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Auszug - Verbesserung der Zusammenarbeit im Ausländerbeirat  

 
 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausländerbeirates
TOP: Ö 8.2
Gremium: Ausländerbeirat Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 22.09.2005    
Zeit: 17:00 - 19:40 Anlass: Sitzung
Raum: Huldigungssaal
Ort: Rathaus
 
Wortprotokoll
Beschluss

Beratungsinhalt:

 

Beratungsinhalt:

 

Herr BIBLEKAJ stellt sich die Arbeit des Ausländerbeirates intensiver vor. Er meint, die Mitglieder sollten stärker in die Arbeit der Vorsitzenden einbezogen werden und sie in ihrer Tätigkeit unterstützen. Auf diese Weise könnte man gemeinsam mehr erreichen und Personen oder Institutionen aktivieren, Kontakte nutzen und sich so noch stärker für die Belange der Migrantinnen und Migranten in Lüneburg und deren Integration einsetzen. Er schätze die Arbeit von Frau Wolf und wisse, dass sie sich sehr stark und zeitintensiv für die Migranten in Lüneburg einsetze, deshalb bitte er sie, die Mitglieder des Beirates mehr zu beteiligen, damit diese von ihr lernen und sie auch einmal in ihrer Tätigkeit vertreten könnten. Gemeinsam könnte man auch weitere Veranstaltungen für die Integration von Migranten organisieren und durchführen. Wichtig wäre dazu auch eine verbesserte Kommunikation und Information der Mitglieder untereinander.

 

Stadtdirektor KOCH weist darauf hin, dass eine hauptamtliche Unterstützung des Ausländerbeirates durch die Stadt leider nur noch in geringem Maße möglich sei. Daher müssten die Mitglieder des Ausländerbeirates selbst aktiv werden und die Dinge in die Hand nehmen. Das ändere sich vielleicht ein wenig mit der Leitstelle für Integration, die in Kürze eingerichtet werde. Um die Kommunikation untereinander zu verbessern, sollte man sich in einem informellen Treffen zusammensetzen und klären, wie man die Arbeit des Ausländerbeirates lebendiger gestalten könnte. Themenvorschläge seien jederzeit willkommen. Man könne sich je nach Bedarf häufiger verabreden, dazu seien keine offiziellen Sitzungen nötig. Er schlage vor, bei dem ersten inoffiziellen Treffen als eine Art „Moderator“ zu fungieren. Nach der Sitzung könne man gemeinsam einen passenden Termin dafür suchen.

 

Die Ratsherren REINECKE und BAST begrüßen die Bereitschaft von Herrn Biblekaj und den übrigen Mitgliedern des Ausländerbeirates, sich stärker zu engagieren und die Vorsitzende zu unterstützen. Sie appellieren dringend an Frau Wolf, das Angebot anzunehmen, da sie oft klage, überlastet zu sein. Sie müsse alle Mitglieder des Beirates in die Arbeit integrieren, sonst mache das Gremium keinen Sinn.

 

Herr BIBLEKAJ findet es nicht richtig, dass der Ausländerbeirat offiziell nur einmal im Jahr tagt und die übrigen Treffen inoffiziell stattfinden sollen. Dafür sei seine Zeit zu kostbar und dafür habe er sich nicht in dieses Gremium wählen lassen. Er wolle sein Engagement innerhalb des Ausländerbeirates erbringen.

 

Frau WOLF entgegnet, Herr Biblekaj habe sie des öfteren herabwürdigend behandelt, wenn sie ihm auf der Straße begegnet sei und sie habe ihn vor kurzem gebeten, seine Mitgliedschaft im Ausländerbeirat niederzulegen. Im Übrigen widerspreche er sich selbst, wenn er einerseits angebe, sich mehr engagieren zu wollen, ihm andererseits aber seine Zeit für inoffizielle Treffen zu kostbar sei.

 

Ratsherr REINECKE weist nochmals eindringlich auf die Verpflichtung der Vorsitzenden hin, die übrigen Mitglieder in die Arbeit des Ausländerbeirates einzubeziehen.

 

Stadtdirektor KOCH wiederholt sein Angebot, bei einem inoffiziellen Treffen gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Die von Herrn Biblekaj geäußerte Unzufriedenheit sei keine persönliche Kritik an Frau Wolf gewesen. Im Gegenteil, die übrigen Mitglieder hätten sie ihrer Sympathie versichert, wollten sie unterstützen und auch von ihr lernen.

 

Frau WOLF äußert trotz ihrer Vorbehalte gegen Herrn Biblekaj werde sie versuchen, bei dem Treffen mit Herrn Koch gemeinsam eine Lösung zu finden.

Der Ausländerbeirat nimmt Kenntnis

Der Ausländerbeirat nimmt Kenntnis.

 

(V)