusätzlich Hausarbeiten am Wochenende, insgesamt
2320 UStd., der Lehrgang kostet 2.592,00 €) ist die Abbrecherquote recht hoch.
Dennoch werden wir nach Beginn eines solchen Lehrganges diesen auch drei Jahre
später beenden. Ob ein neuer Lehrgang im Herbst begonnen werden kann, ist noch
fraglich, die Kursgebühren sind analog zum Haupt- und Realschulabschlusskurs
gestiegen (auf 4.250,-- €). Integrierter Tageslehrgang zum Haupt- bzw.
Realschulabschluss 30.06.03: 16
Teilnehmer/innen bestehen die Abschlussprüfung zum Hauptschulabschluss, bzw.
erweiterten Hauptschulabschluss. 3 Teilnehmer/innen
bestehen nicht und können die Prüfung wiederholen. 27.02.04: 22
Teilnehmer/innen bestehen die Abschlussprüfung zum SEK I, bzw. erweiterten SEK
I. 3 Teilnehmer/innen
bestehen die Prüfung nicht. 1 Teilnehmer, der sich als externer
Prüfling direkt bei der Bezirksregierung Lüneburg gemeldet hatte, besteht die
Prüfung nicht. Bei Nichtbestehen kann die Prüfung frühestens nach Ablauf
einer Frist von 6 Monaten wiederholt werden. Es werden dann auch nur die Fächer
geprüft, in denen die Leistungen mit mangelhaft oder ungenügend bewertet
wurden. Laufender Tages-Realschulkurs 2003/2005: 24 Teilnehmer/innen bereiten sich auf die Prüfung ab Januar
– März 2005 vor. Laufender Hauptschulkurs 2003/2004: 20 Teilnehmer/innen bereiten sich auf die Prüfung im Juni
2004 vor. Finanzierung: 1/3 Selbstzahler/innen 2/3 finanziert durch Sozial- bzw. Jugendämter Rechtsgrundlage bildet hier das BSHG
und das KJHG. -
Klientel
der Jugendhilfe nach §§ 27 ff SGB VIII (KJHG) -
Hilfesuchende,
die HzL beziehen, und zum Personenkreis der §§ 39/40 BSHG bzw. des § 72 I BSHG
gehören. Die Finanzierung des Realschulabschlusses gestaltet sich zunehmend
schwieriger. Neue Lehrgänge ab 13.09.04. Hauptschulbereich: 7 Anmeldungen für Lehrgangsbeginn 2004. Realschulbereich: 3 Anmeldungen für Lehrgangsbeginn 2004. Anträge auf Kostenübernahme sind an Sozialhilfeträger bzw.
Jugendamt Lüneburg und auch andere Jugendämter gestellt. Vernetzung: Voraussetzung für ein erfolgreiches Arbeiten ist eine starke
Kooperation mit den Trägern der öffentlichen und freien Jugendhilfe der Stadt
Lüneburg. Die Zusammenarbeit ist sehr erfolgreich und soll in Zukunft weiterhin
intensiviert werden. Dabei steht auch im Vordergrund den Lüneburger
Jugendlichen flächendeckend und niedrigschwellig Angebote zu machen, um ihnen
Perspektiven zu ermöglichen. Anvisiert wird auch eine Kooperation zwischen Schule und VHS
um Schulabsentismus und Schulabbrüchen vorzubeugen. Die meisten
Schulverweigerer schwänzen und verweigern die Schule frühzeitig (etwa ab 7.
Klasse). Team: Teamzusammensetzung ist konstant. Ein wesentlicher Erfolg
der Maßnahmen, die sich u.a. durch eine geringe Abbrecherquote kennzeichnet ist
durch die sozialpädagogische Begleitung gewährleistet. Ohne diese begleitende
Tätigkeit wäre das Kursangebot in der Qualität nicht aufrechtzuerhalten. Materiale Ausstattung: Die materiale Ausstattung ist nach wie vor unzureichend, es
gibt keinerlei Möglichkeit Anschauungsunterricht in naturwissenschaftlichen
Fächern zu halten. Trend: Die Nachfrage ist weiterhin steigend. Die Volkhochschule
Lüneburg bietet, als einziger Bildungsträger in Lüneburg, Lehrgänge zum
Realschulabschluss an. Der SEK I ist vielfach die Zugangsvoraussetzung um eine
Ausbildung aufzunehmen, diese auch abzuschließen und kostspieligen
Ausbildungsabbrüchen vorzubeugen. Auffällig ist, dass Teilnehmer/innen bereits den 2. oder 3.
