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Vorlage - VO/0909/04  

 
 
Betreff: Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs 2004
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Bereich 32 - Ordnung und Verkehr Bearbeiter/-in: Thöring, Michael
Beratungsfolge:
Verkehrsausschuss Vorberatung
10.03.2004 
Öffentliche Sitzung des Verkehrsausschusses ungeändert beschlossen   
Verwaltungsausschuss Entscheidung

Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n
Beschlussvorschlag

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs 2003

Im Jahre 2003 wurden folgende Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs realisiert:
1.      Bauliche Maßnahmen

-      Sanierung der Radwege entlang der Stresemannstraße, Barckhausenstraße, Uelzener Straße (OHE bis Munstermannskamp) und am Schnellenberger Weg

-      Sanierung der Unterführung Willy-Brandt-Straße/ Munstermannskamp

2.      Bordsteinabsenkungen

-      Munstermannskamp, Höhe Gneisenaustraße beidseitig

-      Einmündung Wilschenbrucher Weg/ Stresemannstraße beidseitig

3.      Sonstiges

-      Aufstellung von weiteren 14 Bügeln an dezentralen Standorten (Vierorten, Salzstraße, Heiligengeiststraße, Am Sande und Am Berge)

 

 

Radwegeprioritätenliste 2004

Für die Sanierung von Radwegen stehen 2004 mit den Haushaltsresten aus dem letzten Jahr insgesamt 84.300 EUR zur Verfügung. Davon sollen in erster Linie bereits in den letzten Jahren beschlossene Maßnahmen realisiert werden, die wegen kurzfristiger anderer Prioritäten zurückgestellt werden mussten. Hinzu kommen im Rahmen der Deckensanierung Stadtring der GVFG-geförderte Ausbau des Radweges auf der Westseite der Willy-Brandt-Straße zwischen der Wandrahmstraße und der Altenbrücktorstraße zum Beidrichtungsradweg sowie der Komple-mentäranteil der Stadt Lüneburg am EU-Projekt BYPAD.

1.      Sanierung von Radwegen

1.1          Mehlbachstrift          11.000,- €       

Nordseite zwischen den beiden Zufahrten zu Coca-Cola

1.2          Boecklerstraße          12.000,- €

Ostseite zwischen Mehlbachstrift und Bei der Pferdehütte

1.3          Sülztorstraße 7.000,- €         

Ostseite zwischen Avacon-Zufahrt und Wallstraße

1.4    Ochtmisser Kirchsteig        22.000,- €                                                                                                                                             

Westseite zwischen Hallesche Straße und Schomakerstr.

1.5    Willy-Brandt-Straße (GVFG-Stadtring) 26.400,- €                                                                       

Ausbau zwischen Wandrahmstraße und Altenbrückertorstraße als Beidrichtungsradweg

2.       Teilnahme am EU-Projekt BYPAD    5.900,- €

BYPAD ist ein Verfahren zur Bewertung der Qualität der Radverkehrsförderung in Lüneburg, an dem neben Politik und Verwaltung auch Polizei und Nutzergruppen teilnehmen. Nach einer Stärken-Schwächen-Analyse mittels Fragebogen, werden die unterschiedlichen Einschätzun-gen zur Situation des Radverkehrs in Lüneburg in einem moderierten Verfahren zusammen-gebracht und fließen in ein Handlungskonzept, das nach Beendigung des Prozesses in einem Verkehrsausschuss nach den Sommerferien vorgestellt wird.

3.        Punktuelle Maßnahmen zur Radwegeunterhaltung (Haushaltsansatz 20.000,- €)

Aus der mit 20.000 EUR ausgestatteten Haushaltsstelle “Radwegeunterhaltung” werden in erster Linie Gefahrenstellen durch ungenügend abgesenkte Bordsteine beseitigt. Dies geschieht durch vollständige Absenkung an Einmündungen wo der nachfolgende Radweg breiter ist als der abgesenkte Bereich, oder durch Aufbringung von Asphaltkeilen an bis zu 4 cm hochstehenden Bordsteinkanten.

3.1       Bordsteinabsenkungen

-      Einmündung V.d. Roten Tore/ Stresemannstraße (beidseitig)

-      Einmündung Im Wendischen Dorfe/ Reichenbachstraße (beidseitig)

-      Einmündung Frommestraße/ Bastionstraße (Nordseite)

3.2       Beseitigung von Verwerfungen/ Absackungen

-      Uelzener Straße, Ostseite zwischen Rote Schleuse und Christian-Lindemann-Straße

3.3       Ankeilung von Bordsteinen

gem. beiliegender Liste

4.        Kapazitätserweiterung RadpeicheR

Aufgrund der unverändert hohen Nachfrage nach Abstellmöglichkeiten vor allem im oberen Parkdeck der Fahrradstation, wo es in den Sommermonaten oft zu einer Überbelegung kommt, werden in den Osterferien die dortigen Bügelparker gegen höhenversetzte Reihenparker ausgetauscht. Dadurch wird die Kapazität im oberen Parkdeck von zurzeit 484 auf 727 Einstellplätze erhöht. Ausgewählt wurde aus sechs Modellen in einem “Eignungsverfahren” nach festgelegten Kriterien der Genius L15 der Firma Langer. Die Maßnahme hat ein Gesamtvolumen von 39.540,22 EUR und wird aus GVFG-Mitteln des Landes bezuschusst. Die abgängigen Bügelparker werden an städtischen Schulen zur Ergänzung bzw. als Ersatz der dortigen, unter den Gesichtspunkten Stand- und Diebstahlsicherheit, oft mangelhaften Fahrradabstellanlagen montiert.

5.      Verbesserung der Abstellmöglichkeiten

In Abhängigkeit von den zur Verfügung stehenden Restmitteln wird angestrebt, weitere Abstellanlagen aufzustellen oder auszutauschen.

 

 

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

 

Kosten (in €)

a)   für die Erarbeitung der Vorlage:

aa)  Vorbereitende Kosten, z.B. Ausschreibungen, Ortstermine, etc.                     

b)   für die Umsetzung der Maßnahmen:      104.300,- €                   

c)  an Folgekosten:  

d)      Haushaltsrechtlich gesichert:

            Ja                    x                                 

            Nein    

            Haushaltsstelle:                     63010.95490 und 63000.51020                                       63010.95490 und

            Haushaltsjahr:                                                           2004

 

e)   mögliche Einnahmen:

 

Anlagen:

Anlagen:

 

Geplante Ankeilungen von Bordsteinen

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Liste mit Bordsteinankeilungen (33 KB) PDF-Dokument (4 KB)    
Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Der Verkehrsausschuß beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der genannten Maßnahmen