Bürgerinformationssystem
![]() |
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Beratungsinhalt: Parkhaus Lünepark / Finanzierungsmodell / Antrag des Beigeordneten Dr.Scharf Ratsherr
Aschenbrenner zeigt sich betroffen über die
Berichterstattung der örtlichen Presse über die letzte Ratssitzung. Zitiert
wurde in der Berichterstattung über die Wortbeiträge von CDU-Ratsherrn, deren
Beiträge als Zickzack-Kurs und Herumgeeiere dargestellt wurden. Dargelegt sei
in diesem Zusammenhang nochmals, dass die Anregung, ein kostenfreies,
kurzfristiges Parken in der Innenstadt (Brötchentaste) zu ermöglichen, nicht auch
die Parkhäuser mit einbezogen werden sollten. Die Anregung, die Einführung
eines modernen, intelligenten Parkmanagements zu prüfen, zielt auch nicht
darauf ab, Parkzeiten zu verkürzen oder Parkgebühren kurzfristig zu erhöhen.
Diese Anregungen stehen demzufolge auch nicht im Widerspruch zu der bisher
vertretenen Auffassung der CDU-Fraktion zu dieser Thematik. Von einem
Zickzackkurs kann insofern keine Rede sein. Er appelliert an die
Ausschussmitglieder, dass man auch weiterhin in gewohnt fairer Weise miteinander
umgehen sollte. Internetauftritt Stadtverwaltung / Einstellung von Beschlussvorlagen und deren Beratungsergebnissen aus Ausschusssitzungen Ratsherr
Aschenbrenner bemängelt, dass offensichtlich
Beschlussvorlagen aus nichtöffentlichen Teilen von Sitzungen im Internetportal
der Stadtverwaltung nachzulesen seien. Stadtbaurätin
Gundermann sagt
Prüfung der Angelegenheit mit dem zuständigen Pressereferat und dem Ratsbüro
zu. Eine direkte Benachrichtigung wird von dort erfolgen. Seitens des
Baudezernats werden keine Beschlussvorlagen direkt ins Internet eingestellt. Bebauungsplan „ehem. Keulahüttengelände“ /
Berichterstattung in der örtlichen Presse / Grünplanung + Verkehr Ratsherr
Aschenbrenner hat
der Presseberichterstattung entnommen, dass der sogenannte Hoteltower wohl
offensichtlich nunmehr gar nicht mehr gebaut werden soll. Für ihn stellt sich
die Frage, ob hier von vornherein ein Bauernopfer vorgesehen war, um
möglicherweise von anderen Dingen abzulenken. Auch wenn all das, was da jetzt
entstehen soll, gegenüber dem bisherigen Zustand eine Verbesserung war, so kann
es jedoch nicht sein, dass ein Investor dort machen kann, was er will. Gedacht
wird in diesem Bereich an die Biotopflächen, auf denen im Auftrag des Investors
durch Baggereinsatz Tatsachen geschaffen werden. Auch ist die ganze Grünkante
entlang des Bardowicker Wasserweges beseitigt worden. VerkehrRatsherr
Aschenbrenner stellt sich die Frage, ob eine verkehrliche
Beurteilung und Abschätzung der sich entwickelnden Verkehre zum gegenwärtigen
Zeitpunkt überhaupt sinnvoll erscheint. Er vertritt die Ansicht, dass erst dann
konkret zu der verkehrlichen Entwicklung ausgesagt und beurteilt werden kann,
wenn die Reichenbachbrücke erneuert und wieder für den Verkehr freigegeben
wurde und auch die Brücke in den Lünepark in Betrieb ist. Die derzeitigen
verkehrlichen Belastungen zu Spitzenzeiten auf dem Straßenzeug „Vor dem
Bardowicker Tore“ lassen erahnen, dass die Kapazitätsgrenzen bezüglich der
Abwicklung der Verkehre zumindest in diesem Bereich erreicht zu sein scheint. Beigeordneter
Dörbaum merkt
hierzu an, dass der Komplex Keulahütte im Ausschuss noch zur Sprache kommen
wird. Die Verwaltung ist jedoch noch nicht so weit, als dass die erforderlichen
Abwägungsprozesse, insbesondere die naturschutzrechtlichen Betrachtungen und
Fragen des Verkehres, schon zum Abschluss gebracht werden konnten. Soweit diese
Prozesse zum Abschluss gebracht werden können, ist die Beratung hierüber in der
nächsten für den 02. Mai 2006 terminierten Ausschusssitzung vorgesehen. Stadtbaurätin
Gundermann geht ein
auf den aktuellen Sachstand des Verfahrens. Im Ausschuss wurde der
Auslegungsbeschluss gefasst. Daraufhin wurde die öffentliche Auslegung
vorgenommen und die Träger öffentlicher Belange beteiligt. Die Auslegung fand
eine lebhafte Resonanz. Es gingen einige Stellungnahmen von Trägern ein, mit
denen umgegangen werden kann. Sehr zahlreich war auch die Resonanz bei den
Bürgern. Von Einzelpersonen, Gruppen, Initiativen und Foren gingen insgesamt Anregungen ein, hinter denen durch