Versuch wagen, einen qualifizierten Schulabschluss zu erreichen. Deutsch als Fremdsprache
Die VHS Lüneburg ist zwischen Hamburg, Uelzen und Salzwedel
die einzige Volkshochschule, die alle Stufen vom Anfangskurs bis zum Großen
Sprachdiplom abdeckt. Die Systematischen Kurse und die Grammatikkurse laufen
gut bis auf die Aufbaustufe Deutsch Intensiv (20 UStd./Woche), allerdings fällt
auf, dass in den Grundstufenkursen weniger Teilnehmer/innen sind als früher.
Dagegen mussten der Zertifikatskurs und der Mittelstufenkurs geteilt werden.
Zum ersten Mal fand in Lüneburg – es gibt in Niedersachsen nur 4
Volkhochschulen – die TestDaF-Prüfung mit 15 Teilnehmer/innen statt. Diese
Prüfung ist erforderlich für Teilnehmer/innen, die ein Studium in Deutschland
aufnehmen möchten. Außerdem finden zwei Integrationskurse vom Bundesamt zur
Anerkennung ausländischer Flüchtlinge (BAFL) statt. Das Bundesamt hat dazu
Mittel zur Verfügung gestellt. Die VHS bietet im Herbst wie immer die systematischen und
prüfungsbezogenen Kurse an. Außerdem werden wieder Kurse angeboten, die nach
den Kriterien des BAFL laufen. Noch einmal soll eine Aufbaustufe Deutsch
Intensiv mit 20 UStd., die dieses Mal ausfiel, (für Au-Pair-Gäste, die ein
Visum verlängert haben möchten) ins Programm genommen werden. Älter Werden
Das Kursprogramm Älter-Werden ist darauf ausgerichtet, die
eigenen Aktivitäten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu stärken. Es geht zum
einen darum, für sich eine Aktivität zu finden, zum anderen darum, diese Aktivität
auch öffentlichkeitswirksam einzubringen. Als Aktivitäten werden angeboten:
sich bewegen, tanzen, miteinander reden, Texte schreiben, Theater spielen. Auch
im Herbst werden wieder 28 Kurse angeboten, die Abbrecherquote ist relativ
gering. Produkt B Allgemeine Bildung
Die Kurse im Bereich Englisch sind gut
angelaufen, bisher gibt es wenig Ausfälle. Der Programmbereich deckt alle
Stufen ab, vom Anfängerkurs bis zum Cambridge-Proficiency-Kurs. Deshalb können
kaum noch neue Angebote gemacht werden. Die neuen Kurse, die zusätzlich zu den
systematischen Kursen angeboten werden, fanden nicht statt. Auch im
Wirtschaftsenglischbereich fielen die meisten Kurse zu besonderen Themen aus.
