Bürgerinformationssystem
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Sachverhalt: Im Rahmen der Baumaßnahmen zum „Dritten Gleis“ wurde für eine Verbindung der Baustellenbereiche zwischen den Straßen Sternkamp und Zeltberg eine Baustraße eingerichtet, welche nun nach Abschluss der Arbeiten den zurück gebauten Fußgängertunnel als Wegeverbindung für Fußgänger und Radfahrer ersetzen soll. Die erforderlichen Grunderwerbsverhandlungen der Hansestadt Lüneburg mit der Deutschen Bahn AG für die benötigte Fläche an der ehemaligen Buchholzer Bahn stehen vor dem Abschluss.
Die Schaffung einer Geh- und Radwegverbindung von der Straße Sternkamp über die ehemalige Buchholzer Bahn zur Straße Zeltberg ist Bestandteil des Vorrangnetzes gemäß Radverkehrskonzept Lüneburg 2015 und wichtiger Baustein der beabsichtigten Radverkehrsführung entlang der Hamburger Straße, die zukünftig von der Innenstadt kommend nur noch rechte Radwege bis zur Einmündung Wilhelm-Hänel-Weg vorsieht. Aus Richtung Bardowick kommende Radfahrer müssen dann entweder an der Einmündung Wilhelm-Hänel-Weg die Hamburger Straße queren, um auf dem noch auf der Westseite anzulegenden Radfahrstreifen in die Innenstadt zu gelangen oder können die dortige Öffnung in der Lärmschutzmauer nutzen, um über die Straßen Sternkamp/Zeltberg/Bardowicker Wasserweg/Auf der Hude das Zentrum zu erreichen. Für diese Führung ist der Bau der Wegeverbindung über die Buchholzer Bahn unerlässlich.
Zurzeit wird die bestehende provisorische Verbindung auch von PKW genutzt, was zu Beschwerden der Anwohner der Straße Zeltberg geführt hat. Es ist Abkürzungsverkehr insbesondere zu den Verkehrsspitzenzeiten vom Ilmenaucenter über den Bardowicker Wasserweg und den Sternkamp zur Hamburger Straße in Richtung Norden zu beobachten.
Zur Herstellung einer Wegeverbindung bestehen folgende Verkehrsführungs- und Ausbaualternativen:
Alternative A: Herstellung einer reinen Geh- und Radwegefläche in entsprechend reduzierter Breite.
Alternative B: Schaffung einer Straßenverbindung auch für Kraftfahrzeugverkehr mit einer Freigabe in beiden Fahrtrichtungen und abgesetztem Gehweg.
Alternative C: Schaffung einer Straßenverbindung auch für Kraftfahrzeugverkehr mit einer Freigabe nur in Fahrtrichtung Süden und abgesetztem Gehweg.
Alternative D: Herstellung des Weges in einer Gesamtbreite von 5,50 m mit abgesetztem Gehweg. Für eine Nutzung nur für Fußgänger und Radfahrer ist das Einsetzten von Sperrpfosten vorgesehen, so dass der Weg bei Einsätzen von Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen durchfahren werden kann.
Die 4 Ausbaualternativen werden in der Sitzung im Detail vorgestellt. Nach Abwägung aller Interessen schlägt die Verwaltung die Alternative D zur Umsetzung vor. Unter Berücksichtigung der Anwohnerinteressen sollte keine dauerhafte Verbindung für den Kraftfahrzeugverkehr geschaffen werden. Es steht zu befürchten, dass anderenfalls die Abkürzungsverkehre, insbesondere nach Ausbau des Ilmenaucenters II, weiter zunehmen und damit zu einer Verkehrsbelastung für die Anwohner der Straße Zeltberg führen. Eine Einschränkung muss für den Verkehr von Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen vorgenommen werden.
Finanzielle Auswirkungen:
Kosten (in €) a) für die Erarbeitung der Vorlage: 50,00 € aa) Vorbereitende Kosten, z.B. Ausschreibungen, Ortstermine, etc. b) für die Umsetzung der Maßnahmen: 26.000,00 € c) an Folgekosten: d) Haushaltsrechtlich gesichert: Ja X Nein Teilhaushalt / Kostenstelle: Invest.Nr.: 01-541-082 Produkt / Kostenträger: 72000 Haushaltsjahr: 2013
e) mögliche Einnahmen:
Beschlussvorschlag: Der Verkehrsausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zum Ausbau des Verbindungsweges zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der Ausbaualternative D.
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