Unterschriften belegt insgesamt 70 Bürger stehen. Allen Einwendern wird vor dem
eigentlichen Abwägungsprozess die Möglichkeit eingeräumt, sich Gehör zu
verschaffen. Diese Gespräche laufen zurzeit. 10 – 20 % der Einwender haben
bisher von der Möglichkeit der mündlichen Erörterung Gebrauch gemacht. BUND
und NABU haben Einwendungen gegen die Planung erhoben, weil Bereiche in die
Planung einbezogen wurden, in denen es Brutvogelvorkommen gibt, das auch
tatsächlich vorhanden und kartiert ist. Dabei handelt es sich teilweise um
Tiere, die auf der „Roten Liste“ verzeichnet sind. Aufgrund der schlüssigen
Darlegung wurde die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises beteiligt, die
wiederum die zuständigen Fachbehörden des Landes beteiligt hat. Es hat sich
gezeigt, dass für die weitergehende Planung in diesem Bereich eine
Ausnahmegenehmigung nach dem BNaturSchG erforderlich ist. Ein entsprechender
Antrag, der vom beauftragen Planungsbüro erstellt und mit der Stadt abgestimmt
wurde, liegt dem Landkreis zwischenzeitlich vor. Der Landkreis wird die
Fachbehörde des Landes dazu anhören. Erst nach Vorlage der Ausnahmegenehmigung
kann das Verfahren fortgesetzt werden. Ochtmisser Kirchsteig / Senkungsproblematik / Sachstand Bürgermeisterin
Schellmann möchte
wissen, ob die Bohrungen zu irgendwelchen Erkenntnissen geführt haben. Stadtbaurätin
Gundermann
berichtet darüber, dass seitens der Verwaltung sehr viel in die Wege geleitet
wurde und die verschiedenen zuständigen Bereiche mit der Thematik befasst seien.
Zwischenzeitlich wurden zusätzliche Messpunkte eingerichtet. Die kontinuierlich
kontrollierten Messwerte werden an die Geologen weitergereicht, die
festgestellte Veränderungen versuchen auszuwerten. Die Tiefbauer haben
ständigen Kontakt mit den Versorgungsträgen, die in diesem Bereich Leitungen
erneuern. Die bisherigen Erkenntnisse und Untersuchungsergebnisse wurden
dokumentiert und können jederzeit eingesehen werden. Die Anlieger wurden in
Versammlungen über Ergebnisse und die weitere Vorgehensweise informiert.
Juristisch wird das Verfahren weiterhin betreut. Im Ergebnis wurde bezüglich
des bisherigen Gutachtens festgestellt, dass die Aussagen in Frage zu stellen
seien und es erforderlich ist, dass Gutachten nacharbeiten zu lassen. Für das
Beweissicherungsverfahren bedeutet dies, dass das Gutachten in seiner
Grundsubstanz keinen Bestand haben wird. Für die Nachbegutachtung wird das
Gericht die IHK bitten, einen anderen Gutachter nachzubenennen. Kontakt
gehalten wird in dieser Sache auch mit den unterschiedlichen wissenschaftlichen
Fakultäten. Sowohl die Universität Hamburg als auch die Universität Mainz sind
in der Mitwirkung und Erforschung der Ursachen eingebunden. Nach
Angebotseinholung von mehreren Statikerbüros wurde das Lüneburger Statikerbüro
Böller beauftragt, alle betroffenen Häuser zu begutachten und aktuelle
Veränderungssituationen festzustellen und nötigenfalls bestehenden
Handlungsbedarf aufzuzeigen. Diese Untersuchungen wären normalerweise von den
Hauseigentümern zu veranlassen. Denkbar wäre bei einer solchen Vorgehensweise
jedoch, dass jeder Hauseigentümer einen eigenen Gutachter beauftragen würde und
man nicht, wie jetzt vorgesehen, zu einem einheitlichen Beurteilungspegel
gelangt. Die Ergebnisse werden in den nächsten Tagen im Hause besprochen. Auch
die weitere Vorgehensweise wird abgestimmt. Auch wurden gemeinsame Gespräche
mit Statikern und Geologen abgehalten, um die erlangten Erkenntnisse
auszutauschen. Ergänzend wurde ein Koordinierungstermin mit Vertretern der
Unteren Wasserbehörde und den Gutachtern von dem Bauvorhaben Am Kreideberg
abgehalten. Dieser Termin diente auch der Feststellung, dass die oberflächig
Wasser führenden Bodenschichten und die Wasserhaltung nicht ursächlich für die
Schäden am Ochtmisser Kirchsteig sein können. Dies wurde zwischenzeitlich als
Arbeitshypothese gutachterlich auch ausgewiesen. Zusammenfassend
ist festzustellen, dass seitens der Verwaltung fachbereichsübergreifend die
Thematik bearbeitet wird. Das ganze Verfahren wird dokumentiert und seitens der
Verwaltung juristisch begleitet. Mit dem beauftragten Statiker steht man in
ständigem Kontakt. Derzeit ist von keiner alarmierenden Situation auszugehen.