Es fällt auf, dass es weniger Anfänger/innen gibt, fast alle Teilnehmer/innen
haben Vorkenntnisse. Die Kurse in den Bereichen Französisch und Italienisch
laufen ebenfalls zufriedenstellend. Auch hier fällt auf, dass die aufeinander
aufbauenden Kurse am besten besucht sind. Die Ausfallquote im Bereich Spanisch
liegt relativ hoch, da die neuen und die fachsprachlichen Kurse so wie die
Prüfungskurse nicht zustande kamen. In diesem Bereich scheint das touristische
Interesse der Hauptgrund für das Sprachenlernen zu sein. Dies gilt auch für
alle anderen Sprachen. Auffällig ist aber, dass Wochenenden für Touristen
dieses Mal zum Teil nicht zustande kommen. Insgesamt bietet die VHS 18 Sprachen an. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der
Durchführung von Prüfungen. Im Prüfungszentrum der VHS Lüneburg
wird auf insgesamt 14 Prüfungen vorbereitet. Die meisten können bei der VHS in
Lüneburg abgelegt werden. Im Frühjahr wird es wieder in Kooperation mit der KVHS
Lüneburg und dem SCALA-Programmkino die siebten
Europäischen Filmwochen geben. Auch sonst arbeiten die beiden Volkshochschulen
bei der Fortbildung und bei einzelnen Kurse eng zusammen. Es ist z.B. beabsichtigt,
für die Kindertagesstätten in der Stadt und im Landkreis ein weiteres Angebot
zum Thema Sprachförderung im Elementarbereich zu unterbreiten (in
diesem Fall nicht als Auftragslehrgang). Für die Englischlehrer/innen aus den
Verlässlichen Grundschulen wird es ebenfalls wahrscheinlich ein gemeinsames
Angebot geben. EDV
Schwerpunkt im VHS-EDV-Zentrum ist ein kundenorientiertes
Kursangebot. Dies beinhaltet sowohl spezielle, am Arbeitsmarkt
orientierte Kurse, in denen die Kunden in kurzer Zeit die Möglichkeit haben,
viel zu lernen, als auch freizeitorientierte Kurse, Seminare und Workshops. Anspruchsvolle oder zu einem Zertifikat führende Kurse
liegen im Trend. Angeboten werden der Europäische Computer Pass Xpert und das
Zertifikat zum PC-Systembetreuer/in (VHS). In der Nachfrage zu den Kursen zum
PC-Systembetreuer (VHS) spiegelt sich der allgemeine Trend zu kleinen und effektiven
Lerngruppen wieder, das heißt auch, Kunden, die sich für diesen Zertifikatskurs
entscheiden, sind in der Lage, höhere Gebühren für intensive Kurse mit wenigen
Teilnehmern zu zahlen. Das VHS-EDV-Zentrum plant für die nächsten Semester eine
Anerkennung als Microsoft Certified Partner (MCP). Dieses Partnerprogramm für
Softwarehersteller, Systemhäuser oder Trainingseinrichtungen setzt bei den
beteiligten Unternehmen hohe Qualitätsstandards voraus. Insbesondere wird die
Zertifizierung von Mitarbeitern als MCP verlangt. Bislang verfügt ein Dozent
über dieses Zertifikat, zwei weitere sind in Vorbereitung. Als erfolgreich zeichnet sich der Trend, alternative
Software (andere als MS) in das Angebot aufzunehmen. Sowohl Kurse für Linux,
als auch OpenOffice u.a. werden in vielfältigen Varianten angeboten und
durchgeführt. Kurse und Workshops in den Bereichen Bildbearbeitung und
Web-Design erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit, durch einen flexiblen
Einsatz der vorhandenen Software können wir auf Kundenwünsche schnell und
unkompliziert reagieren. Ein Spezialangebot im Bereich EDV sind Frauenkurse, Kurse
für Seniorinnen und Senioren und Kurse für Schülerinnen und Schüler. Frauen interessieren sich dabei nicht nur für Themen wie
"Kreativkurs für Frauen“ und Internet sondern auch für Angebote, die
sowohl auf einen Wiedereinstieg in den Beruf vorbereiten, als auch für Angebote
zur beruflichen und fachlichen Weiterqualifizierung. In Kooperation mit der KVHS wird pro Semester ein
Programmheft für Frauenkurse erstellt und veröffentlicht. Das Internetcafe für Seniorinnen und Senioren ist ein fester
Bestandteil im Kursgeschehen des EDV-Zentrums. Engagierte Dozentinnen und Dozenten bieten zusätzlich zu dem
Kursangebot im Programmheft Workshops in allen Bereichen IT und Neue Medien für
die Seniorinnen und Senioren an. Eine spezielle Aktion „Online-Kompetenz für die Generation
50plus“ unterstützen wir im Frühjahr 2004 durch Basiskurse in diesem Bereich. Neben dem freien Kursprogramm bieten wir für Firmen, Vereine
etc. Weiterbildung nach Bedarf an und gestalten maßgeschneiderte Seminare im
EDV-Zentrum oder direkt vor Ort bei den Auftraggebern. Als kompetenter
Schulungspartner in Sachen EDV können wir auf aktuelle Anfragen schnell und
unkompliziert reagieren. Neu in diesem Semester sind die Angebote zur speziellen
Beratung und zum Support für unsere Kunden. Wir bieten technische Unterstützung
sowohl im Hardware- als auch im Softwarebereich und können aufgrund der sehr
guten Ausbildung der EDV-Dozent/innen Hilfe in allen Bereichen geben. Kaufmännische Kurse und
Berufsabschlüsse
Das Angebot wurde reduziert, aktuelle Themen sind
aufgegriffen worden. Gut nachgefragt werden Kurse zur beruflichen Weiterbildung
wie der modular aufgebaute und auf mehrere Semester angelegte Kurs "Finanzbuchhalter/in".
