Bürgerinformationssystem
![]() |
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Beratungsinhalt: Oberbürgermeister
Mädge geht
einleitend auf die derzeitige Situation ein. Im Gegensatz zu anderen Städten in
Niedersachsen besteht in Lüneburg noch Bedarf für weitere Schulen. Deshalb wird
im heute vorzustellenden Investitionsprogramm 2006 – 2009 dargestellt, dass
auch weiterhin im positiven Sinne über verschiedene Programme in die Schulen
investiert wird. Am
Beispiel des Schulzentrums Kaltenmoor kann man ersehen, dass die Hälfte des
Schulzentrums durchsaniert ist. Durchgeführt wurde in diesem Zusammenhang nicht
nur die Sanierung der Schadstoffbelastung, sondern auch die ganz normale
Sanierung des zwischenzeitlich in die Jahre gekommenen Zentrums. Neben der
Schulentwicklung, der Entwicklung zur Ganztagsschule und dem normalen
Schulbauprogramm wurde aktuell auch die Tragfähigkeit von
Sporthallenflachdächern untersucht und in das Investitionsprogramm einbezogen. Durch
den günstigen Verkauf eines für die Stadt entbehrlichen Grundstücks können
aufgrund eines bestehenden Ratsbeschlusses die Mittel im Schulbauprogramm
nochmals aufgestockt werden. Vorgesehen
ist, die Schadstoffsanierungen 2009 bzw. 2010 zum Abschluss bringen zu können. Wert
wird auch weiterhin darauf gelegt, dass man sich mit den Schulen und den
Elternschaften austauscht und kommuniziert. Nur dadurch ist auch ein schnelles
Reagieren im Bedarfsfall sicher zu stellen. Der Koordinierungsbedarf und der
damit verbundene Personaleinsatz ist erheblich. Die zu ergreifenden Maßnahmen
sind auch zukunftsorientiert ausgerichtet. Bei manchen anstehenden Maßnahmen
ist es jedoch unumgänglich, ggf. auch einmal 1 – 2 Jahre warten zu müssen, wenn
eine Bezuschussung des Landes eingeworben werden muss. Erinnert
wird daran, dass entsprechend den in den Beschlussfassungen sich
widerspiegelnden Vereinbarungen, dass nach Genehmigung des jeweiligen Haushalts
in einer gemeinsamen Sitzung des ABS und des Schulausschusses die sich in Laufe
des Jahres ergebenden Veränderungen beraten und beschlossen werden. Stadtdirektor
Koch verdeutlicht,
dass ein solch komplexes Schulbausanierungsprogramm nur im engen Zusammenwirken
zwischen dem Schul- und dem Baudezernat entwickelt werden konnte. Zur
Vorgeschichte wird angemerkt, dass das jetzige Schulbauprogramm sich anschließt
an das 2002 beschlossene Programm mit dem Perspektivzeitraum für die Jahre 2002
– 2006. In zwischenzeitlich fortgeschriebener Schulbauprogramme 2001 – 2009 wurden im Laufe der Jahre auch das Ganztagsschulprogramm, die Schadstoffproblematik sowie die durch den demographischen Wandel bedingten Schulerweiterungen einbezogen. Anhand
einer Power-Point-Präsentation werden die Standorte der Schulen aufgezeigt, die
im Schulbauprogramm enthalten sind, die Schulen, die zu Ganztagsschulen
umgebaut werden, die Schulen, die eine Schadstoffproblematik aufweisen sowie
die Schulen, bei denen Erweiterungen vorgenommen werden. Die
wesentlichen Inhalte des Schulbauprogramms werden dem Protokoll als Anlage (Anlage
I) beigefügt. I. Schulbauprogramme 2001 – 2009Im Schulbauprogramm 2001 – 2004 wurden bereits Investitionen von 5,11 Mio. € getätigt. Für das Schulbauprogramm 2005 – 2009 ist ein Investitionsvolumen von weiteren 6,8 Mio. € vorgesehen, so dass sich die Gesamtinvestitionssumme für das Schulbauprogramm 2001 – 2009 nach heutigem Stand auf 11,91 Mio. € belaufen wird. II. Ganztagsschulprogramm 2004 ffDie Planungen der für den Um- bzw. Ausbau von
Ganztagsschulen vorgesehenen Schulen werden vorgestellt. Das
Investitionsvolumen beträgt ca. 16,7 Mio. €. III. Schadstoffproblematik ab 2002 ffIm Zeitraum 2002 – 2009 werden für die Beseitigung
von Schadstoffquellen insgesamt 25,49 Mio. € aufgewendet. Schwerpunkte hierbei
sind das Schulzentrum Kaltenmoor und das Gymnasium Herderschule. IV. Schulerweiterungen 2002 – 2008Für Schulerweiterungen werden bis zum Jahre 2008
Investitionen von insgesamt 7,98 Mio. € getätigt. Die einzelnen Maßnahmen
werden erläutert. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass das Investitionsvolumen in städtischen Schulen in den Jahren 2001 – 2009 verteilt auf die Jahre und dargelegten Programme sich auf insgesamt 57,07 Mio. € beläuft. Denkbar ist, dass die Summe sich durch geplante Investitionen, Erweiterung zur Ganztagsschule am Gymnasium Johanneum, weiter erhöhen wird. Vorgestellt
werden die Veränderungen der Schulbauprogramme, weil die politischen Gremien um
Zustimmung zu den Veränderungen gebeten werden und darum, das Vorhaben der
Verwaltung positiv zu unterstützen, damit die Verwaltung die notwendigen
weiteren Schritte einleiten kann. Dazu gehört in erster Linie die Schaffung der
haushaltsrechtlichen Voraussetzungen, damit im Anschluss daran nach
Bereitstellung der Mittel die notwendigen Ausschreibungen vorgenommen werden
können. Detailliert
vorgestellt werden die Einzelbaumaßnahmen -
Umbau
der GS/HS Kreideberg zur Ganztagsschule -
Sanierung
des Gymnasiums Wilhelm-Raabe-Schule -
PCB-Sanierung
des Gymnasiums Herderschule (IV. BA/incl. Brandschutz) -
Umbau
und Sanierung des Gymnasiums Johanneum (incl. Brandschutz). Eingegangen
wird dabei sowohl auf die vorgesehenen räumlichen Veränderungen, die zeitlichen
Bauabläufe unterteilt in mehreren BA sowie auf die Darstellung der Kosten mit
Ausweisung der jeweiligen Kostenanteile der Stadt. Ein Hauptaugenmerk wird bei
den Maßnahmen auch die Verbesserung der Brandschutzsituation in den einzelnen
Schulen spielen, die jedoch keine eigenen BA bilden werden, sondern im Konzept
der Sanierung der einzelnen Objekte einbezogen wird. Zur
Maßnahme Umbau und Sanierung des Gymnasiums Johanneum wird ausgeführt, dass
resultierend aus den sich ergebenden Anpassungsnotwendigkeiten im Jahre 2006
Kosten in Höhe von 401.000 € anfallen werden, wovon 199.000 € noch
überplanmäßig bereitzustellen sein werden. Raumbilanz der SchulbauprogrammeDie
Raumbilanz ist durchweg als positiv zu betrachten. Die Anzahl der zusätzlich
durch die einzelnen Maßnahmen entstehenden Räume werden bezogen auf die
einzelne Schule aufgelistet. Überprüfung der Standsicherheit von SchulgebäudenDie
Standsicherheit der Schulgebäude., insbesondere die mit einer Deckenspannweite
von 12 m und mehr, wurde durch Sachverständige und Statiker überprüft. Die
Ergebnisse dieser Überprüfungen und die daraufhin veranlassten bzw. noch zu
veranlassenden Maßnahmen werden vorgetragen: -
In der
Johannes-Rabeler-Schule (Turnhalle) war eine teilweise Verstärkung der Maßnahme
erforderlich (bereits erledigt), -
Sanierung
des Daches der GS Lüne (das Dach muss konstruktiv verbessert werden, dabei
erhält das Dach einen neuen Aufbau, vom „Kaltdach“ zum „Warmdach“), hierfür
müssen Mittel überplanmäßig bereit gestellt werden, -
Verstärkung
der Dachkonstruktion der Turnhalle GS Hagen (Kosten müssen noch ermittelt
werden – Deckungsvorschlag Sporthalle Hermann-Löns-Schule), -
Abriss
und Neubau der Turnhalle GS/HS Kreideberg (s. Vortrag bei Ganztagsschulen) Ratsherr
Maeck hat dem
Vortrag von Stadtdirektor Koch entnommen, dass eine Fülle von Maßnahmen
anstehen. Erstaunt ist er darüber, dass das Land den Städten und Gemeinden mit
der Schulstrukturreform und Veränderungen der Klassenfrequenzen finanzielle
Lasten aufbürdet, ohne sich an das Konnexitätsprinzip zu halten. Ihn
interessiert, wie sich die weitere Schulentwicklung bezogen auf die Stadtteile
darstellt. Auch von Interesse ist, wie die Forderung, die innere Qualifikation
der Schulen zu verbessern, umgesetzt werden soll. Ein Schritt in diese Richtung
wäre ja unter Umständen der Ausbau der fachbezogenen Unterrichtsräume. Stadtdirektor
Koch führt hierzu
aus, dass diese Fragen in der morgigen separaten Schulausschusssitzung beraten
werden. Einen breiten Raum dieser Sitzung wird die Beratung zu der Frage sein,
welche Gegebenheiten derzeit in den Sekundarstufen der Schulen vorhanden ist.
