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Vorlage - VO/2231/07  

 
 
Betreff: Arbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit nach § 78 KJHG
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:09 - Gleichstellungsbeauftragte Bearbeiter/-in: Gieseking, Stefan
Beratungsfolge:
Jugendhilfeausschuss Entscheidung
15.02.2007 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Beschlussvorschlag

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

Die Arbeit Arbeitgemeinschaft Mädchenarbeit ist ein Zusammenschluss von Mitarbei­ter­innen öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Gleichstellungs­beauf­tragten sowie weiterer interessierter Frauen.

 

Zunächst mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zu verbessern und der Vernetzung untereinander, wurde die Arbeitsge­meinschaft 1994 gegründet.

Seit 1998 ist die AG vom Jugendhilfeausschuss als Arbeitsgemeinschaft nach § 78 SGB VIII/KJHG anerkannt und kann inzwischen auf eine zwölfjährige erfolgreiche Vernetzungsarbeit zurück blicken.

Nach einer Konsolidierungsphase in den ersten Jahren und vor dem Hintergrund eines interdisziplinären Erfahrungsaustausches wie auch mit den Erfahrungen aus der täglichen Arbeit im Jugendhilfebereich wurde die Zielsetzung erweitert und angepasst. Ziele der Arbeitsgemeinschaft sind

  • die Chancengleichheit für Mädchen in allen gesellschaftlichen Bereichen
  • die Stärkung des Selbstbewusstseins von Mädchen
  • die Sicherung finanzieller Mittel für die Mädchenarbeit
  • die Abstimmung geplanter Maßnahmen

 

Um die Ziele zu erreichen

  • wurden und werden gemeinsame Projekte, Maßnahmen, Informations­veran­stal­tungen und Fortbildungen organisiert und durchgeführt
  • wird die Vernetzung der Einrichtungen in der Stadt Lüneburg voran gebracht
  • wirkt die AG in der Jugendhilfeplanung mit
  • ist die AG über ihre Mitglieder in verschiedenen Gremien vertreten
  • wird eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit betrieben
  • ist der Erfahrungs- und Informationsaustausch eine wichtige Säule
  • ist der präventive Arbeitsansatz unverzichtbar

 

Die AG Mädchenarbeit kann inzwischen auf eine durchaus erfolgreiche Arbeit zurück blicken. Sie ist über ihre Mitglieder in etlichen Gremien wie dem Kriminal­präven­tionsrat, dem Arbeitskreis girls day, und in mehreren Stadtteilrunden vertreten. Die Mädchenarbeit ist als Querschnittsaufgabe im Jugendhilfeplan festgeschrieben. Das Thema wurde und wird nach wie vor in die Öffentlichkeit, in öffentliche Einrichtungen wie z.B. in Schulen und in die Stadtteile hineingetragen.

 

Seit 1997 wird das Programmheft Mädchenarbeit herausgegeben, es wurden mehrere fachinterne  Fortbildungen sowie ein überregionaler Fachtag in Zusammenarbeit mit der Universität Lüneburg angeboten und durchgeführt, sowie öffentliche Veranstal­tungen für Mädchen und für MultiplikatorInnen.

 

Für die Zukunft geht es darum, das Thema Mädchenarbeit zunehmend in allen präventiven Bereichen zu verankern, die Fachlichkeit der AG über interne und öffentliche Fortbildungen zu sichern, die Arbeit stärker unter den Aspekt des Gender Mainstreaming zu stellen, die öffentliche Information fortzusetzen, z.B. durch die regelmäßige Herausgabe des Programmheftes, finanzielle Mittel für die Mädchen­arbeit zu sichern und die Vernetzung zu intensivieren sowie die Vernetzungs­struk­turen zu erweitern.

 

Die geschätzten Kosten für die Arbeit der AG Mädchenarbeit – für Öffentlichkeitsarbeit, Fortbildungen, Veranstaltungen, Herausgabe des Programmheftes - betragen ca. 2000,-€ jährlich.

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

 

Kosten (in €)

a)   für die Erarbeitung der Vorlage:      20 €

aa)  Vorbereitende Kosten, z.B. Ausschreibungen, Ortstermine, etc.

b)   für die Umsetzung der Maßnahmen:  

c)  an Folgekosten:  

d)      Haushaltsrechtlich gesichert:

            Ja

            Nein    

            Haushaltsstelle:        

            Haushaltsjahr:          

 

e)   mögliche Einnahmen:

 

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit wird zustimmend zur Kenntnis genommen. Eine Förderung durch stadtnahe Stiftungen sollte angestrebt werden.