Bevorzugt werden daneben Kompaktkurse z.B. am Wochenende. Die Lehrgänge zum/zur Groß- und Außenhandelskaufmann/-frau
und Bürokaufmann/-frau die auf die Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer
vorbereiten sind erneut aufgenommen worden. Bei genügender Teilnehmerzahl
werden sie im Herbst eingerichtet werden. Kulturelle Bildung
In zehn Sachgebieten (Philosophie/Geschichte, Literatur,
(Kunst-)Handwerk/Technik, Textilgestaltung, Fotografie, Malen/Grafik,
Kleinkunst/Tanz, Entdeckungsreisen, Gartengestaltung, Weinkultur) werden
insgesamt 56 Kurse mit 909 Unterrichtsstunden (davon 29 Wochenendendkurse oder
51.8 % der Kurse mit 374 Unterrichtsstunden oder 41.2% der Unterrichtsstunden)
angeboten. Davon sind 12 Angebote (oder 21.4 %) neu im Programm, von denen
bisher nur zwei nicht angenommen wurden. Obschon das Semester erst angefangen
hat, lässt sich schon jetzt erkennen, dass die Ausfallquote diesmal bei
höchstens knapp 20 % der Angebote liegen wird. Zusätzlich eingerichtet wurden
bisher drei Kurse mit 48 Unterrichtsstunden. Gegenüber dem Vorsemester
(II/2003) bietet das erste Halbjahr 2004 33.3% mehr Kurse mit 33.8% mehr Unterrichtsstunden
an, während die Ausfallquote offenbar niedriger sein wird. Bemerkenswert ist sicherlich,
dass die beiden teuersten Angebote zugleich die beiden "Renner" sind:
sowohl die Gartenreise nach Holland im Juni wie auch der Kurs zum
Damaszener-Schmieden waren sehr schnell ausgebucht, und bei letzterem wird die
Nachfrage in diesem und im nächsten Semester die Kapazitäten bei weitem
übersteigen; daraus ist wohl auch abzulesen, dass unsere Kunden für Leistungen,
die sie für stimmig halten, auch einen angemessenen (durchaus hohen) Preis zu
zahlen bereit sind. Da die Planungen gerade erst anfangen, lässt sich über Einzelheiten
noch nichts sagen. Die Struktur des Angebotes wird aber der des laufenden
Semesters entsprechen. Allerdings werden sicherlich die Ergebnisse der
Kostenrechnung eine handlungsleitende Rolle spielen: wahrscheinlich werden
nicht mehr alle gewohnten Angebote (oder wenigstens nicht im gewohnten Umfang)
vorgehalten werden können, und die Preisgestaltung wird sich dort ändern, wo
angepasste Preise durchsetzbar sein werden. Eine relevante Ausweitung des
Volumens ist wegen fehlender Infrastruktur jedoch nicht zu erwarten. Gesundheit Schwerpunkt des Programmangebots im Bereich Gesundheit ist
die Gesundheitsbildung, die sich einem erweiterten, ganzheitlichen
Gesundheitsverständnis verpflichtet - in Anlehnung an die Prinzipien der
Weltgesundheitsorganisation (WHO). Gesundheit wird dort als ein Zustand
umfassenden körperlichen, psychischen, seelischen und sozialen Wohlbefindens
beschrieben. Daraus lassen sich die Rubriken Ernährung und Kochen,
Körpererfahrung und Entspannung, Wellness, Gymnastik und Fitness, Tanz und
Gesundheits- und Lebensberatung ableiten, die an der VHS Lüneburg angeboten
werden. Im ersten Halbjahr 2004 sind 125 Kurse mit 1729
Unterrichtsstunden geplant. Bisher hätten 43 Kurse starten müssen. 36 finden
davon tatsächlich statt, 9 sind bereits ausgefallen. Das entspricht einer
Ausfallquote von 20,9% und liegt damit knapp unter der Ausfallquote vom letzen
Jahr. Damit setzt sich der gute Trend des Vorjahres fort. Schon jetzt zeichnet
sich eine Ertragsteigerung im Gesundheitsbereich ab. Bereits im Februar sind
die Hälfte der Kurse gut belegt und werden auf jeden Fall stattfinden. Wir