Verdeutlicht wird in diesem Zusammenhang, dass die Raumsituation nach Abschluss
der Schulbausanierungsprogramme sich verbessern wird. Nach der gegenwärtigen
Schülerzahl wird es keinen Bedarf an zusätzlichen Räumen mehr geben. Da
bekanntlich keine Schulbezirke bestehen, können konkrete Zahlen erst nach
Vorliegen der Anmeldungen für das nächste Schuljahr gemacht werden. Kein
Zustand auf Dauer kann sein, dass die Gymnasien Johanneum und Herderschule
Außenstellen haben. Nicht
vorstellbar ist, dass sich aus der Neuordnung der inneren Strukturen der neuen
Schulformen gravierende Veränderungen ergeben, die bauliche Maßnahmen
erforderlich machen würden. Auf
die Themenkreise wird in der morgigen Sitzung des Schulausschusses näher
eingegangen. Beigeordnete
Baumgarten fragt
nach, ob am Gymnasium Johanneum durch die anstehenden baulichen Maßnahmen im I.
OG zusätzliche Klassenräume geschaffen werden. Stadtdirektor
Koch erläutert,
dass baulich keine zusätzlichen Räume geschaffen werden. Vielmehr werden
bisherige Räume vergrößert und den höheren Schülerzahlen pro Klasse angepasst. Beigeordneter
Dr. Scharf dankt der Verwaltung für die umfangreiche
und detaillierte Darstellung der anstehenden Maßnahmen. Für ihn ist das als
eine Art Erfolgsstory der Stadt Lüneburg zu werten. Der Dank richtet sich auch
an die Schulen und die Elternschaft, die bei der Umsetzung der bereits
durchgeführten Maßnahmen kooperativ mitgewirkt haben. Sowohl die Verwaltung als
auch die Politik haben in ihrem Zusammenwirken dafür gesorgt, dass den Schulen
verlässliche Aussagen über die Abwicklung der anstehenden Maßnahmen mit den
zeitlichen Abläufen gemacht werden konnten. Auch nur so wird es möglich, dass
die Schulen langfristig durchsaniert sein werden. Den
Ausführungen entnommen hat er, dass im Schulzentrum 15 – 17 Räume nach der
Sanierung wieder dem Unterricht zugeführt werden können. Zu gegebener Zeit
sollte über das Raumkonzept gesprochen werden. Nicht
verkannt wird, dass auch die Stadt durch die Schulreform den einen oder anderen
Kostenfaktor aufzuwenden hatte. Gleichwohl sollte nicht immer wieder das
Konnexitätsprinzip angeführt werden. Dieses Prinzip ist längst eingeführt und
festgeschrieben. Er spricht sich dafür aus, positiv nach vorne zu schauen, auch
im Hinblick darauf, dass Stadt und Landkreis Lüneburg bevölkerungsmäßig
weiterhin Zuzugsregion sind, was auch Rückschlüsse auf die vorhandene
Attraktivität der Region zulässt. Sehr
gut wird von ihm aus organisatorischen und pädagogischen Gründen empfunden,
dass die Außenstellen der Gymnasien möglichst rasch wieder aufgelöst werden
sollen. Oberbürgermeister
Mädge macht
deutlich, dass das Thema Einhaltung des Konnexitätsprinzips uns haushaltsmäßig
weiterhin begleiten wird, weil die Nichteinhaltung dieses Prinzips durch das
Land sich auch weiterhin dokumentiert. Es
kann nicht sein, dass man der Stadt einerseits eine Überschuldung in den
Haushaltsdebatten vorwirft, andererseits aber genau weiß, dass das Land bei den
anstehenden Maßnahmen sich 5 Mio. € von der Stadt finanzieren lässt und
parallel dazu weitere 5 Mio. € weniger Finanzzuweisungen fließen, sind das
unter dem Strich 10 Mio. €, die der Stadt für andere wichtige Aufgaben nicht
zur Verfügung stehen. Diese Maßnahmen müssen deshalb zurückgestellt werden.
