Bürgerinformationssystem
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Beratungsinhalt: Vor Ort Stadtbaurätin
Gundermann führt in
die Thematik ein. Erinnert wird an das im Ausschuss bereits vorgestellte
Gutachten. Wie im Ausschuss seinerzeit beschlossen, hat die Stadt damit
begonnen, die in dem gartenhistorischen Gutachten vorgeschlagenen Maßnahmen
umzusetzen. Anlässlich
der heutigen Ortsbesichtigung wird aufgezeigt, welche dieser Maßnahmen bereits
umgesetzt wurden, bzw. welche Maßnahmen in absehbarer Zeit für eine Umsetzung
vorgesehen sind. Bereichsleiter
Zurheide erläutert
anlässlich eines Rundganges im Kurparkareal die bereits durchgeführten
Maßnahmen. In Augenschein genommen wird das im Südteil des Kurparks in den
letzten Jahren mit einem Aufwand von insgesamt 75.000 € sanierte Wegenetz.
Gegenüber dem bisherigen Unterbau der Wege ist der jetzige 3-schichtige Aufbau
sowohl wasserhaltend als auch wasserdurchlässig konzipiert. Dadurch wurde
erreicht, dass die Wege bei größeren Niederschlägen nicht mehr aufweicht und
auf Dauer sich Pfützenbildungen einstellen. Bereits
durchgeführte erste Ansätze der Freischneidung der wieder herzustellenden
Sichtachsen werden vor Ort erläutert. Fachbereichsleiter
Wittmoser
verdeutlicht vor Ort, dass das Prinzip des Landschaftsgartens, das man mit der
Wiederherstellung der Sichtachsen verfolgt, die Tiefe sei. Herr
Dammann – BUND – geht
ein auf die Berichterstattung über die mögliche Sperrung der Fußgängerbrücke
über die OHE-Bahntrasse. Der Erhalt bzw. die Erneuerung der Brücke ist für ihn
eine grundsätzliche Frage, die von Bedeutung sei. Ihn interessiert, wie an die
Thematik weiter herangegangen wird. Bereichsleiter
Zurheide weist
darauf hin, dass die Brücke keine gartenhistorische Bedeutung habe. Aus der
Historie heraus war diese Brücke nicht notwendig. Das zeigt sich auch daran,
dass die Brücke erst wesentlich später gebaut wurde. Die
Brücke ist Baujahr 1925. Für den Erhalt der Brücke wären erhebliche
Investitionen notwendig. Stadtbaurätin
Gundermann ergänzt,
dass die Brücke nicht akut einsturzgefährdet sei. Die Situation wird weiterhin
beobachtet. Nicht ausgeschlossen sei jedoch, dass die Brücke nach dem Winter
05/06 gesperrt werden müsse. Hingewiesen wird darauf, dass die Brücke bereits
länger stehe, als von der Haltbarkeit des Materials seinerzeit vorgesehen. Durchgeführte
Zählungen in den letzten Monaten haben ergeben, dass die Brücke von
durchschnittlich 200 Personen pro Tag und Richtung frequentiert wird. Die
nächste zumutbare Entfernung, das OHE-Gleis zur Erreichung des Kurparks zu
queren, liegt nur 200 m entfernt.
Insofern wird man die Brücke nach einer Sperrung auch einmal 2 – 3 Jahre
unangefasst liegen lassen können. Fakt
ist, dass die Brücke aufgrund ihres Zustande nicht mehr ausreichend trägt und
dass für den Haushalt 2006 keine Mittel für eine Sanierung bzw. Erneuerung
vorgesehen seien. Beigeordneter
Dörbaum geht davon
aus, dass die Brücke für die Komplettierung des Wegenetzes erforderlich sei. Fachbereichsleiter
Wittmoser erklärt,
dass die Wegeverbindung durch die Universität in ihrer Nutzung, wenn auch
überwiegend unzulässigerweise durch Fahrradfahrer, eine Belegung erfahren habe.
Die Wegeverbindung erfordert, insbesondere bei Tauwetter, einen sehr hohen
Pflegeaufwand. Im
Anschluss an die Ortsbesichtigung wird die Beratung im Magistratszimmer des
Rathauses fortgesetzt. Bereichsleiter
Zurheide geht noch
einmal ein auf das bereits vorgestellte Gutachten. Die Verwaltung hat sich mit
den im Gutachten vorgeschlagenen Maßnahmen zur Wiederherstellung
gartenhistorischer Bezüge und den vorgeschlagenen Prioritäten auseinander
gesetzt und einen Maßnahmenkatalog (Anlage I) erstellt, in dem die
Prioritäten für die Umsetzung der jeweiligen Maßnahmen neu festgelegt wurden. Anhand
des Maßnahmenkataloges werden die einzelnen Maßnahmen in der zeitlichen Abfolge
ihrer vorgesehenen Umsetzung ausführlich dargestellt. Hinterlegt werden die
Ausführungen durch eine Power-Point-Präsentation, in der die Maßnahmen auch
bildlich aufgezeigt werden. Fachbereichsleiter
Wittmoser würde es
begrüßen, wenn die Ausschussmitglieder durch ein Votum signalisieren würden,
dass sie den aufgezeigten Weg mitgehen und sich dafür aussprechen, dass in der
Weise weitergearbeitet werden soll, wie es mit dem Maßnahmenkatalog und der
dargestellten zeitlichen Abfolge aufgezeigt wurde. Anhand des
Maßnahmenkataloges wäre die Verwaltung in die Lage versetzt, die zu
ergreifenden Maßnahmen der nächsten Jahre konkreter anzugehen. Der
Grünflächen- und Forstausschuss schließt sich dem Vorschlag von
Fachbereichsleiter Wittmoser an. Der vorgestellte Maßnahmenkatalog (Anlage I)
mit den darin enthaltenen Prioritäten soll Arbeitsgrundlage für die Verwaltung
für die nächsten Jahre sein. Der
Grünflächen- und Forstausschuss fasst hierzu einen einstimmigen Beschluss. Aufstellung von Informationstafeln Ratsfrau
Ebeling begrüßt
Herrn Schulz – Vorsitzender des Bürgervereins Lüneburg e.V. – und Herrn
Dorzynski – Fa. Höbermann, Licht- und Außenwerbung – Herr
Schulz – Bürgerverein Lüneburg e.V. – berichtet darüber, dass der Bürgerverein den Wunsch der
Stadt und der Bürger/innen, die Eingangsbereiche des Kurparks zum Zwecke der
besseren Orientierung mit Hinweistafeln auszustatten, gefolgt sei. Der
Bürgerverein hat sich der Sache angenommen und ist bereit, die erforderlichen
Kosten für die Gestaltung, für das Material und für die Aufstellung zu übernehmen.
Der Bürgerverein hat die Fa. Höbermann – Licht- und Außenwerbung – in die
Planung eingebunden. Die Kosten für die Stelen werden durch Spenden der
Mitglieder des Bürgervereins und der Fa. Höbermann aufgebracht. Herr
Dorzynski – Fa. Höbermann Licht- und Außenwerbung – stellt den Entwurf einer
Informationsstele (Anlage II) vor. Die Stelen werden eine Höhe von ca.
1,80 m haben und in einem Stahlrohrrahmen eingefasst sein. Die dargestellten
Motive (Lagepläne des Kurparks) werden beidseitig in jeweils
2-Scheiben-Sicherheitsglas hinterlegt. Es handelt sich in der
Ausführungsplanung als auch im Motiv um Entwürfe, die noch veränderbar seien.
Wünschenswert wäre es jedoch, wenn durch ein positives Votum des Ausschusses
die Sache zu einem Ende geführt werden könnte. Eine Umsetzung der Maßnahme wäre
dann für das Frühjahr 2006 möglich. Stadtbaurätin
Gundermann dankt
dem Bürgerverein für sein Engagement. Infotafeln an den Eingangsbereichen sind
ganz wichtig. Sie passen auch hervorragend in das Gesamtkonzept und stellen
eine gute Arbeitsgrundlage dar. Beigeordneter
Dörbaum schließt
sich dem Dank an. Die Stelen sehen sehr ansprechend aus und passen gut in das
Stadtbild. In der Darstellung vermisst wird der Hinweis auf den Brunnen, bzw.
das geplante Wasserspiel. Anhand der Planung ist für ihn auch der Bürgersinn
erkennbar. Herr
Schulz – Bürgerverein Lüneburg e.V. – geht davon aus,
dass die Stelen im Frühjahr 2006 aufgestellt werden können. Er schlägt vor,
dass die Mitglieder des Grünflächen- und Forstausschusses zur Einweihung
eingeladen werden. Weitere
Wortmeldungen liegen nicht vor. Ratsfrau
Ebeling dankt dem
Bürgerverein für sein Engagement. Von den Ausschussmitgliedern wird die
Aufstellung der dargestellten Stelen mit ihren Informationstafeln positiv gesehen.
Die Einladung zur Einweihung der Stelen wird von den Ausschussmitglieder gerne
angenommen. Beschluss: Der
Grünflächen- und Forstausschuss begrüßt das Engagement des Bürgervereins und
stimmt der Aufstellung der vorgestellten Stelen mit dem dargestellten
Übersichtplan des Kurparks einvernehmlich zu. Test1 |
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