Bürgerinformationssystem
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Sachverhalt: Das
System ’Der Grüne Punkt’ – das Duale System Deutschland (DSD)
– zur haushaltsnahen Erfassung von Verkaufsverpackungen entstand auf der
Grundlage der 1991 in Kraft getretenen Verpackungsverordnung. Träger des
Systems sind deutsche Handelsunternehmen. Finanziert wird das Duale System (in
der Vergangenheit ca. 2 Milliarden €/Jahr) durch das Lizenzzeichen des
Grünen Punktes. Auf der anderen Seite stehen Entsorgungsunternehmen, die die
Leistungen für das Duale System erbringen. Sie werden durch das DSD per
Leistungsverträge beauftragt, die in Deutschland anfallenden Verpackungsabfälle
mit dem Grünen Punkt haushaltsnah zu erfassen und zu entsorgen. Diese
Leistungsverträge wurden durch Beschluss der EU-Wettbewerbskommission im Jahre
2001 mit Wirkung zum 31.12.2003 freigestellt. Damit endeten bundesweit auch
alle zwischen den Öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern (ÖRE) und dem DSD
abgeschlossenen Abstimmungsvereinbarungen. Ziel dieses Beschlusses war, den
Wettbewerb zu fördern und das System auch für andere Unternehmen zu öffnen.
Seitdem ist das Duale System Deutschland verpflichtet, bundesweit alle
Leistungsverträge alle drei Jahre neu auszuschreiben. Die Konditionen der
Ausschreibung werden zuvor in der Systembeschreibung, die Grundlage der
Abstimmungsvereinbarung mit den ÖRE ist, abgestimmt. Das
DSD hat für das Entsorgungsgebiet der Stadt Lüneburg die Leistungsverträge zum
01.01.2007 neu ausgeschrieben. Leistungsnehmer
für die Erfassung von Leichtverpackungen (LVP) ist ab 01.01.2007 die Firma
Tönsmeier Entsorgung GmbH mit Sitz in Hameln. Die Firma Tönsmeier hat inzwischen
die Firma REMONDIS GmbH & Co. KG mit der Durchführung unterbeauftragt. Die
Firma REMONDIS hat ihre Niederlassung Lüneburg im Gewerbegebiet Volkstorf im
Landkreis Lüneburg. Für
die Erfassung von Altglas ab 01.01.2007 erhielt der bisherige Leistungsnehmer,
die Firma Rhenus AG & Co. KG Recycling mit Sitz in Hamburg, erneut den
Zuschlag. Finanzielle
Auswirkungen: Kosten (in €) a) für die Erarbeitung der Vorlage: 100
€ aa) Vorbereitende Kosten, z.B.
Ausschreibungen, Ortstermine, etc. b) für die Umsetzung der Maßnahmen:--- c) an Folgekosten:--- d) Haushaltsrechtlich gesichert: ja Ja x Nein Haushaltsstelle:
7200.40000 Haushaltsjahr: 2006 e) mögliche Einnahmen: Beschlussvorschlag: Der
Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz nimmt die Ausführungen zur Kenntnis |
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