Dieses Beispiel verdeutlicht, dass das Konnexitätsprinzip seitens des Landes
nach wie vor nicht eingehalten wird und die Einforderung der Einhaltung dieses
Prinzips offensichtlich dauerhaft Thema bleiben wird. Die
neuerliche Vorgabe Klassenkapazitäten anzugleichen wird in dem einen oder
anderen Fall bauliche Veränderungen erforderlich machen. Auch hier erwartet die
Stadt den finanziellen Ausgleich von 200.000 € seitens des Landes. Deutlich
gesagt werden muss auch, dass man in Begleitung des Ganztagsschulenantrages
Johanneum darüber wird reden müssen, wie man damit im nächsten Jahr umgeht,
wenn die erforderlichen Mittel in Höhe von 6 Mio. € nicht fließen. Fließt das
Geld nicht im vollen Umfang, dann wird man mit dem Johanneum darüber reden
müssen, dass die im SZ Kaltenmoor nicht benötigten Räume hergerichtet werden,
damit die Außenstelle aufgelöst und wieder hierher zurückverlagert werden kann.
Dass die erforderlichen 6 Mio. € Kosten allein von der Stadt finanziert werden,
wird nicht machbar sein. Derzeit ist davon auszugehen, dass aus den
Ganztagsschulrestmitteln, die im nächsten Jahr notiert werden, im Frühjahr 2007
Mittel bereitgestellt werden, über dessen Höhe dann noch zu reden sein wird. Bei
der Umsetzung der Maßnahmen im Schulzentrum Kaltenmoor ist begleitend
vorgesehen, die Ratsbücherei aus dem Keller heraus zu bringen, um langfristig
zu einer Verbesserung der Situation für die Außenstelle zu gelangen. Auch die
Grundschule Lüne wird umgebaut werden müssen. Hier ist man bereits seit 10
Jahren im Wort. Mittel- bis langfristig werden die Außenstellen wieder
zurückzuführen sein. Bürgermeisterin
Schellmann sieht
die bereits durchgeführten Sanierungsmaßnahmen und die noch nach dem Programm
anstehenden Maßnahmen auch als Erfolgsstory. Gleichwohl ist hierbei jedoch auch
die andere Seite, die der dazu gemachten Schulden, zu betrachten. Da beides
aber in Zeiten allgemeiner schlechter Kassenlagen nicht trennbar voneinander
sind, kann es nicht sein, dass man sich einerseits zugute hält, was alles an
Maßnahmen umgesetzt wurde, andererseits mit den damit verbundenen
Kreditaufnahmen aber nichts zu tun haben will. So einfach sollte man es sich
nicht machen. Das Thema Einhaltung des Konnexitätsprinzip sollte nach ihrer
Meinung nicht überstrapaziert werden. Auch unter anderen Landesregierungen hat
man sich wenig Gedanken über die räumlichen Verhältnisse in Schulen gemacht.
Größere Klassenstärken waren auch schon in früheren Jahren durchaus üblich. Auch
sie würde es begrüßen, wenn die Außenstellen der Gymnasien möglichst bald
wieder aufgelöst werden könnten. Wünschenswert wäre es, wenn die Gymnasien
Wilhelm-Raabe-Schule und auch die Herderschule ganze, einheitliche Schulen
werden würden. Sie geht davon aus, dass die Aufhebung der Außenstellen der Gymnasien
noch geraume Zeit in Anspruch nehmen wird. Inwieweit man in die Zukunft
gerichtet gänzlich auf Außenstellen für Schulen verzichten kann, müsste noch
einmal abgewartet werden, weil das auch voraussetzen würde, dass das
Schulsystem keine weitere Änderungen erfährt. Ratsherr
Kroll interessiert,
ob man anhand der heutigen Geburtenzahlen die Schülerzahlen der nächsten 5-10
Jahre hochrechnen kann. Beigeordneter
Dörbaum erklärt,
dass nach den bestehenden Prognosen und Berechnungen einer vom Landkreis vorgelegten
Studie, die Schülerzahlen für den Zeitraum bis 2015 als leicht ansteigend
anzusehen sind. Wenn auch leicht abgeschwächt, wird sich diese Prognose auch
über das Jahr 2015 hinaus fortsetzen. Ratsherr
Firus verdeutlicht, dass allein das bisher aufgelistete Investitionsvolumen 57
Mio. € beträgt. Mit dem Ganztagsprogramm Johanneum werden weitere 5-6 Mio. €
dazu kommen. In der Tat ist das als Erfolgsstory zu sehen. Er mahnt an, dass
man sich beim Schuldenmachen über die Zusammenhänge im Klaren sein muss.
