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Beratungsinhalt: Stadtdirektor
Koch gibt eine
Einleitung in die Thematik und stellt klar, dass dieses Positionspapier
Zielvorgaben enthält, die auf dem Weg zu einer bewegungs-, spiel- und somit
sportgerechten Stadt hilfreich sein könnten. Im
Zusammenleben von Menschen haben nachfrageorientierte attraktive Angebote im
Bereich des Sports einen besonderen Stellenwert. Mit diesem Leitfaden erhalten
die Handelnden in den Kommunen eine Grundlage, über die Gestaltung ihrer Stadt
im Hinblick auf ein sportliches Leben und damit einer besseren Lebensqualität
nachzudenken und sich hierüber zu verständigen. Da in diesem Papier wesentliche
Ziele und Kriterien eines bürgerorientierten Sportkonzepts formuliert wurden,
wäre es sehr wünschenswert, wenn der Sportausschuss sich diesen Richtlinien
anschließen könnte. Ratsfrau
Thielbörger regt an
das Positionspapier gedanklich um die Themenbereiche „Kognitive Entwicklung von
Kindern“ und „Erstellung eines Kinderspielplanes“ zu erweitern. Sie
führt aus, dass angesichts des heutigen Gesundheitszustandes unserer Kinder es
enorm wichtig ist, dass bereits frühzeitig die motorischen Fähigkeiten Kraft,
Geschicklichkeit, Beweglichkeit und Ausdauer gefördert werden. Gerade Kinder im
Vorschul- und Schulalter benötigen ein ausreichendes kindgerechtes Angebot von
bewegungsfreundlichen Spielräumen, Freiflächen, Bolzplätzen usw.. Diese Plätze
sollten sich in Wohnungsnähe befinden und gefahrlos für Kinder erreichbar sein.
Damit Kinder und Eltern erfahren können, wo solche Spielflächen sich in
Lüneburg befinden, sollte hierfür ein Informationsheft „Kinderspielplan“
erstellt werden. Stadtdirektor
Koch erinnert
daran, dass genau solch ein "Kinder-Stadtplan" im Jahre 1999 als
Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Fachhochschule Nordostniedersachsen
entstanden und breit verteilt worden sei. Er gibt zu bedenken, dass die
Herstellung solcher Informationshefte/ Flyer immer mit erheblichen Kosten
verbunden sind. Die Stadt Lüneburg bedient sich daher verstärkt des Internets (www.lueneburg.de) und ist überzeugt, sich
hiermit gut und ausreichend zu präsentieren. Der
Vorsitzende des Sportausschusses, Beigeordneter Meißner, verweist zudem
darauf, dass Eltern aber besonders die Kinder schnell herausfinden, wo in ihrer
Wohnungsnähe solche Flächen vorzufinden sind. Der
Sprecher des Sportbeirates, Herr Horn, nimmt die Ausführungen von
Ratsfrau Thielbörger auf und gibt bekannt, dass unter der Leitung von Prof.
Ziegenspeck drei Studentinnen des Institutes für Erlebnispädagogik an der Uni
Lüneburg, ein außerschulisches Projekt unter dem Titel „Spielstadt Lüneburg“
entwickelt haben. Anhand theoretischer Grundlagen, die sich auf das
Bewegungsverhalten von Kindern sowie auf freizeit-, spiel- und
erlebnispädagogischen Aspekten stützen, wurde der Versuch unternommen festzulegen,
wie ein Aktivraum im Rahmen einer Veranstaltung kindgerecht gestaltet werden
kann. Er schlägt vor, in einer der nächsten Sitzungen des Sportausschusses sich
mit diesem Projekt zu beschäftigen. Auf
Nachfrage von Bürgermeister Fischer stellt Stadtdirektor Koch klar, dass
aus dem Positionspapier des Deutschen Städtetages, sich keine
"einklagbaren" Rechte herleiten lassen, die Grundaussagen jedoch in
anderen Planungen (Bauleitplanung, Jugendhilfeplanung usw.) berücksichtigt
werden sollen. Abschließend
fasst der Vorsitzende des Sportausschusses, Beigeordneter Meißner, das
einhellige Ergebnis der Diskussion zu diesem Thema zusammen indem er
feststellt, dass die wesentlichsten Ziele des Positionspapiers in Lüneburg
bereits erreicht worden sind und lässt anschließend über den Beschlussvorschlag
der Verwaltung abstimmen. Beschluss: Der
Sportausschuss schließt sich dem Positionspapier des Deutschen Städtetages
„Sport in der Stadt“ an. Es wird festgestellt, dass die im Papier beschriebenen
Ziele in Lüneburg bereits zu einem erheblichen Teil erreicht worden sind. Abstimmungsergebnis: Ja-Stimmen: 7 Nein-Stimmen: 0 Enthaltungen: 0 |
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