Bürgerinformationssystem
![]() |
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Sachverhalt: 1. In der Sitzung des Schulausschusses vom 16.01.2002 hat die Verwaltungen zu den Vorstellungen der Landesregierung zur Bildung von “Ganztagsschulzentren” vorgetragen. Hierzu hatte die Verwaltung eine Stellungnahme gegenüber dem Niedersächsischen Städtetag abgegeben. Entgegen des ursprünglichen
Erlassesentwurfes sind nunmehr alle Schulträger antragsberechtigt. Des
weiteren sollen nach Meinung des
Landes vorrangig Ganztagsschulen im Sek. I-Bereich eingerichtet werden. Anträge
z.B. für Grundschulen sind damit jedoch nicht ausgeschlossen. Dementsprechend hat der
Verwaltungsausschuss am 19.02.2002 die Verwaltung beauftragt, für den Bereich
der Schulen Kaltenmoor einen Antrag auf Einrichtung eines 1.
Ganztagsschulzentrums ab dem Schuljahr 2003/4 vorzubereiten, nachdem die
beteiligten Schulen mit den Elternvertretungen ein Konzept erarbeitet haben. Bis heute hat es eine Vielzahl von
Kontakten gegeben und verschiedene Koordinierungsgespräche wurden durchgeführt.
Die Verwaltung hat parallel hierzu in 03-04/2002 eine Umfrage unter den
Erziehungsberechtigten der 1. – 6. Klassen durchgeführt. Diese Befragung wurde durchgeführt, ohne dass diese Maßnahme besonders durch Öffentlichkeitsarbeit begleitet worden ist. Die Betroffenen wurden nicht besonders sensibilisiert. Insgesamt wurden 3.609 Fragebögen ausgeteilt. An der Befragung haben sich 1.557 Eltern beteiligt (31,84 %). Die Rücklaufquote wird unter diesen Umständen positiv beurteilt. Für eine Ganztagsgrundschule haben sich 406 Eltern, für eine weiterführende Ganztagsschule haben sich 613 ausgesprochen. Insgesamt haben damit 1.019 Eltern für eine Ganztagsschule votiert. Dies entspricht einer Quote von mehr als 65 %. In der Trägerschaft der Stadt Lüneburg werden im Grundschulbereich ca. 600, in weiterführenden Schulen (7. Klassen Schuljahr 2001/2) mehr als 770 Schüler beschult. Unter Berücksichtigung einer Quote von 65% Befürwortern (unter den Rückläufern dürfte der Bedarf mehr als gegeben sein.
Der Stadtteil Kaltenmoor nimmt aufgrund dringend
erforderlicher Integrations- und Sanierungsaufgaben am Städtebauförderprogramm
für die Stadtteilentwicklung "Soziale Stadt" teil. Das Schulzentrum
liegt im Sanierungsgebiet, dass als sozialer Brennpunkt gelten kann. Der
Weiterentwicklung des schulischen Angebots wird im Sanierungsrahmenplan, der
zur Zeit in den zuständigen Gremien beraten wird, ganz besondere Bedeutung für
eine soziale Stabilisierung
beigemessen. Leider hat sich lediglich die Anne-Frank-Schule in der Lage
gesehen (dies wohl auch vor dem Hintergrund, dass sich diese Schule schon sehr
lange mit diesem Vorhaben beschäftigt), ein in der Schule abgestimmtes
pädagogisches Konzept abzugeben mit dem Ziel, den Ganztagsschulbetrieb wenn
möglich zum 01.08.2003 aufzunehmen. Für die OS Kaltenmoor, die HS Kaltenmoor sowie der
Kopernikusschule war offenbar das zur Verfügung stehende Zeitbudget zu gering.
Diese Schulen haben sich aber positiv zu dem Vorhaben geäußert und ihre Absicht
bekräftigt, den Betrieb zum 01.08.2004 aufzunehmen. Dementsprechend bereiten
diese Schulen ihre Konzepte vor. Hier schlägt die Verwaltung folgendes vor: Den Schulen des Schulzentrums wird die Möglichkeit
eingeräumt, die notwendigen Vorbereitung für einen Ganztagsschulbetrieb zum
Schuljahr 2004 zu treffen. Die Verwaltung wird diesen Vorgang betreuen. Für die
Anne-Frank-Schule wird zum Schuljahr 2003/4 ein Antrag zur Aufnahme des
Ganztagsschulbetrieb gestellt. In diesem Antrag wird deutlich gemacht, dass die
Anne-Frank-Schule Bestandteil des künftigen Ganztagsschulzentrums Kaltenmoor
wird. Die nächsten Monate werden Schule und Verwaltung die notwendige
Detailarbeit leisten (Feststellung und Bereitstellung der notwendigen
Ressourcen für den Mittags- sowie Freizeitbereich). Hierbei sind die
finanziellen Möglichkeiten zu berücksichtigen. 2. Darüber hinaus hat die Christianischule mit Schreiben vom
28.06.2003 den Entwurf eines Antrages
zur schrittweisen Einführung der Ganztagsschule beginnend mit dem Schuljahr
2003 gestellt (ist als Anlage 1 in Kopie beigefügt). Die Schule strebt
mittelfristig eine Einbeziehung der OS und HS Kreideberg an. Einbezogen werden
könnte auch die Herderschule. Hier sind aber noch weitere Gespräche
erforderlich, da die Meinungsbildung noch nicht abgeschlossen werden kann. Die Verwaltung begrüßt das Konzept ausdrücklich. Auf der
letzten Seite ist dargestellt, in welchen Bereichen Kosten für den Schulträger
entstehen. Einzelheiten können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ausgeführt werden.
In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass im Jahr 2004 ca. 79.900,--
€ für die Generalüberholung der Aula
zur Verfügung stehen, die ggf. umorientiert werden könnten. Hier sollte sich
der Schulausschuss eine Meinung bilden. Auch hier könnte ein Antrag zur
Aufnahme des Ganztagsschulbetrieb gestellt werden. Auch hier müssten im
Verlaufe der nächsten Monate detaillierte Gespräche mit der Schule stattfinden,
um ein finanzierbares Konzept zu entwickeln. 3. In diesem Zusammenhang soll auch das Schreiben der GS
Lüne vom 24.07.2002 (in Kopie als Anlage 2 beigefügt) nicht unerwähnt
bleiben, dass eine Anbindung der künftigen Förderstufe an die GS vorsieht.
Gleichzeitig wünscht sich die Schule dann den Betrieb als Ganztagsschule. Dieser Antrag sollte hier aber nur zur
Kenntnis genommen werden, da er eher im Rahmen zur Umsetzung der
Schulstrukturreform/Fortschreibung der SEPL
zu diskutieren ist. Finanzielle Auswirkungen: Kosten (in €) a) für die Erarbeitung der Vorlage: 15,00 EUR aa)
Vorbereitende Kosten, z.B. Ausschreibungen, Ortstermine, etc. b) für die Umsetzung der Maßnahmen: c) an Folgekosten: d) Haushaltsrechtlich gesichert: Ja Nein Haushaltsstelle: Haushaltsjahr: e) mögliche Einnahmen: Anlagen:
Beschlussvorschlag: Die Verwaltung wird beauftragt, wie unter Punkt 1., 2
beschrieben zu verfahren und das Notwendige zu veranlassen. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |