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Beratungsinhalt: Lünepark / Trassenführung Stadtring / AnliegerversammlungBeigeordneter
Körner berichtet
darüber, dass Anlieger der Johannes-Gutenberg-Straße eine Versammlung
abgehalten haben, weil Ihnen zugetragen wurde, dass der ALA auch weiter an die
Prüfung einer Alternativtrasse für den Stadtring durch das Gelände des Lünepark
festhält. Ziel dieser Überlegungen soll sein, die Reichenbachbrücke entbehrlich
und die vorhandenen Grünflächen für die Bewohner des Wasserviertels besser
zugänglich zu machen. Nach
seiner Ansicht kann es nicht sein, dass durch solche Überlegungen seitens des
ALA Unruhe in die Anwohnerschaft im Lünepark hineingetragen wird. Die Menschen,
die dort Wohnungseigentum erworben haben, haben ein Anrecht auf
Vertrauensschutz. Beigeordneter
Dörbaum weist
darauf hin, dass diesbezüglich alle Ratsfraktionen als auch der
Oberbürgermeister vom ALA angeschrieben wurden. Stadtbaurätin
Gundermann führt
aus, dass das Schreiben erst vor wenigen Tagen eingegangen ist. Zu dem Inhalt
des Schreibens wird näher ausgeführt. Der ALA beabsichtigt, für seine
Überlegungen ein Verkehrsgutachten in Auftrag zu geben. Angeregt wird vom ALA
in diesem Zusammenhang eine finanzielle Beteiligung der Stadt an den Kosten des
Gutachtens. Die Verwaltung wird auf das Schreiben antworten. Über die
Machbarkeit einer solchen Trasse wurde seitens der Stadt genau darüber
nachgedacht. Einbezogen in die Überlegungen wurden nicht nur Fragen des
Verkehrsflusses, sondern u. a. auch historische Betrachtungen. Im Ergebnis ist
die Anregung des ALA nicht in Übereinstimmung mit dem Denken und Handeln der
Stadt zu sehen. Die Stadt steht der Anregung des ALA eher kritisch gegenüber. Beigeordneter
Dörbaum sieht den
Trassenvorschlag aus verschiedenerlei Aspekten auch eher kritisch. Beigeordneter
Körner verdeutlicht
noch einmal, dass man bei den Überlegungen, ob eine solche Trassenführung des
Stadtrings machbar wäre, nicht einfach ignorieren kann, dass dort
zwischenzeitlich Wohnbebauung entstanden ist. Bürgermeisterin
Schellmann bringt
in Erinnerung, dass über diese Thematik bereits hinreichend im Ausschuss
beraten wurde. Im Ergebnis bestand Einigkeit darüber, dass so eine
Trassenänderung in den 50er Jahren sicherlich ein guter Denkansatz gewesen
wäre. Heute ist eine solche Trassenführung jedoch nicht mehr zeitgemäß. Ratsherr
Burgdorff merkt an,
dass Dinge wie die vorhandene Wohnbebauung nicht rückgängig gemacht werden
können. Dies ist so hinzunehmen. Die in dem Schreiben enthaltenen weiteren
Anregungen sollten aufgenommen werden und bei Erneuerung der Reichenbachbrücke
auf ihre Realisierbarkeit geprüft werden. Weitere
Anfragen liegen nicht vor. Beschluss: Der
Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung nimmt den Inhalt des ALA-Schreibens
und die ergänzend von der Verwaltung vorgesehene weitere Vorgehensweise zur
Kenntnis. |
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