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Auszug - Vorstellung des Kapitalerhaltungskonzeptes durch die Museumsstiftung  

 
 
Sitzung des Kultur- und Partnerschaftsausschusses
TOP: Ö 7
Gremium: Ausschuss für Kultur und Partnerschaften Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 03.12.2024    
Zeit: 16:00 - 19:52 Anlass: Sitzung
Raum: Huldigungssaal
Ort: Rathaus
 
Wortprotokoll
Beschluss

 

Beratungsinhalt:

 

Frau Prof. Dr. Düselder stellt das Kapitalerhaltungskonzept der Museumsstiftung vor, dieses ist dem Protokoll als nichtöffentliche Anlage beigefügt. Sie erklärt, dass derzeit in Zusammenarbeit mit der Hansestadt Lüneburg ein Konsolidierungskonzept erarbeitet wird. Die Ausschussmitglieder diskutieren über die finanzielle Situation der Museumsstiftung. Frau Dartenne merkt an, dass es wünschenswert wäre, wenn im Kapitalerhaltungskonzept mehr Einsparvorschläge der Museumsstiftung gemacht werden rden und man sich nicht nur auf Zuschuss- und Fördermittelgeber verlassenrde. Herr Schwake erinnert daran, dass alle Einrichtungen und Bereiche der Hansestadt Lüneburg erhebliche Einsparungen vornehmen müssen und daher auch die Museumsstiftung Einsparmöglichkeiten erarbeiten muss. Er fragt nach den Standards für Museen, an denen man sich orientiere. Frau Prof. Düselder erutert, dass es sich um internationale Qualitätsstandards für Museen (ICOM) handelt, an denen sich die Arbeit der Museumsstifung und auch das Kapitalerhaltungskonzept orientieren.

 

Frau Lotze fragt nach der Höhe der Drittmittel, die die Museumsstiftung erhält und nach der Anzahl der Mitarbeitenden der Museumsstiftung. Frau Prof. Düselder antwortet, dass seit 2015 insgesamt 2 Mio. an Drittmitteln eingeworben wurden. Geldgeber waren hier vor allem der Bund, aber auch private Stiftungen. Gefördert wurden vor allem Sonderausstellunggen, die dann in die Dauerausstellungen des Museums übernommen wurden. Die Museumsstiftung hat derzeit 49 Mitarbeitende auf 29,9 Vollzeitäquivalenten und ca. 30 ehrenamtlich tätige Personen. Frau Esders erkundigt sich nach der Ausstellung zum Timeloberg und der Möllering-Villa. Frau Prof. Düselder berichtet, dass diese Ausstellung im Mai 2025 eröffnet wird. Frau Kabasci fragt nach den Besucherzahlen des Museums. Frau Prof, Düselder antwortet, dass in beiden Museen die Postleitzahlen der Besucher erfasst werden und man feststellen konnte, dass das Museum Lüneburg hauptsächlich von lokalen Gästen besucht wird und das Salzmuseum vermehrt von Touristen. Frau Kabasci fragt weiter nach dem Zeitplan für das Konsolidierungskonzept und warum laut Kapitalsertragskonzept die Drittmittel in den nächsten Jahren sinken. Stadtrat Rink antwortet, dass es bis Ende des 1. Quartals 2025 die Ergebnisse des Gutachtensr die Museumsstiftung vorliegen werden. Mit diesen Zahlen werden dann im Laufe des Jahres das Konsolidierungskonzept und eine neue Zuschussvereinbarung mit der Museumsstiftung im Laufe des Jahres 2025 erarbeitet werden und dann dem Ausschuss für Kultur und Partnerschaften vorgelegt.

 

Frau Prof. Düselder  erläutert, dass die Kalkulation der Drittmittel schwierig ist, da diese von Jahr zu Jahr stark schwanken. Daher habe man mit geringeren Beträgen geplant.

 

Herr Lühmann fragt, wie das Personal des Salzmuseums während der Schließungr die Sanierung eingesetzt wird. Frau Dr. Hentschel berichtet, dass es noch keinen genauen Termin für die Schließung gibt. Die Mitarbeitenden werden aber in dieser Zeit Ausstellungskonzepte und pädagogische Konzepte für die Neueröffnung erarbeiten, ein neues Kassensystem einpflegen und vorbereiten und es werden weiterhin viele Hintergrundarbeiten anfallen. Außerdem werden z.B. die Salzsieder aber auch andere Mitarbeitende im Museum Lüneburg eingesetzt. Darüber hinaus gibt es Überlegungen für kurze Zeit in Bereichen mit Empfangsbereich wie dem Stadtarchiv oder der Ratsbücherei unterstützend tätig zu werden.