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Auszug - "Alte Salzstraße" von Lüneburg Altenbrücker Damm - Lüner Damm bis Kloster Lüne (Antrag des Beigeordneten Dr. Scharf vom 17.01.06, eingegangen am 18.01.06)  

 
 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Lüneburg
TOP: Ö 5.1
Gremium: Rat der Hansestadt Lüneburg Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 04.05.2006    
Zeit: 17:00 - 20:00 Anlass: Sitzung
Raum: Huldigungssaal
Ort: Rathaus
VO/1824/06 "Alte Salzstraße" von Lüneburg Altenbrücker Damm - Lüner Damm bis Kloster Lüne (Antrag des Beigeordneten Dr. Scharf vom 17.01.06, eingegangen am 18.01.06)
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag der CDU-Fraktion
Federführend:06 - Bauverwaltung Bearbeiter/-in: Ryll, Gudrun
 
Wortprotokoll
Beschluss

Beratungsinhalt:

Beratungsinhalt:

 

Beigeordneter DR. SCHARF erläutert die historische Bedeutung der Alten Salzstraße. Altenbrücker und Lüner Damm bis Kloster Lüne seien nachgewiesenermaßen Bestandteil dieser Alten Salzstraße gewesen und sollten daher mit ihrem alten Lindenbestand als Natur- und Wegedenkmal und als historisches Denkmal unter besonderen Schutz gestellt werden. Städtebaulich hätten diese Straßen seines Erachtens den gleichen Stellenwert wie die Schnellenberger Allee. Es sei notwendig, die Bedeutung der historischen Lindenallee wieder stärker ins Bewusstsein der Lüneburger Bevölkerung zu heben, indem sie z.B. als Besuchspunkt in die Museumsnacht integriert und in das Tourismuskonzept der Stadt eingebaut wird. Er hoffe, dass sein Antrag Zustimmung finde, damit die Unterschutzstellung der Allee bei der Unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis beantragt werden könne.

 

Beigeordneter DÖRBAUM bestätigt den Schutzwert der Allee, weist aber darauf hin, dass die Pflege der Bäume auf den Landkreis übergehen werde, sobald die Allee als Naturdenkmal eingestuft werde. Deshalb wäre es notwendig, dass die Mitglieder des Kreistages darauf hinwirken, dass der Landkreis diese Schutzaufgabe dann auch so wahrnimmt, wie es nach dem Naturschutzgesetz vorgeschrieben sei.

 

Ratsherr SOLDAN unterstützt den Antrag ebenfalls und hofft, dass man sich entsprechend auch im Kreistag durchsetzen könne, damit der Antrag bei der Unteren Naturschutzbehörde gestellt werden könne.

 

Beschluss:

Beschluss:

 

Der Rat der Stadt Lüneburg fasst einstimmig folgenden Beschluss:

 

Der Antrag wird zur weiteren Beratung in den Grünflächen- und Forstausschuss überwiesen.

 

(06)