Bürgerinformationssystem
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Sachverhalt: In
der Grundschule Hasenburger Berg findet bereits seit 1990 eine Beschulung von
körperbehinderten und nicht-körperbehinderten Schülerinnen und Schülern statt.
Es handelt sich dabei um 13 Klassen der Grundschule und 4 Klassen für
körperbehinderte Schüler der Schule an der Schaperdrift (sog. K-Klassen). Für
diese Schüler findet regelmäßig ein gemeinsamer Unterricht statt. Im
Schulausschuss ist bereits verschiedentlich über die Bemühungen berichtet
worden, für diese Schule den Ein- oder Anbau eines Fahrstuhles zu ermöglichen,
der den Transport der körperbehinderten Schüler zwischen den Stockwerken
übernehmen kann. Es
ist z.Zt. so, dass zur Nutzung der in der 1. Etage liegenden Fachräume die
Schüler der K-Klassen durch die Lehrkräfte oder andere Personen getragen werden
müssen. Im
Jahr 2004 hat sich eine Arbeitsgruppe „Wir liften unsere Schule“ innerhalb des
Fördervereins der Schule gebildet und versucht seitdem auf vielfältige Weise,
Spendengelder einzuwerben. Trotz
verschiedener Bemühungen war es aber bisher nicht möglich, eine „Großspende“
einzuwerben. Die
Stadt Lüneburg hat mit dem Beschluss unter der Klassifizierung 3.2 zum
Mittelfristigen Investitionsprogramm für Schulen 2005 – 2009 seine Absicht
bekundet, das Vorhaben zu unterstützen. Im Schulausschuss wurde das
Meinungsbild entwickelt, dass einer bevorzugten Berücksichtigung aus möglichen
noch freien Mitteln im Rahmen des Investitionsprogramms zugestimmt wird. Es
gibt zwei denkbare Alternativen für den Fahrstuhl:
Der
Landkreis wurde bereits im Jahr 2003 um seine Mitbeteiligung gebeten, dies
wurde allerdings vom Fachdienst Schulen im August 2003 unter Hinweis auf die
„mehr als desolate finanzielle Situation des Landkreises“ abgelehnt. Inzwischen
haben sich aber auch die Gremien des Landkreises mit der Thematik befasst, so
dass die Bereitschaft, den Ein- oder Anbau eines Fahrstuhles zu unterstützen,
gewachsen ist. Der
Landkreis Lüneburg durch die Kooperation mit der Stadt zudem den konkreten
Vorteil, dass die körperbehinderten Schüler nicht auf seine Kosten zur
nächstgelegenen Einrichtung in den Landkreis Harburg gefahren werden müssen. Die
Stadt Lüneburg wird daher Kontakt mit dem Landkreis aufnehmen, um eine
angemessene Mitbeteiligung an den Kosten für einen Fahrstuhl zu erreichen. Es
sollte dabei neben einem Einbringen aller Spendengelder, die die Arbeitsgruppe
des Fördervereins gesammelt hat, an eine hälftige Beteiligung von Stadt und
Landkreis an den Restkosten angestrebt werden. Ideal wäre es, wenn dabei eine
Drittelung der Gesamtkosten gelänge. Finanzielle
Auswirkungen: Kosten (in €) a) für
die Erarbeitung der Vorlage:
15,- € aa) Vorbereitende Kosten, z.B. Ausschreibungen,
Ortstermine, etc. b) für
die Umsetzung der Maßnahmen: rd.
150.000,- € c) an Folgekosten: d) Haushaltsrechtlich gesichert: Ja Nein Haushaltsstelle:
Haushaltsjahr: e) mögliche
Einnahmen: Beschlussvorschlag: Der
Schulausschuss beschließt, dass die Verwaltung kurzfristig Gespräche mit dem
Landkreis Lüneburg aufnimmt um eine gleichrangige Beteiligung an den Kosten für
einen Fahrstuhl in der Grundschule Hasenburger Berg zu erreichen. |
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