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Beratungsinhalt: Beigeordneter
ALTHUSMANN erläutert
den Antrag. Angesichts der schlechten Finanzlage der Stadt sei es dringend an
der Zeit, das Gebäude- und Liegenschaftsmanagement der Stadtverwaltung zu
verbessern, um Einsparpotentiale auf diesem Gebiet feststellen und umsetzen zu
können. Die CDU-Fraktion dringe schon seit Jahren auf ein solches Konzept.
Damit müsse auch eine mittelfristige Gebäude- und Immobilienplanung verbunden
sein. Ein solches umfassendes „Facilitymanagement“ werde auch in anderen
Städten bereits praktiziert. Nach seinen Informationen habe die Verwaltung ein
solches Konzept im Prinzip fertig erstellt und warte nur auf den geeigneten
Zeitpunkt, es entsprechend zu präsentieren. Der Rat habe einen Anspruch darauf,
alsbald zu erfahren, auf welchem Stand man in Lüneburg sei und welche Konzepte
auf den Weg gebracht werden sollen. Stadtkämmerer
SAUER entgegnet,
die Verwaltung plane, die Gebäudewirtschaft bereits zur Mitte dieses Jahres in
einer betriebsähnlichen Einrichtung zu bündeln. Die Konzeption zur Konstruktion
dieses Betriebes sei fertig, es fehle aber noch eine Reihe von Entscheidungen
zur konkreten Abgrenzung der Gebäudewirtschaft von der übrigen Verwaltung.
Organisationsentwicklung sei im Übrigen kostspielig. Im städtischen Haushalt
sei dafür ein kümmerlicher Etat von 20 T€ angesetzt, den die CDU-Fraktion in
den Haushaltsberatungen gänzlich habe streichen wollen. Die Verwaltung wolle
die Konzeption im Ausschuss für Wirtschaft und städtische Beteiligungen im
vorgegebenen Zeitplan vorstellen. Über die Details könne dann dort diskutiert
werden. Ratsherr
KOLLE weist darauf
hin, dass der Personalbestand der Stadt Lüneburg in den letzten Jahren
erheblich gesenkt worden sei. Daher sei es verständlich, wenn die Erledigung
einzelner Aufgaben längere Zeit in Anspruch nehme. Vor diesem Hintergrund
bringe die Verwaltung aber trotzdem insgesamt ausgezeichnete Ergebnisse. Die
Zusammenlegung der verschiedenen Bereiche des Gebäude- und
Liegenschaftsmanagements sei ein komplexe Angelegenheit, die gut durchdacht
werden müsse, damit daraus am Ende nicht ein kostspieliger Fehlschlag werde.
Man befinde sich auf dem richtigen Weg und einige der Überlegungen seien auch
schon umgesetzt worden. Der Ausschuss für Wirtschaft und städtische
Beteiligungen solle den weiteren Prozess begleiten und darauf dringen, dass die
Umsetzung des von der Verwaltung entwickelten Konzepts nun tatsächlich zum
01.01.06 vollzogen werde. Ratsherr
REINECKE meint, die
Verwaltung verfahre bereits in vielen Bereichen so, wie es die CDU-Fraktion in
ihrem Antrag fordere. Es sei günstiger, zunächst das vorhandene Personal entsprechend
auszubilden, einen vernünftigen Aufbau zu schaffen und langsam in die neuen
Strukturen einzusteigen. Im Ausschuss für Personalangelegenheiten und
Verwaltungsreform am 08.09.04 sei erläutert worden, was im Einzelnen schon
getan worden sei. Es sei nicht in Ordnung, es hier so darzustellen, als ob von
Seiten der Verwaltung noch nichts unternommen worden sei. Stadtdirektor
KOCH stellt dar,
dass im damaligen Prozess der Verwaltungsmodernisierung zunächst Konsens
gewesen sei, möglichst viele Aufgaben und Entscheidungskompetenzen zu
dezentralisieren. Die jetzt diskutierte Zentralisierung dieser Aufgabe laufe
diesem Prinzip grundsätzlich entgegen. Hier müssten also völlig unterschiedliche
Vorgehensweisen zusammengeführt werden. Es gebe übrigens auch Städte, die
diesen Weg der Zentralisierung beschritten und sich inzwischen wieder davon
abgewendet hätten. Das hänge sicher jeweils von den örtlichen Gegebenheiten ab.
Es sei aber schlicht nicht richtig, dass die Stadt dieses Thema beiseite geschoben
oder verzögert habe. Beschluss: Der
Rat der Stadt Lüneburg fasst einstimmig mit den Stimmen der Gruppe SPD/FDP und
der CDU-Fraktion bei Stimmenthaltung der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen
folgenden Beschluss: Der
Antrag wird in den Ausschuss für Wirtschaft und städtische Beteiligungen
überwiesen, da seine Verwirklichung eine sachliche und fachliche Überprüfung
und ggf. die Bereitstellung von Mitteln erfordert. (22) |
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