Wichtig ist, dass solche Entscheidungen von einer breiten Basis in der Politik
mitgetragen werden. Das müsste auch für die CDU-Fraktion selbstverständlich
sein. Er
teilt nicht die Ansicht von Bürgermeisterin Schellmann , da die jetzt der Stadt
aufgedrückten Reformmaßnahmen rückwärts gewandt seien. Die jetzige Schulreform
ist als kontraproduktiv zu sehen. Was wir brauchen ist eine nach vorne
gerichtete internationalen Ansprüchen genügende Reform. Klassenstärken von bis
zu 35 Schülern als Standard in Gymnasien können nicht der richtige Weg sein. Tatsache
ist, dass die letzte Schulreform der Stadt viel Geld gekostet hat. Derzeit
besteht aber wohl aufgrund der politischen Gegebenheiten im Land keine
Möglichkeit, Änderungen durchzusetzen. Insofern muss man sich wohl oder übel
mit den bestehenden Gegebenheiten arrangieren und Maßnahmen weiter umsetzen.
Diese Investitionen sind wichtig für die Entwicklung der Kinder. Für
wünschenswert hält er es deshalb, dass die Schulbaumaßnahmen auch bei den
bestehenden Rahmenbedingungen weiter umgesetzt werden um allen Schülern eine
qualifizierte Schulausbildung zu ermöglichen. Beigeordneter
Löb sieht einen
Teil der zitierten Erfolgsstory auch darin begründet, dass man für die
umzusetzenden Maßnahmen eine optimale Förderung seitens des Landes herausholt.
Mit relativ wenig eigenem Geld sollte möglichst viel erreicht werden. Der
eingeschlagene Weg ist der richtige. Das vorgestellte Programm ist gut und
sollte weiter so umgesetzt werden. Ratsherr
Aschenbrenner dankt der Verwaltung für umfangreiche und
ausführliche Vorarbeit. Der Gedanke, der in beiden Ausschüssen verfolgt wird,
ist der, dass die Maßnahmen, die der Förderung der Kinder dienen, umgesetzt
werden sollten. Betrüblich empfindet er es, wenn der Versuch unternommen wird,
für in der Vergangenzeit gelegene Entscheidungen politisch Verantwortliche im
Land benennen zu wollen. Dies sollte im Interesse der Sache unterbleiben.
Vielmehr sollte zielgerecht nach vorne geschaut um gemeinsam das Beste für
unsere Stadt und unsere Kinder herauszuholen. In diesem Sinne steht er auch
voll hinter dem vorgestellten Schulbauprogramm und spricht sich dafür aus, auch
zukünftig alles Erdenkliche zu tun, um das Machbare im Sinne unsere Kinder
umzusetzen. Weitere
Wortmeldungen liegen nicht vor. Beigeordneter
Dörbaum fasst als
Ergebnis der Beratung zusammen, dass heute ein Programm vorstellt wurde, das
die Schwerpunkte Modernisierung Schadstoffsanierung Ganztagsschulprogramm und
Brandschutz beinhaltet. Alle Prioritäten haben die gleiche Gewichtung und
stehen gleichrangig nebeneinander. Deutlich gemacht wurde auch, dass man die
einzelnen Schwerpunkte nicht getrennt voneinander betrachten kann.
Sinnvollerweise werden sich einige Arbeiten auch nur im Zusammenhang mit
anderen Maßnahmen ausführen lassen. Wichtig
ist, dass die Voraussetzungen geschaffen werden, das vorgestellte Programm
schnellstmöglich umzusetzen. Wie dargelegt, werden neben den im Haushalt
bereitstehenden Mitteln weitere 500.000 € aus einem Grundstückerlös zur
Verfügung stehen. Beigeordneter
Dörbaum verliest
noch einmal den Text der Beschlussempfehlung der Verwaltung: Die
Ausführungen der Verwaltung werden zustimmend zur Kenntnis genommen. Die
Verwaltung wird beauftragt, das Notwendige zur Umsetzung einzuleiten und
durchzuführen. Beschluss: Der
Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung fasst einen der Beschlussempfehlung
der Verwaltung folgenden einstimmigen Beschluss. Der
Schulausschuss fasst einen der Beschlussempfehlung der Verwaltung folgenden
einstimmigen Beschluss. Im
Anschluss wird die gemeinsame Sitzung um 17.15 Uhr aufgehoben. Ratsherr
Firus schließt als
Vorsitzender die Schulausschusssitzung um 17.15 Uhr. Die
Sitzung des Ausschusses für Bauen und Stadtentwicklung wird nach einer kurzen
Unterbrechung fortgesetzt. Test1
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |