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Beratungsinhalt: Haushaltsplanberatung
2006 Beim
Kalkberg / Sanierung des Straßenzuges Stadtbaurätin
Gundermann erinnert an die Haushaltsplanberatung in der
letzten Ausschusssitzung in der zugesagt wurde, dass zu einzelnen
Straßenbaumaßnahmen noch nähere Angaben nachgereicht werden. Der
Straßenzug „Beim Kalkberg“ soll saniert werden. Konkrete Pläne dazu wurden dazu
jedoch noch nicht erstellt, weil es zunächst nur darum ging, entsprechende
Mittel für den Haushalt 2006 einzustellen. Die Planung und Bauausführung wird
sich kompliziert gestalten, da der Straßenzug nicht nur im Senkungs-, sondern
zusätzlich auch noch im Naturschutzgebiet liegt. Durch stark abfallende
Senkungen bestehen sehr große Höhenunterschiede. Ähnlich dem Ochtmisser
Kirchsteig wird wegen der Senkungsproblematik eine Sanierung der Straße nur
sehr behutsam möglich sein. Straßenausbaubeiträge
können von den Anliegern nicht erhoben werden. In
der Durchführung ist vorgesehen, dass vorhandenes Material aufzunehmen, eine
neue ordentliche Entwässerung in die Straße einzubringen und das vorhandene
Material wieder einzubauen. Auch der vorhandene Fußweg wird wieder in einen
ordnungsgemäßen Zustand versetzt. Für die Durchführung der Maßnahme sind
123.000 € im Haushalt 2006 vorgesehen. Ratsherr
Firus merkt an,
dass der Fußweg derzeit nur eine Breite von 1 m aufweist. Dies dürfte auch
wegen der intensiveren Nutzung des Gebäudes der Matthäus-Gemeinde anlässlich
von Gottesdiensten als nicht mehr ausreichend angesehen werden. Fachbereichsleiter
Wittmoser führt
aus, dass man in der Detailplanung überlegen wird, wie breit der Fußweg
ausgelegt werden muss. Um Fußgängerbegegnungsverkehr möglich zu machen hält er eine Breite von zukünftig 1,50 m für
erforderlich. Genaues wird die Detailplanung ergeben. Stadtbaurätin
Gundermann ergänzt,
dass, wenn der Ansatz im Haushalt 2006 Bestand hat, dann die Detailplanung im
Ausschuss vorgestellt wird. Auf jeden Fall soll versucht werden, den
Gesamtcharakter des Straßenzuges unter Wiederverwendung des vorhandenen
Materials zu erhalten. Umbau Uelzener Straße / Einmündung Scharnhorststraße
Stadtbaurätin
Gundermann
erläutert die vorgesehene Baumaßnahme. In der derzeitigen Situation kann man
von der Uelzener Straße stadteinwärts fahrend auf der vorhandenen
Linksabbiegespur zunächst in die Scharnhorststraße links abbiegen und im
weiteren Verlauf links in den Munstermannskamp abbiegen. Insbesondere die sich
als Linksabbieger für den Munstermannskamp zu früh als Linksabbieger
einordnenden Autofahrer haben durch ihr Fehlverhalten oftmals gefährliche
Situationen heraufbeschworen und Auffahrunfälle verursacht, weil sie nicht mit
abstoppenden vorschriftsmäßig in die Scharnhorststraße abbiegenden Autofahrern
gerechnet haben. Die Verkehrssicherheitskommission hat diesen Gefahrenpunkt in
die Liste der Unfallgefahrenpunkte aufgenommen. Um diesen Unfallgefahrenpunkt
zu entschärfen wird vorgeschlagen, nach der Einmündung Scharnhorststraße auf
die Trasse der sich fortsetzenden Linksabbiegespur zunächst eine Verkehrsinsel
zu bauen. Dadurch könnte zukünftig verhindert werden, dass sich Linsabbieger
für den Munstermannskamp zu früh, nämlich vor der Scharnhorststraßeneinmündung,
links einordnen. Ratsherr
Aschenbrenner beurteilt die Situation, die diesen Bereich
zu einem Unfallgefahrenpunkt macht, anders. Nach seiner Erfahrung rechnen sich
ordnungsgemäß einordnende Linksabbieger für den Munstermannskamp nicht damit,
das sich Autofahrer, die sich eigentlich für ein Linsabbiegen in die
Scharnhorststraße eingeordnet haben, dann doch auf der Linksabbiegespur weiter
geradeaus fahren. Der sich nach der Einmündung Scharnhorststraße erst
ordnungsgemäß einordnende Linksabbieger für den Munstermannskamp rechnet in der
Regel nicht damit, dass neben ihm auf der Linksabbiegespur auf gleicher Höhe
ein Fahrzeug fährt. Die Gefahr des Auffahrens wird nach seiner Ansicht durch
eine Verkehrsinsel nicht entschärft. Beigeordneter
Dörbaum verweist
darauf, dass die heutige Vorstellung eigentlich nur dazu dienen soll, um die
Detailplanung aufzuzeigen. Über die vorgesehene Maßnahme wurde schon im
Verkehrsausschuss vorgetragen. Dahlenburger Landstraße stadtauswärts / Abbiegespur Einmündung Pulverweg Stadtbaurätin
Gundermann führt
aus, dass auch diese Stelle für die Verkehrskommission einen Unfallschwerpunkt
darstellt. Dass liegt ursächlich daran, dass der Pulverweg in der Dahlenburger
Landstraße sich ziemlich aufweitet und andererseits diese breite Einmündung
nicht durch eine Verkehrsinsel durchtrennt ist. Der relativ große
Einmündungstrichter verleitet Autofahrer zu einem oftmals zu zügigen Abbiegen.
Zur Herausnahme der Geschwindigkeit des Abbiegeverkehrs ist der Bau einer
Mittelinsel in Verbindung mit der Änderung des Radius vorgesehen. Ratsherr
Aschenbrenner gibt zu bedenken, dass die Radien so gewählt
werden müssen, dass Busbegegnungsverkehr weiterhin möglich sei. Stadtbaurätin
Gundermann verweist
auf die seinerzeit geäußerten Befürchtungen von Busfahrern, die der Ansicht
waren, dass der neugebaute Kreisel am städtischen Klinikum zu enge Radien haben
würde. Auch da hat sich in der Praxis erwiesen, dass die Radien ausreichend
dimensioniert wurden. Wenn die Radien zu groß gewählt werden, würde dies
automatisch eine Erhöhung der gefahrenen Geschwindigkeiten nach sich ziehen,
die an solchen Stellen eben nicht gewollt seien. Ratsherr
Kroll regt an, die
Verkehrsinseln nicht mit so hohen Bordsteinen zu versehen, dass sie nicht mehr
überfahren werden können. Denkbar wäre für ihn sie so zu wählen, dass sie noch
überfahrbar sind. Ähnlich ist eine Verkehrsinsel bei der Autobahnabfahrt „Soltau-Ost“
angelegt. Fachbereichsleiter
Wittmoser erklärt,
dass es sich bei der vorgestellten Planung noch nicht um eine Detailplanung für
die Bauausführung handelt. Insofern stehen Details der baulichen Ausführung
noch nicht fest. Gleichwohl wird die Anregung aufgenommen. Beschluss: |
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