Bürgerinformationssystem
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Beratungsinhalt: Beigeordneter
DÖRBAUM bedauert,
dass viele Kinder heute nicht mehr frühzeitig Schwimmen lernen und es eine
große Zahl von Schülern zwischen 10 und 12 Jahren gibt, die noch nicht
schwimmen können. Schwimmen könne neben abwechslungsreicher Freizeitgestaltung
aber auch einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit leisten, deshalb
sollte die Stadt die vorhandenen Möglichkeiten nutzen und eine Schwimmförderung
in den Schulferien als sinnvolles Ferienangebot anbieten. Dazu sollten 10.000 €
aus den allgemeinen Haushaltsmitteln zur Verfügung gestellt und die
Sportvereine in das Projekt mit einbezogen werden. Beigeordneter
DR. SCHARF findet
den Antrag sehr sinnvoll. Seine Fraktion habe dazu den ergänzenden Antrag
gestellt, dass darüber verhandelt werden sollte, das Freibad Hagen und das
Hallenbad kostenfrei für dieses Projekt nutzen zu können und Kinder aus dem
Landkreis ebenfalls einzubeziehen. Wer schwimmen könne, sei auch später ein
potentieller Nutzer der Bäder. Das Konzept sollte in den Schulen, Sportvereinen
und der Presse vorgestellt werden, damit möglichst viele Kinder davon
profitieren könnten. Die Kurmittel GmbH habe kürzlich eine ähnliche Idee gehabt
und werde das Projekt sicher unterstützen. Dabei müssten natürlich die bereits
bestehenden festen Termine der Sportvereine berücksichtigt werden. Ratsherr
NOWAK regt an zu
überprüfen, ob durch den häufigen Ausfall des regulären Schwimmunterrichts in
den Schulen Mittel eingespart würden, die für diese Schwimmkurse mit eingesetzt
werden könnten. Außerdem sollte versucht werden, in Kooperation mit den Sportvereinen
regelmäßige Schwimmstunden einzurichten, da einige Kinder an den Kursen in den
Ferien nicht teilnehmen könnten, wenn sie verreisen. Bürgermeisterin
SCHELLMANN betrachtet
es eigentlich als Aufgabe der Eltern, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder
Schwimmen lernen. Da aber offenbar nicht alle Eltern dazu in der Lage seien,
müsse die Stadt hier einspringen, um auch diesen Kindern die Möglichkeit zu
bieten, diese wichtige Fertigkeit zu erlernen. Mit den Sportvereinen habe man
sich im Vorfeld des Antrags bereits in Verbindung gesetzt. Sie seien bereit,
sich zu beteiligen, allerdings nur zusätzlich zum regulären Schwimmunterricht
der Schulen. Der Schwimmunterricht finde in den Schulen zwar so oft wie möglich
statt, oft fehle es aber an den notwendigen Begleitpersonen, da ein Lehrer eine
Schulklasse im Schwimmbad nicht allein betreuen könne und dürfe. Beschluss: Der
Rat der Stadt Lüneburg fasst einstimmig folgenden Beschluss: Der
Antrag der Gruppe SPD/FDP und der Änderungsantrag der CDU-Fraktion werden zur
weiteren Beratung in den Sportausschuss überwiesen. (41) |
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