Bürgerinformationssystem
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Beratungsinhalt: OB
Mädge führt aus,
dass der Ochtmisser Kirchsteig mit seiner Senkungsproblematik uns schon seit
geraumer Zeit beschäftigt und es auch weiterhin tun wird. Mit
den beauftragten Gutachtern ist man in ständiger Diskussion und Beratung,
welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Die zwischenzeitlich vorgenommenen
Verkehrsberuhigungsmaßnahmen sind wirkungsvoll. Insbesondere die LKW-Verkehre
haben abgenommen. Zusätzlich wurde die Geschwindigkeit auf 20 km/h reduziert
und 2 Geschwindigkeitsmessgeräte wurden installiert. Zur
weiteren Begleitung und Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen ist die
Bereitstellung zusätzlicher Mittel erforderlich. Beigeordneter
Körner weist darauf
hin, dass die Placierung der Verkehrsinseln bei einigen Autofahrern zu
Missverständnissen geführt habe. So werden teilweise die Hindernisse rechts
unter Einbeziehung des Rad- und Fußweges umfahren, was so nicht gewollt sein
kann. Auch Probleme im Schulverkehr hält er für nicht ausgeschlossen. FBL
Schröder-Ehlers
weist darauf hin, dass die 4 Verkehrsinseln in Abstimmung mit den Anliegern
gesetzt wurden. Rechts daran über den für Radfahrer kenntlich gemachten
Streifen auszuweichen ist nicht mehr möglich. Der Bauhof hat zwischenzeitlich
nachgebessert und Absperrpfeiler gesetzt. Insgesamt geht es darum, die Geschwindigkeit
durch solche Maßnahmen herauszunehmen. Im
Vergleich zum Vorjahr zeigen die Verkehrszahlen, dass deutlich weniger
Fahrzeuge den Ochtmisser Kirchsteig befahren. Ratsherr
Aschenbrenner hat
aus eigener Erfahrung festgestellt, dass die derzeitige Situation für den
Verkehr sehr unglücklich ist. Das Fahrverhalten der Leute entspricht oftmals
nicht den Erfordernissen. OB
Mädge verdeutlicht,
dass wenn es nach dem Willen der Anlieger gehen würde, dann die Straße für alle
Verkehre gesperrt werden sollte. Das ist jedoch rechtlich und praktisch nicht
möglich. Eine Anwohnerversammlung führte letztendlich zu der jetzigen
verträglichen Lösung. Die Verkehrsbelastung wird neuerlich geprüft, wenn die
Reichenbachbrücke für die Erneuerung gesperrt ist. Die Stadt hat vorrangig die
Verkehrssicherungspflicht wahrzunehmen. Eine Vollsperrung der Straße ist dafür,
auch nach Aussage der Gutachter, nicht erforderlich. Dadurch würden die
verkehrlichen Probleme nur in die anliegenden Straßen verlagert. Die jetzige
Lösung ist für alle Beteiligten verträglich. Dass sich nicht jeder
Verkehrsteilnehmer an die Regeln hält, ist leider nur wenig beeinflussbar. Eigenes
Empfinden zeigt jedoch, dass sich die Situation insgesamt vor Ort verbessert
hat. Ratsherr
Aschenbrenner fragt
sich, wenn in diesem Bereich tatsächlich ca. 5.000 m³ Erde jährlich im
Untergrund abwandern, wo diese Erde bleibt. OB
Mädge verdeutlicht,
dass die bisherigen Bohrungen und vorgenommenen ergänzenden Untersuchungen
diesbezüglich noch zu keinem Ergebnis geführt haben. Möglicherweise wandert die
Erde unterirdisch in Hohlräume ab, die weit tiefer liegen als bisher
angenommen. In solchen Tiefen ist ein Nachweis mit den heutigen Messmethoden
nicht möglich. Beigeordneter Dörbaum erinnert daran, dass von 2 Gutachterbüros zu dieser Thematik im Ausschuss vorgetragen wurde. Sowohl für die Möglichkeit, dass durch Grundwasserströme Auswaschungen entstehen als auch für die Möglichkeit eines unterirdischen Erdabrutsches konnte der Nachweis nicht geführt werden. Weitere
Wortmeldungen liegen nicht vor. Beschluss: Der
Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung fasst einen der Beschlussempfehlung
der Verwaltung folgenden einstimmigen Beschluss. |
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