haben damit bereits knapp 10.000 EUR im Deckungsbeitrag I und wenn es weiter so
gut läuft, können 15.000 EUR bis August 2004 erzielt werden. Gute Erfahrungen werden in diesem Semester auch mit sehr
sensiblen Themen, wie z.B. ein Gesprächskreis für Krebskranke gemacht. Dieser
Kurs bringt zwar wenig Deckungsbeitrag, zeigt aber, dass wir als VHS auch für
diese Themen und Zielgruppen einen professionellen Beitrag liefern können. Für den Herbst ist der Ausbau des Fitness-Bereiches
weiterhin prioritär. Sehr gut angenommen werden die neu angebotenen Kurse zur
Rückenstärkung und zum Nordic-Walking. Damit liegen wir sehr gut im Trend der
Zeit. Ansonsten setzen wir auf Kontinuität. Dies zeigt sich auch im
Entspannungsbereich, der eine Säule des Gesundheitsbereiches darstellt. Gerade
die Yoga-Kurse erfreuen sich einer hohen Nachfrage, so dass wir hier aktuell
reagieren konnten und zu den bereits bestehenden sieben Kursen zwei weitere
Kurse anbieten konnten. Im Bereich der beruflichen Bildung wird ab Herbst 2004
erstmalig die Fortbildung zur Gesundheitsberaterin angeboten. Kommunikation/ Persönlichkeit
entwickeln
Der Schwerpunkt in diesem Semester ist der qualitative
Ausbau des Kommunikationsbereiches. Das bundesweite Konzept Xpert personal
Business Skills wird dieses Jahr erstmals umgesetzt. Mit diesem Konzept
werden Kenntnisse und Fähigkeiten zu den derzeit begehrtesten Schlüsselkompetenzen
für Berufstätige und Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen vermittelt.
Zu den zunehmend gefragten außerfachlichen Anforderungen der modernen
Industriegesellschaft können aus vier Segmenten der Kernkompetenzen (reden und
verhandeln, zielgerichtet präsentieren, effektiv planen und organisieren,
Gruppenprozess moderieren) individuelle Fortbildungsprofile maßgeschneidert
werden. Im ersten Halbjahr 2004 sind 18 Kurse mit 392
Unterrichtsstunden geplant, die zum großen Teil noch nicht begonnen haben.
Stark nachgefragt sind die Rhetorik und Sprechkurse. Der Bildungs- und
Kommunikationsassistent, der im letzten Semester begonnen hat, wird im März erfolgreich
abgeschlossen. Produkt C
Auftragskurse Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen der
Volkshochschule Lüneburg Die Volkshochschule Lüneburg führt seit mehreren Jahren
Qualifizierungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose, speziell für Jugendliche, im
Auftrag der Bundesanstalt für Arbeit, der Landesregierung, des Europäischen
Sozialfonds, des Fachbereiches Jugend und Soziales der Stadt Lüneburg und
anderer Institutionen durch. Ziel und Aufgaben dieser Maßnahmen sind im Wesentlichen die
berufszielgerichtete Vorbereitung, das Aufarbeiten bestehender Defizite, die
Motivation für die berufliche Ausbildung, die Erhaltung und Festlegung der
Wettbewerbsfähigkeit, das Kennenlernen der Bedingungen des Arbeitsmarktes. Die
VHS arbeitet mit unterschiedlichen Konzepten, die Elemente theoretischen
Unterrichts und praktischer Arbeit miteinander zu kombinieren. Zur Zeit werden
noch 28 Personen theoretisch und praktisch im Rahmen eines mindestens
einjährigen Ausbildungs- oder Arbeitsvertrages qualifiziert. Derzeit laufen folgende Lehrgänge: Helfer/in im Garten- und Landschaftsbau (VHS) Im Rahmen des Sofortprogramms (Bundesanstalt für Arbeit)
gegen Jugendarbeitslosigkeit führt die VHS in Kooperation mit der Stadt
Lüneburg eine Qualifizierungsmaßnahme mit Jugendlichen durch. Arbeitslose Jugendliche werden in Vollzeit (38,5 Std. pro
Woche) theoretisch und praktisch qualifiziert. Die theoretische Qualifizierung
findet an einem Wochentag in der VHS statt. Hier gilt es, neben fachkundlichem
Unterricht, schulische Defizite auszugleichen und die jungen Erwachsenen im
Bewerbungstraining fit zu machen. Zusätzlich gibt es Blockunterricht, der beispielsweise
den Erste-Hilfe-Kurs und den Motorsägenlehrgang beinhaltet. Die
Qualifizierungsinhalte sind dem Rahmenplan des ersten Ausbildungsjahres
angelehnt. Die praktische Orientierung findet beim ABM-Träger statt,
beim Stadtgrün und im Forstamt. Für einige Jugendliche ist es notwendig, für die berufliche
Orientierung ein Praktikum zu absolvieren. Auch dies ist im Rahmen dieser
Maßnahme bis zu acht Wochen möglich. In einem Betrieb ihrer Wahl können die
Jugendlichen ausprobieren, ob ein Arbeitsbereich ihnen zusagt und ob sie eine
Ausbildung in diesem Beruf machen möchten. Oft hilft dieses Praktikum aber
auch, potentielle Arbeitgeber vom Arbeitseifer, dem Können und der Motivation des Jugendlichen zu
überzeugen, um einen Ausbildungsplatz oder Arbeitsvertrag zu ermöglichen. Stadtteilentwicklung Kaltenmoor Helfer/in im Garten und Landschaftsbau (VHS) 18.08.2003 - 31.08.04 Im Rahmen des Projektes "Soziale Stadt“ in
Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Lüneburg
werden Sozialhilfeempfänger/innen zum/zur Helfer/-in im Garten- und
Landschaftsbau, im Baubereich oder im sozialen Bereich qualifiziert. Im
praktischen Qualifizierungsteil werden die Teilnehmer/innen u.a. in das Projekt
der "Wohnraumfeldgestaltung" eingebunden. Angesprochen sind hier
Personen, die ihren Wohnsitz in Kaltenmoor haben. Ziel aller Aktivitäten ist die Vermittlung der
Teilnehmer/innen in den 1. Arbeitsmarkt. Deutsch als Fremdsprache Zum vierten Mal führt die VHS im Auftrag des Städtischen
Sozialamtes einen 6monatigen Sprachehrgang für 20 Ausländer/innen und
Aussiedler/innen durch. Der Schwerpunkt der Qualifizierung liegt auf dem
Erlernen der deutschen Sprache mit dem Ziel, die Teilnehmer/innen auf dem
ersten Arbeitsmarkt unterzubringen. Der Lehrgang dauert sechs Monate und
umfasst ca. 840 Unterrichtsstunden. Sprachförderung im Elementarbereich 10.01.2004 und 06./07.02.2004 Die VHS Lüneburg führte in Kooperation mit der KVHS eine
dreitätige Fortbildung für Leiter/innen und Gruppenerzieherinnen aus kommunalen
Kindertagesstätten im Rahmen der "Fortbildungsoffensive des Landes
Niedersachsen" durch. Thema war die Förderung des Erwerbs der deutschen
Sprache im Elementarbereich unter besonderer Berücksichtigung von Kindern mit
Migrationshintergrund. Erfolgreich abgeschlossen wurden folgende Lehrgänge: Maßnahme zur Berufsorientierung für
arbeitslose Jugendliche in Teilzeit
Im Rahmen der beruflichen und persönlichen Qualifizierung
von arbeitslosen Jugendlichen hat die Volkshochschule Lüneburg in
Zusammenarbeit mit der Stadt Lüneburg (Fachstelle „Hilfe zur Arbeit“) folgendes
Projekt durchgeführt: Durch die Förderung wurde die Vermittlungsfähigkeit der
Teilnehmer/innen für eine Eingliederung in das Erwerbsleben (insbesondere auf
dem ersten Arbeitsmarkt) z.T. deutlich erhöht, dem Großteil der
Teilnehmer/innen gelingt es, nach der Maßnahme unabhängig von Sozialhilfe selbständig
den Lebensunterhalt zu verdienen. Die Gruppe der Teilnehmer/innen bestand aus insgesamt 24
Personen (mit Nachbesetzungen), wobei ein Teilnehmer zwar gemeldet war, aber am
ersten Tag des Lehrgangs nicht erschien. Von den 24 Jugendlichen waren 8 weiblich und 16 männlich.