Gleichwohl bleibt festzustellen, dass sich die Senkungsprozesse
zwischenzeitlich zwar verlangsamt haben, aber weiter stattfinden. Seitens
der Verwaltung ist man darauf bedacht, alles im Blick zu behalten und keine
Fehler zu begehen. Wo
das Material im Untergrund verbleibt, dessen Fehlen die Senkungen verursacht,
ist weiterhin unklar, auch wenn es darüber mehrere Arbeitshypothesen gibt.
Keine dieser Hypothesen ist jedoch gesichert oder auch nur hochgradig
wahrscheinlich. Für
die Anlieger ist die Angelegenheit besorgniserregend und ernst. Die Verwaltung
ist bemüht, für die Sorgen der Anlieger da zu sein und das Mögliche zu tun, um
weitergehende Gefahren für die Anlieger abzuwenden. Bauvorhaben Schnellenberger Weg 2 / Unter der Burg / Zufahrt / Stand des Baugenehmigungsverfahrens Ratsherr
Kroll ist
verwundert darüber, dass, obwohl über die Zufahrtsregelung durch die vorhandene
Tordurchfahrt bei der Vorstellung des Bauvorhabens in einer der letzten
Ausschusssitzungen noch keine abschließende Regelung getroffen wurde, dort
zwischenzeitlich gebaut wird. Ihn interessiert, ob dafür eine Baugenehmigung
erteilt wurde. Stadtbaurätin
Gundermann erklärt,
dass über den Fortgang des Bauvorhabens in der nächsten Sitzung seitens der
Verwaltung vorgetragen wird. Bauvorhaben Große Bäckerstraße / ehem. Woolworth / Gestaltung der Giebelform Ratsherr
Kroll hat der
örtlichen Presse entnommen, wie die endgültige Fassadenform gestaltet werden
soll. Er hätte es begrüßt, wenn die Fassadengestaltung auch im Ausschuss
vorgestellt worden wäre, nachdem im Ausschuss zunächst ergebnisoffen darüber
beraten wurde. Beigeordneter
Dörbaum erinnert
daran, dass der grobe Rahmen vom Ausschuss vorgegeben wurde. Für den
Feinschliff wurde der Denkmalpflegerin, Frau Abheiden, Herr Westrèn-Doll quasi
als Vertreter des Ausschusses beratend an die Seite gestellt. Stadtbaurätin
Gundermann ergänzt,
dass alle grundsätzlichen Fragen des Bauvorhabens, insbesondere die der
Fassadengestaltung, im Ausschuss zweimal beraten und auch beschlossen wurden.
Herr Westrén-Doll wurde als Vertreter des Ausschusses, wie bereits ausgeführt,
in die Feinplanung einbezogen. Ratsherr
Kroll vertritt
dennoch die Ansicht, dass das endgültige Ergebnis hätte im Ausschuss zur
Information vorgestellt werden können. Bauvorhaben Neubau Hauptfeuerwache im Lünepark / Information des Ausschusses Ratsherr
Kroll bemängelt,
dass der Ausschuss nicht in die weitergehenden Planungen eingebunden wurde. Er
selbst habe zuletzt vor 5 Jahren in dem Ausschuss von dem Vorhaben gehört. Stadtbaurätin
Gundermann weist
darauf hin, dass die Baumaßnahme inhaltlich vom Feuerwehrausschuss begleitet
wird. Auch handelt es sich nicht um ein städtisches Bauvorhaben, sondern um ein
Bauvorhaben, bei der die LüWoBau als Bauherrin auftritt. Weitere
Anfragen liegen nicht vor. Beschluss: |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |