Bürgerinformationssystem
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Beratungsinhalt:
Vorliegend handelt es sich um eine reine Mitteilungsvorlage; Ratsherr Soldan hebt hervor, dass keine Entscheidung über den Inhalt der Vorlage herbeizuführen sei.
Herr Miekautsch (Bereichsleitung 55) stellt anhand einer Präsentation (s.a. Anlage) die Schülerstatistik des Schuljahres 2024/25 vor.
Grundsätzlich habe sich gezeigt, dass sich die Anzahl der inklusiv beschulten Schüler:innen –vornehmlich in der Oberschule als auch in den Integrierten Gesamtschulen - über die Jahre erhöht habe, aber auch an den städtischen Grundschulen hat sich die Zahl der Schüler:innen mit sonderpädagogischen Förderbedarfen über die Jahre erhöht.
Die Geburtenstatistik (S. 13 der Präsentation) zeige auf, ob die Kapazitäten in den Grundschulen -die jeweilige Geburtenstatistik der Jahrgänge zugrunde legend - als auskömmlich anzusehen sei. Bei den grün markierten Zahlen handele es sich um eine Unterschreitung, bei den wenigen rot hervorgehobenen Zahlen um eine Überschreitung der Grundschulkapazitäten.
Laut aktueller Prognose sind die Geburtenzahlen leicht rückläufig; etwaige Zu-, Wegzüge sind nicht berücksichtigt, so dass es noch zu leichten zukünftigen Abweichungen kommen kann.
Ratsfrau Schäfer fragt nach, wie seitens der Hansestadt Lüneburg auf die absehbaren Überbelegungen in einigen Grundschulen reagiert wird.
Ratsfrau Bauseneick würden die zu ziehenden Schlussfolgerungen aus den steigenden Zahlen von inklusiv beschulten Schüler:innnen an der Oberschule und den beiden Integrierten Gesamtschulen interessieren.
Ratsherr Heerbeck stellt die Frage nach dem Migrationseffekt und einer entsprechenden Berücksichtigung bei der Planung.
Laut Verwaltung sei das Anwahlverhalten der Erziehungsberechtigten bei den städtischen Grundschulen auch von der Umsetzung des Rechtsanspruches auf Ganztagsbetreuung abhängig.
Stadtrat Forster führt hierzu aus, dass sich die Hansestadt Lüneburg verstärkt den Themen Inklusion und Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung annehme; dies habe auch ein Gespräch zwischen der OBin Frau Kalisch und den Schulleitungen gezeigt. Auch werde auf der nächsten Stadtkonferenz im Herbst diesen Jahres in der Leuphana sich des Themas Bildung verstärkt angenommen. Für die zukünftige Schullandschaft sei eine langfristige Schulentwicklungsplanung erforderlich.
Ratsherr Soldan gibt zu bedenken, dass bereits im nächsten Schuljahr 2025/26 die GS Heiligengeistschule überbelegt wäre und fragt nach Möglichkeiten einer Gegensteuerung seitens der Verwaltung.
Frau Bauer (Fachbereichsleitung 5-3) teilt mit, dass die Heiligengeistschule räumlich begrenzt und ausgeschöpft sei. In unmittelbarer Nähe befindet sich eine sogenannnte Konfessionsschule, welche nicht in den vorliegenden Unterlagen auftaucht. Jene Grundschule, die St.-Ursula-Schule, kann zusätzliche Schüler:innen, auch konfessionslose bzw. – fremde, aufnehmen.
Auch eine etwaige zukünftige Überbelegung der GS Lüne mit einer drohenden 5-Zügigkeit müsse erstmal abgewartet werden, da die Eltern vornehmlich Ganztagsschulen anwählen; die GS Lüne ist aber aktuell noch keine genehmigte Ganztagsschulef.
Die Frage von Ratsfrau Bauseneik nach den aus der Schülerstatistik ablesbaren Auswirkungen des Auslaufens der Johannes-Rabeler-Schule auf alle anderen städtischen Schulen wird seitens der Verwaltung verneint.
Beschluss:
Die Informationen der Verwaltung werden zur Kenntnis genommen.
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