Drei Jugendliche besaßen keinen Schulabschluss, fünf Teilnehmer/innen hatten
den Realschulabschluss, die restlichen hatten den Hauptschulabschluss. Neben der theoretischen Qualifikation (2 Tage/Woche in der
VHS) haben die Teilnehmer/innen an drei Tagen/Woche die Praxisqualifikation in
Betrieben absolviert. Liste der Praktikumsbetriebe und Arbeitsbereiche
Verbleib der Teilnehmer/innen Von den 24 Teilnehmer/innen werden 8 Teilnehmer/innen einen
Ausbildungsplatz in dem Praktikumsbetrieb ab dem 01.08.2004 erhalten, die
anderen 14 Teilnehmer/innen sind derzeit noch arbeits- oder
ausbildungsplatzsuchend. Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Auftragsbereich extremen
Schwankungen bezüglich des Durchführungsvolumens unterliegt. Dieser Bereich
umfasst einen großen Teil des Haushaltsvolumens und auch der Deckungsbeiträge.
Durch die gesetzlichen Änderungen ("HARTZ IV") und die mutmaßlich
dadurch veränderte Geschäftspolitik der Bundesagentur für Arbeit, aber auch dem
Wegfall von ESF/Lehrgängen kann sich der Auftragsumfang in 2004 erheblich
reduzieren. Welches Gesamtbudget der BA oder den künftigen
"Job-Centern" für Eingliederungs- und Qualifizierungsmaßnahmen auf
dem bisherigen Niveau bewegen wird (so Ankündigung aus dem politischen Raum)
und wenn ja, welche Ausschreibungs- und Vergabemodalitäten für solche
Bildungsmaßnahmen künftig gelten werden, ist noch nicht sicher vorherzusagen.
Ein sich abzeichnender teilweiser Wegfall konnte durch neue Aufträge in anderen
Bereichen bisher nicht kompensiert werden. Als Folge davon konnte befristet
eingestelltes Personal nicht weiterbeschäftigt werden. So haben wir im Jahr
2003 in diesem Jahr schon fünf Mitarbeiter/innen keine Verlängerungs-Verträge
anbieten können. Eine weitere Stelle ist zum 01.03. nicht wiederbesetzt worden.
Wahrscheinlich wird am 01.05. die Stelle der sozialpädagogischen Begleiterin
für die ABM-Stellen wegfallen, sowie zum 01.09. die beiden Stellen im Bereich
der Stadtteilentwicklung Kaltenmoor. Die VHS wird damit innerhalb von zwei
Jahren 9 Stellen abgebaut haben, außerdem werden weitere 15 Kursleiter/innen
keine Tätigkeit mehr haben. Zur Minderung der sich hieraus ergebenden Risiken wird es
notwendig, dass städtische Auftragskurse in jedem Falle vorrangig an die VHS
vergeben und in Zusammenarbeit mit der VHS Leistungspakete entwickelt werden.
Erfolgreich wurde dies im Fort- und Weiterbildungsprogramm für die städtischen
Mitarbeiter/innen praktiziert sowie im Bereich der Stelle "Hilfe zur Arbeit"
durch die Qualifizierung von langzeitarbeitslosen Sozialhilfeempfänger/innen
und im Bereich der Deutsch-Kurse für sozialhilfeberechtigte Migrant/innen. Finanzielle
Auswirkungen: Kosten (in €) a) für die
Erarbeitung der Vorlage: 20 € aa)
Vorbereitende Kosten, z.B. Ausschreibungen, Ortstermine, etc. b) für die Umsetzung
der Maßnahmen: c) an Folgekosten: d) Haushaltsrechtlich
gesichert: Ja Nein Haushaltsstelle: Haushaltsjahr: e) mögliche
Einnahmen: Anlagen: Beschlussvorschlag: Die VHS wird beauftragt, die Planung für das 2. Semester
2004, wie im Sachverhalt dargestellt, zu entwickeln und durchzuführen. |
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