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Beratungsinhalt: Der Johann-Sebastian-Bach-Platz wird vor Ort von den Mitgliedern des Ausschusses in Augenschein genommen. OB
Mädge begrüßt zu
diesem Tagesordnungspunkt Herrn Meyer, Herrn Dr. Blumenbach, Herrn Koch und
weitere Vertreter des Vereins Michaelisakademie e.V., der sich für die
Wiederherrichtung des Platzes einsetzt. Betont wird, dass das Engagement des Vereins Michaelisakademie e.V., den Platz wieder seine ursprüngliche Gestaltung zu geben, seitens der Stadt positiv begleitet wird. Deshalb wird seitens der Verwaltung auch vorgeschlagen, dass sich die Stadt an den Kosten im angemessenen Rahmen beteiligt. Heute
geht es bei der Besichtigung durch den Ausschuss auch nicht um die Vorstellung
einer bereits schon konkreten Planung, sondern vielmehr darum, sich einen
Eindruck über die gegenwärtige Situation und den Vorstellungen der
Michaelisakademie zu verschaffen. Zielsetzung
ist, dass man die Neugestaltung des Platzes mit vereinten Kräften mit allen
Beteiligten gemeinsam angeht. Dazu gehören auch die Anlieger und die
Klosterkammer als Grundeigentümerin, die ihre Aufgeschlossenheit zu dieser
Maßnahme in Vorgesprächen bereits signalisiert haben. Herr
Koch – Michaelisakademie e.V. – gibt einen geschichtlichen Überblick über die Entwicklung des
Platzes zurückreichend bis in das Jahr 1791. Im Bereich des jetzigen Platzes
und seinen Randbereichen standen früher kleine Häuser für Kirchenmitarbeiter.
Auch wurde der Platz zu bestimmten Zeiten als Friedhof genutzt. Nach der
Reformationszeit wurden alle Baulichkeiten abgerissen und der Platz neu
gestaltet. Im Vorfeld der Umgestaltungsarbeiten sind umfangreiche Grabungen
vorgesehen in der Hoffnung, an dieser Stelle alte Terrakotten zu finden. Herr
Meyer – Michaelisakademie e.V. – zeigt ergänzend den geschichtlichen Abriss über die
Entwicklung des Platzes ab ca. 1850 auf. Die Umgestaltung des Platzes wurde
jedoch erst ca. 1900 vollzogen. Die Pflasterung diente vorrangig zum Schutze
des Kirchenmauerwerkes vor Regenwasser. Durch Absackungen hat sich die
Pflasterung im Laufe der Zeit um ca. 70 – 80 cm gesetzt. Vorgesehen ist, nach
Abschluss der Grabungsarbeiten der Stadtarchäologie den Boden wieder auf sein
altes Geländeniveau aufzuschütten. Dadurch kann man im Hauptportal wieder auf
einige Treppenstufen verzichten. Alte Bilder von 1914 zeigen das damalige
Geländeniveau, das wieder hergestellt werden soll. Das Pflaster soll in diesem
Zusammenhang bereichsweise wieder auf das alte Höhenniveau gebracht werden.
Auch die seitlich am Hauptportal einmal vorhandenen Lampen werden anhand alter
Aufnahmen und Unterlagen rekonstruiert und wieder angebracht. Die
Vorplatzfläche befindet sich überwiegend im Eigentum der Klosterkammer, im
Randbereich gehört eine Teilfläche der Stadt Lüneburg. Dr.
Blumenbach – Michaelisakademie e.V. – weist darauf hin, dass der Platz nach seiner
Wiederherrichtung verstärkt auch für Veranstaltungen nutzbar sein wird. Denkbar
wären auch Theaterveranstaltungen sein können. Herr
Meyer – Michaelisakademie e.V. – erklärt, dass mit den Vorarbeiten bereits begonnen wurde.
Die auf dem Platz stehenden Linden wurden einer fachmännischen Pflege
unterzogen. Soweit die Grundeigentümerinnen ihr grundsätzliches Einverständnis
geben und sich maßgeblich an der Finanzierung beteiligen, ist von einer
Durchführung der Maßnahme im Jahre 2008 auszugehen. Herr
Koch – Michaelisakademie e.V. – merkt an, dass man hofft, dass sich die Klosterkammer als
Grundeigentümerin finanziell über das Maß hinaus einbringt, was sie über die
Wiederherstellung und Sicherung der Verkehrssicherungspflicht zu erbringen
hätte. OB
Mädge spricht sich
dafür aus, dass die Sandsteinplatten wieder korrekt verlegt werden. Die
Verwaltung steht dahinter, sich in einem noch abzustimmenden finanziellen
Rahmen einzubringen. Auch das Jahr 2008 wird für die Umsetzung der Maßnahme als
realistisch angesehen. Die Verwaltung wird das Vorhaben sehr positiv begleiten.
Die Detailplanung sollte nach ihrer Erarbeitung im Laufe des Jahres 2007
abgestimmt werden. Weitere
Wortmeldungen liegen nicht vor. Beigeordneter
Dörbaum fasst als Beratungsergebnis zusammen, dass sowohl die Ausschussmitglieder
als auch die anwesende Vertreterin des ALA das Vorhaben, den Platz in der
dargelegten Form umzugestalten, positiv aufnehmen und begleiten. Beschluss: Die
vorgestellt Sanierung des Johann-Sebastian-Bach-Platzes wird seitens der
Ausschussmitglieder einstimmig begrüßt und zur Kenntnis genommen. Die
Stadt wird die Maßnahme positiv begleiten und sich finanziell einbringen. Eine
Umsetzung der Maßnahme sollte nach Vorlage des Finanzierungsplanes für das Jahr
2008 angestrebt werden. |
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