Bürgerinformationssystem
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Beratungsinhalt: Ochtmisser Kirchsteig / Senkungserscheinungen / verkehrliche Maßnahmen / Verkehrsinseln Ratsherr
Ziegert befürchtet,
dass sich die verkehrliche Situation für Radfahrer durch die Installation der
Verkehrsinseln, insbesondere im Winter, verschlechtern wird. Oberbürgermeister
Mädge verdeutlicht,
dass mit den Verkehrsinseln bewirkt werden soll, dass die Geschwindigkeit aus
der Straße herausgenommen wird, und der Lkw-Verkehr diese Straße meidet, so
dass die Straße für alle motorisierten Verkehrsteilnehmer unattraktiv wird. Der
angesprochene Radfahrweg ist kein Radfahrweg im herkömmlichen Sinne, sondern
stellt nur einen Streifen als Orientierung für die Radfahrer und eine
Signalisierung für Autofahrer dar. Die
installierten Verkehrsinseln sind zwar nur als Provisorium und Übergangslösung
zu betrachten, dennoch zeigen sie die erhoffte Wirkung. (32) Wettbewerb „Fahrradfreundliche Stadt“ / Nichtberücksichtigung Beigeordneter
Löb interessieren
die Gründe, warum die Stadt bei dem Wettbewerb ausgeschieden ist. Oberbürgermeister
Mädge geht davon
aus, dass die Diskussion über das Fahrradabstellen auf dem Bahnhofsvorplatz
sich negativ ausgewirkt habe. Auch habe sich gezeigt, dass die Teilnahme an dem
Wettbewerb nur erfolgversprechend sein kann, wenn ein hoher materieller und
personeller Aufwand im Vorfeld betrieben wird. Dazu sieht sich die Stadt nicht in der Lage und wird sich demzufolge
auch nicht mehr an Nachfolgewettbewerben dieser Art beteiligen. (3) Neubau Heinrich-Thiede-Brücke (Lünepark) / Radwegeführung Herr
Dammann – BUND – bemängelt
die aus seiner Sicht unübersichtliche Verkehrsführung für Radfahrer im Zu- und
Abfahrtsbereich der Brücke. Kritisch zu sehen sein wird es erst recht, wenn die
Verkehrsströme der gesperrten Reichenbachbrücke zusätzlich über diese Brücke
geführt werden. Oberbürgermeister
Mädge verdeutlicht
die Situation im Kreuzungsbereich. Die Anbindung musste zwischen dem Öllager
und dem Seniorenheim vorgenommen werden. Da der Mineralölhändler nicht bereit
war, einen Flächenverkauf für eine in allen Belangen gesicherte Verkehrsführung
zuzustimmen, mussten an dieser Stelle Kompromisse eingegangen werden, die sich
an den Gegebenheiten orientiert haben. Aufgrund des Zeitdrucks durch den Neubau
der Feuerwehr und die anstehende Erneuerung der Reichenbachbrücke war es nicht
möglich, über Jahre mit dem Grundstückseigentümer zu verhandeln, sonst wäre
vielleicht in späteren Jahren eine breitere Brücke mit verbesserter
Radwegeführung möglich gewesen. So
muss man leider mit dem tragbaren Kompromiss, der sich aus den geschilderten
Notwendigkeiten ergibt, vorlieb nehmen. (32,
72) Auf der Hude / Neubau von Mehrfamilienhäusern / Trasse Ilmenauwanderweg Herr
Dammann – BUND – interessiert,
ob bei dem Bau der Häuser daran gedacht werde, dass in diesem Bereich auch
einmal die Weiterführung des Ilmenauwanderweges konzipiert gewesen sei. Die
Trasse hierfür sollte zumindest vorgehalten werden. Oberbürgermeister
Mädge führt aus,
dass die Trasse bei der Planung der Häuser berücksichtigt wurde. Die Trasse des
Ilmenauwanderweges wird von den Baumaßnahmen nicht berührt. Eine
Realisierung des Ausbaues dieses Weges wird aller Wahrscheinlichkeit nach in
absehbarer Zeit nicht möglich sein. Mit
viel Engagement hat die Stadt gerade mit dem Flecken Bardowick sich darum
bemüht, mit 1 €-Jobs den Treidelweg Richtung Bardowick als Wanderweg
auszubauen. Leider werden die Bemühungen nicht im erforderlichen Maße vom
Handwerk mitgetragen. Insofern ist bei der allgemeinen Haushaltslage nicht
davon auszugehen, dass ein solcher Weg durch eine normale Beauftragung eines
Betriebes in absehbarer Zeit angelegt wird. (74) Bockelmannstraße / Radweg / Höhe Kloster Lüne / Instandsetzung Beigeordneter
Dr. Scharf dankt der Verwaltung für die unbürokratische
Beseitigung der Schlaglöcher. Oberbürgermeister
Mädge weist darauf
hin, dass die Verwaltung stets bemüht sei, nicht nur das Straßen-, sondern auch
das Radwegenetz in einem verkehrssicheren Zustand zu halten. Gerade
die Unterhaltung des Radwegenetzes hat eine hohe Priorität erlangt. Dies wird
auch dadurch dokumentiert, dass der Ansatz für die Reparaturarbeiten an
Radwegen in diesem Jahr genauso hoch angesetzt wurde, wie der für die Reparaturarbeiten
der Straßen. Die zur Verfügung gestellten Mittel müssen auch immer im
Zusammenhang mit den anderen Aufgaben, die die Stadt zu erfüllen hat, gesehen werden. Dafür wird um
Verständnis gebeten. (72) Weitere
Anfragen liegen nicht vor. Beigeordneter Dörbaum und Beigeordneter Löb schließen die gemeinsame Sitzung um 18.00 Uhr. Beschluss: |
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