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Auszug - Positionspapier des Deutschen Städtetages "Sport in der Stadt"  

 
 
Öffentliche Sitzung des Sportausschusses
TOP: Ö 6
Gremium: Ausschuss für Sport Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mo, 30.05.2005    
Zeit: 16:00 - 18:30 Anlass: Sitzung
Raum: SV Eintracht Lüneburg Vereinsheim
Ort: Häcklinger Weg 49, 21335 Lüneburg
VO/1536/05 Positionspapier des Deutschen Städtetages "Sport in der Stadt"
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilungsvorlage
  Aktenzeichen:52 20 00
Federführend:Bereich 41 - Schulen, Kultur, Sport Bearbeiter/-in: Papke, Axel
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Beratungsinhalt:

 

Beratungsinhalt:

 

Stadtdirektor Koch gibt eine Einleitung in die Thematik und stellt klar, dass dieses Positionspapier Zielvorgaben enthält, die auf dem Weg zu einer bewegungs-, spiel- und somit sportgerechten Stadt hilfreich sein könnten.

 

Im Zusammenleben von Menschen haben nachfrageorientierte attraktive Angebote im Bereich des Sports einen besonderen Stellenwert. Mit diesem Leitfaden erhalten die Handelnden in den Kommunen eine Grundlage, über die Gestaltung ihrer Stadt im Hinblick auf ein sportliches Leben und damit einer besseren Lebensqualität nachzudenken und sich hierüber zu verständigen. Da in diesem Papier wesentliche Ziele und Kriterien eines bürgerorientierten Sportkonzepts formuliert wurden, wäre es sehr wünschenswert, wenn der Sportausschuss sich diesen Richtlinien anschließen könnte.

 

Ratsfrau Thielbörger regt an das Positionspapier gedanklich um die Themenbereiche „Kognitive Entwicklung von Kindern“ und „Erstellung eines Kinderspielplanes“ zu erweitern.

 

Sie führt aus, dass angesichts des heutigen Gesundheitszustandes unserer Kinder es enorm wichtig ist, dass bereits frühzeitig die motorischen Fähigkeiten Kraft, Geschicklichkeit, Beweglichkeit und Ausdauer gefördert werden. Gerade Kinder im Vorschul- und Schulalter benötigen ein ausreichendes kindgerechtes Angebot von bewegungsfreundlichen Spielräumen, Freiflächen, Bolzplätzen usw.. Diese Plätze sollten sich in Wohnungsnähe befinden und gefahrlos für Kinder erreichbar sein. Damit Kinder und Eltern erfahren können, wo solche Spielflächen sich in Lüneburg befinden, sollte hierfür ein Informationsheft „Kinderspielplan“ erstellt werden.

 

Stadtdirektor Koch erinnert daran, dass genau solch ein "Kinder-Stadtplan" im Jahre 1999 als Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Fachhochschule Nordostniedersachsen entstanden und breit verteilt worden sei. Er gibt zu bedenken, dass die Herstellung solcher Informationshefte/ Flyer immer mit erheblichen Kosten verbunden sind. Die Stadt Lüneburg bedient sich daher verstärkt des Internets (www.lueneburg.de) und ist überzeugt, sich hiermit gut und ausreichend zu präsentieren.

 

Der Vorsitzende des Sportausschusses, Beigeordneter Meißner, verweist zudem darauf, dass Eltern aber besonders die Kinder schnell herausfinden, wo in ihrer Wohnungsnähe solche Flächen vorzufinden sind.

 

Der Sprecher des Sportbeirates, Herr Horn, nimmt die Ausführungen von Ratsfrau Thielbörger auf und gibt bekannt, dass unter der Leitung von Prof. Ziegenspeck drei Studentinnen des Institutes für Erlebnispädagogik an der Uni Lüneburg, ein außerschulisches Projekt unter dem Titel „Spielstadt Lüneburg“ entwickelt haben. Anhand theoretischer Grundlagen, die sich auf das Bewegungsverhalten von Kindern sowie auf freizeit-, spiel- und erlebnispädagogischen Aspekten stützen, wurde der Versuch unternommen festzulegen, wie ein Aktivraum im Rahmen einer Veranstaltung kindgerecht gestaltet werden kann. Er schlägt vor, in einer der nächsten Sitzungen des Sportausschusses sich mit diesem Projekt zu beschäftigen.

 

Auf Nachfrage von Bürgermeister Fischer stellt Stadtdirektor Koch klar, dass aus dem Positionspapier des Deutschen Städtetages, sich keine "einklagbaren" Rechte herleiten lassen, die Grundaussagen jedoch in anderen Planungen (Bauleitplanung, Jugendhilfeplanung usw.) berücksichtigt werden sollen.

 

Abschließend fasst der Vorsitzende des Sportausschusses, Beigeordneter Meißner, das einhellige Ergebnis der Diskussion zu diesem Thema zusammen indem er feststellt, dass die wesentlichsten Ziele des Positionspapiers in Lüneburg bereits erreicht worden sind und lässt anschließend über den Beschlussvorschlag der Verwaltung abstimmen.

Beschluss:

Beschluss:

 

Der Sportausschuss schließt sich dem Positionspapier des Deutschen Städtetages „Sport in der Stadt“ an. Es wird festgestellt, dass die im Papier beschriebenen Ziele in Lüneburg bereits zu einem erheblichen Teil erreicht worden sind.

Abstimmungsergebnis:

Abstimmungsergebnis:

 

   Ja-Stimmen:                        7

Nein-Stimmen:            0

  Enthaltungen:            0