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Sachverhalt: Die Gesellschafterversammlung der GfA Lüneburg mbH hat sich
mit der Frage befasst, ob eine Veräußerung von Anteilen an der Gesellschaft
sinnvoll ist und welche Vorteile und Nachteile damit verbunden sind. Die GfA Lüneburg mbH hat hierzu die NORD/LB mit der Prüfung
der Vor- und Nachteile der Einbindung eines privaten Partners für die
Gesellschaft beauftragt. In dem Gutachten wird die Stellung der GfA als führendes
Entsorgungsunternehmen in der Region Lüneburg und dem darüber hinausgehenden
Einzugsgebiet beschrieben. Die GfA unterliegt dem branchenweiten Trend der Abnahme von
Restabfällen bei gleichzeitiger Zunahme von Verwertungsabfällen. Sie verfügt
über eine der größten MBA in Niedersachsen sowie eine TASi gerechte Deponie,
die über das Jahr 2005 hinaus bis 2021 geöffnet bleiben kann. Die GfA ist bei starker Fremdmüll-Abhängigkeit in der
Vorbehandlung und Beseitigung von Abfällen stark positioniert. Auf dem Markt
zur Vorbehandlung und Beseitigung von Abfällen ist in Niedersachsen ab Mitte
2005 mit einer großen Entsorgungslücke an überlassungspflichtigen und
vorbehandelten Abfallmengen zu rechnen. Mit der Errichtung und dem Ausbau der
MBV hat die GfA rechtzeitig die Voraussetzungen für eine Vorbehandlung der bei
ihr anfallenden Abfallmengen geschaffen. Das Entsorgungsgebiet der GfA liegt in
einer Region mit erwartetem Bevölkerungszuwachs, mit positivem Effekt auf die
künftigen Abfallmengen. Die Ertragslage der GfA ist im Wesentlichen geprägt durch
stark gesunkene Fremdmüllmengen und –preise. Nach einem Wiederanstieg der
Fremdmüllmengen und –preise in naher Zukunft ist damit zu rechnen, dass die GfA
wieder erhöhte Jahresüberschüsse und Cash flows erzielt. Nach Abschluss des
Investitionsprogramms für die MBA und Deponie werden keine wesentlichen
Neuinvestitionen mehr benötigt, wodurch die Ertrags- und Liquiditätslage
verbessert wird. Eine zukunftsgerichtete Weiterentwicklung der GfA kann daher
allein ohne Beteiligung privater Dritter stattfinden. Eine Kooperation
mit anderen Entsorgern kann zur Absicherung der Fremdmüllmengen hilfreich sein.
Ein Anteilsverkauf zum heutigen Zeitpunkt ist mit Kaufpreisrisiken verbunden,
da der Wert der GfA nach 2005 bei wieder ansteigenden Entsorgungsmengen und
–preisen positiv beeinflusst wird, dieser Sachverhalt jedoch von einem
potenziellen Investor zum jetzigen Zeitpunkt unberücksichtigt bliebe. Demnach ergeben sich für die Einbindung eines privaten
Dritten aus wirtschaftlicher Betrachtungsweise keine Anhaltspunkte. Finanzielle
Auswirkungen: Kosten (in €) a) für
die Erarbeitung der Vorlage: 25,00 € aa) Vorbereitende Kosten, z.B. Ausschreibungen,
Ortstermine, etc. b) für
die Umsetzung der Maßnahmen: c) an Folgekosten: d) Haushaltsrechtlich gesichert: Ja Nein Haushaltsstelle:
Haushaltsjahr: e) mögliche
Einnahmen: Beschlussvorschlag: Der
Ausschuss für Wirtschaft und städtische Beteiligungen nimmt die Sachdarstellung
zustimmend zur Kenntnis. |
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