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Beratungsinhalt: Fahrstuhl
GS Hasenburger Berg: Ratsherr Maeck erkundigt sich nach dem Sachstand hinsichtlich der Einrichtung eines Fahrstuhls an Grundschule Hasenburger Berg. Im vergangenen Jahr hat es dazu eine entsprechende Anfrage gegeben. Die schriftliche Antwort habe ergeben, dass der Landkreis Lüneburg sich an dem Fahrstuhl nicht finanziell beteiligen werde. Daraufhin wurde eine Spendenaktion der Schule ins Leben gerufen. Er bittet zum aktuellen Stand zu berichten. Herr Maeck hält es für einen unzureichenden Zustand einer Schule mit vier Körperbehinderten-Klassen und kooperierenden Grundschulklassen, dass bisher kein Aufzug installiert sei. Auch sollte es im Interesse des Landkreises Lüneburg stehen, da dieser anderenfalls für die Beschulung körperbehinderter Kinder Fahrtkosten aufbringen müsste, da eine Beschulungsmöglichkeit hierfür nur im Landkreis Harburg bestehe. Stadtdirektor
Koch berichtet zum aktuellen Stand der Spendenaktionen der Schule, dass es
einen Bericht in der Fernsehsendung „logo“ gegeben habe, eine
Nachrichtensendung von Kindern für Kinder. Hier ist er interviewt worden und
hat dort deutlich gemacht, dass falls die Schule es schaffen sollte, die Hälfte
der notwendigen Mittel für einen Aufzug aufzubringen, die Schulträger sicher
auch die andere Hälfte aufbrächten. Selbstverständlich sollten auch Drittmittel
und Sponsorengelder eingeworben werden. Der derzeitige Stand der Spendenaktion
liegt bei 10.000,-- €. Mittlerweile ist die Verwaltung jedoch der Auffassung,
dass die hälftigen Kosten für die Schule schwer aufzubringen sind und er denkt
an eine Dreiteilung der Finanzierung durch Schule, Stadt und Landkreis. Es
sollen dazu erneut mit dem Landkreis Lüneburg in diesem Sinne Gespräche geführt
werden. Der
Schulausschussvorsitzende, Ratsherr Firus, unterstützt den Vorschlag
ausdrücklich und bittet die auch im Kreistag vertretenen Kollegen, sich dort
für das Vorhaben einzusetzen. Zu
diesem Thema wird in der nächsten Sitzung des Schulausschusses vorgetragen. SchuBZ
/ Tierpflege: Auf
Anfrage des Ratsherrn Firus nach dem Sachstand zum SCHUBZ berichtet
Stadtdirektor Koch, im Haushalt der Stadt Lüneburg seien Personal- und
Betriebskosten für das SCHUBZ vorgesehen. Nicht jedoch seien Personalkosten für
die Tierpflege eingeplant. Die Tierpflege waren bisher durch BSHG-Kräfte
sichergestellt. Die
Stadt Lüneburg habe eine Mischfinanzierung des Tierpflegers vorgeschlagen: Jeweils
1/3 Kostenübernahme durch die städtischen Schulen, die Landkreisschulen und den
Förderverein des SCHUBZ. Die städtischen Schulen haben sich mit diesem
Prozedere weitestgehend einverstanden erklärt. Aus dem Etat wird 1,--€ pro
Schüler zur Finanzierung der Tierpflege im SCHUBZ aufgebracht. Beim
Landkreis ist jedoch kein Einvernehmen mit den Gemeinden im Landkreis erzielt
worden, so dass auf der dortigen letzten Sitzung des Schulausschusses der
Tagesordnungspunkt zurückgestellt wurde. Dies führt nun dazu, dass die
Finanzierung der Tierpflege nicht gesichert ist und deswegen nach Pfingsten der
Leiter des SCHUBZ, Herr Corleis, aus Gründen des Tierschutzes beginnen muss,
die Tiere abzuschaffen. Die
Ausschussmitglieder sind sich einig darüber, dass dies eine nicht haltbare
Situation sei. Das SCHUBZ sei eine wichtige Einrichtung für die Schulen. Bei
dem Beitrag zur Finanzierung der Tierpflege handelt es sich um ca. 7.000,--€,
die vom Landkreis aufzubringen wären. Es soll hier nochmals an den Landkreis
Lüneburg herangetreten werden, um den Tierbestand des SCHUBZ und um die
artgerechte Pflege zu erhalten. Auch Beigeordneter Firus unterstreicht, dass
andernfalls der Region etwas wichtiges verloren gehen würde. Damit
wird die Sitzung des Schulausschuss geschlossen. |
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