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Vorlage - VO/2774/08  

 
 
Betreff: Fortführung der Uni-Buslinie 5001
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Bereich 32 - Ordnung und Verkehr Beteiligt:Bereich 72 - Straßen- und Brückenbau, Geodaten
Bearbeiter/-in: Thöring, Michael   
Beratungsfolge:
Verkehrsausschuss Entscheidung
08.04.2008 
Öffentliche Sitzung des Verkehrsausschusses ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n
Beschlussvorschlag

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Sachverhalt

Die Neuordnung der Studiengänge der Leuphana Universität Lüneburg zum Wintersemester 2007 hat durch die Zusammenlegung von Vorlesungen in den ersten beiden Semestern und durch die Notwendigkeit der Teilnahme an Veranstaltungen, die vorher fakultativ gewesen sind, zu einem starken Anstieg des Fahrgastaufkommens auf den Linien 5011 und 5012 geführt. Dies ging soweit, dass mehrfach Fahrgäste, selbst zu Zeiten und in Lastrichtungen wo dies nicht zu erwarten war, wegen Überfüllung der Busse nicht mehr mitgenommen werden konnten. Da diese Probleme nicht nach bestimmten Mustern auftauchten, sondern an verschiedenen Tagen zu verschiedenen Zeiten, hat sich die Stadtverwaltung, nachdem auch die Erhöhung der Verstärkerfahrten auf der Linie 5012 von 14 auf 18 Fahrzeuge keine wesentliche Entlastung brachte, zum Jahresbeginn für die Einrichtung einer separaten Uni-Buslinie 5001 entschieden.

Aufgrund des hohen Zustromes von Studenten auf die Linien 5011 und 5012 auch an den Innenstadthaltestellen und der von der Universität genannten Pendlerverflechtungen zwischen den Standorten Rotes Feld und Scharnhorststraße, hat sich die Stadtverwaltung gemeinsam mit der KVG und der Universität entschieden, diese zusätzlichen 22 Fahrten auf der Linie 5001 über den Sande und das Rote Feld zur Scharnhorststraße zu führen, während die wieder auf 14 Fahrzeuge reduzierten Verstärkerfahrten nach wie vor auf direktem Weg vom Bahnhof zum Uni-Campus verkehren. Da aufgrund der Neustrukturierung der Studiengänge keinerlei Erfahrungs-werte bzgl. der möglichen Inanspruchnahme des zusätzlichen Busangebotes vorlagen, hat man sich entschlossen, diese Linie auch während der Wintersemesterferien, die durch mehrere Klausurenwoche und eine Erstsemesterwoche unterbrochen wurden, durchfahren zu lassen.

Auf Nachfrageschwankungen hat man zwischenzeitig so reagiert, dass nach den beiden Klau-surenwochen am Ferienbeginn, die auf der 5001 eingesetzten Gelenkfahrzeuge durch Stan-dardlinienbusse ersetzt, bzw. die beiden von der Universität bestellten Abendfahrten aufgrund der geringen Nachfrage wieder zurückgenommen hat. Um die Veränderung der Nachfrage und die tatsächlichen Bedarfe bewerten zu können, hat man sich desweiteren darauf verständigt, auf der 5001 monatliche Zählungen durchzuführen, um objektiv beurteilen zu können, ob z.B. die Anbindung des Standortes Rotes Feld wirklich in dem Umfang erforderlich ist, wie vermutet. Dabei darf andererseits auch nicht übersehen werden, dass solche neuen Angebote mindestens ein Jahr brauchen um sich zu etablieren und gegen bestehende Gewohnheiten (die Linie 5012 ist seit Gründung der Universität die Uni-Buslinie) durchzusetzen.

Die Entlastungswirkung für die bestehenden Linien 5011 und 5012 ist bei rund 1.000 Nutzern täglich jedenfalls jetzt schon unbestritten. Um noch mehr Studierende auf die Linie 5001 zu ziehen, wird zum Sommersemesterbeginn dieses Angebot uniintern noch intensiver als bisher beworben, sowie der Haltestellenstandard durch Aufstellung einer werbefinanzierten Wartehalle maßgeblich verbessert, mit dem Ziel, dass diese Linie mittelfristig die Hauptverbindungsfunktion zum Campus übernehmen soll.

Aufgrund der akuten Notwendigkeit dieses Angebot kurzfristig zu implementieren und der schon vorgenommenen Anpassungen in der vorlesungsfreien Zeit, konnten bisher noch keine exakten Kosten für dieses Zusatzangebot ermittelt werden. Durch das vertraglich geregelte jährliche Abschmelzen des Zuschusses, stehen dieses Jahr ca. 15.000,- € für zusätzliche Angebots-verbesserungen zur Verfügung. Desweiteren existiert eine Regelung im Verkehrsvertrag, dass aus Einsparungen im Sonntagsverkehr jährlich 30.000,- € für Angebotsverbesserungen auf den Linien von und nach Adendorf von der KVG eingebracht werden. Da sich die bisher erarbeiteten Vorschläge zur Optimierung der Adendorflinien aufgrund verschiedener Rahmenparameter (Linienführung, Gegenfinanzierung) nicht realisieren lassen, wird kurzfristig mit der Geschäftsführung der KVG über die weitere Verwendung dieser Mittel verhandelt, da von dem Ausgang dieses Gespräches auch die Bestellung zusätzlicher Leistungen zum Sommerfahrplan abhängt.

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

 

Kosten (in €)

a)   für die Erarbeitung der Vorlage:                                                                50,- €

aa)  Vorbereitende Kosten, z.B. Ausschreibungen, Ortstermine, etc.

b)   für die Umsetzung der Maßnahmen:

c)  an Folgekosten:                                                                werden noch ermittelt           

d)   Haushaltsrechtlich gesichert:    ja, ggf. durch Einsparung anderer Leistungen

            Kostenträger:                                                                               54700102              

           

e)   mögliche Einnahmen:

 

Anlagen:

Anlagen:

 

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung zur Fortführung der Bestellung der Verkehrsleistungen auf der neu eingerichteten Uni-Buslinie 5001, unter der Maßgabe, durch fortlaufende Zählungen, insbesondere an den Haltestellen Am Sande und an der Kefersteinstraße, die tatsächliche Nachfrage festzustellen und ggf. Verlagerungen insbesondere von der Fahrstrecke durch das Rote Feld vorzunehmen.