Bürgerinformationssystem
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Es werden insgesamt zwei Einwohnendenfragen gestellt. Beide Fragestellenden sind der Verwaltung namentlich bekannt, möchten jedoch nicht, dass ihre Namen und Anschriften im Protokoll veröffentlicht werden.
Erste Frage: „Im Anbetracht der Finanzlage der Stadt Lüneburg – hat die Verwaltung erwogen, die Versorgungsfunktion des Amselweges auf die Straße „An der Soltauer Bahn“ zu übertragen, diese entsprechend zu akzeptieren und lediglich eine Fuß- und Radverkehrsbrücke über die Ilmenau als Amselbrücke einzurichten? Könnte die Verwaltung eine finanzielle Abwägung zwischen der Ertüchtigung der Straße An der Soltauer Bahn und dem Neubau der Amselbrücke treffen?“
Herr Silex, Leitung des Bereiches 72 – Straßen- und Brückenbau, Geodaten –, entgegnet, dass eine exakte Bezifferung der jeweiligen Kosten ad hoc nicht möglich sei. Selbst, wenn die Straße An der Soltauer Bahn ertüchtigt werden sollte, müsse die Amselbrücke ungeachtet der Nutzung dringend saniert werden. Er schätze, dass ein Ausbau der Straße An der Soltauer Bahn aufgrund der Bodenbelastung durch frühere Schwerindustrie und der sehr wahrscheinlich vorhandenen Kampfmittelbelastung aus dem zweiten Weltkrieg mindestens eine Million Euro kosten würde.
Herr Lauterschlag, Leitung des Bereiches 32 – Ordnung und Verkehr –, ergänzt, dass allein die Sondierung und Räumung der Kampfmittel geschätzt etwa eine Million Euro kosten könnte, Kosten für die Ertüchtigung der Straße kämen dazu.
Zweite Frage: a) Beruht die Ablehnung einer echten Fahrradstraße bzw. der Variante 3 auf belastbaren Annahmen? b) Wird die in Aussicht gestellte Planung einer unechten Fahrradstraße auch eine Anbindung an Innenstadt und Tiergarten durch das Rote Feld umfassen, wie in der VU empfohlen?
Herr Hagmaier, Leitung des Bereiches 35 – Mobilität –, verweist auf die bereits erfolgte schriftliche Antwort, die wie folgt lautet: „Die Erschließung des Stadtteil Wilschenbruch ist für Rettungsdienste und Schwerverkehr lediglich über die Amselbrücke möglich. Der weitere Zugang über die Straße An der Soltauer Bahn gehört nicht zu Liegenschaft der Hansestadt Lüneburg und kann daher nicht für Schwerverkehr genutzt werden. Der Pirolweg bietet keine Alternativroute, da hier aufgrund der Eisenbahnbrücke eine Höhenbeschränkung von 3,4 Metern vorliegt. Ein Bypass An der Soltauer Bahn wäre sonst notwendig, da er eine Alternative bietet, den Schwerverkehr zu ordnen, der aufgrund der Höhenbeschränkung nicht über den Pirolweg umgeleitet werden kann. Der Ausbau An der Soltauer Bahn und der dazugehörige Ausbau eines Bypasses bieten eine Möglichkeit, den Straußenraum zu ordnen und zu gewährleisten, dass Radfahrer:innen und Fußgänger:innen sichere Wegefläche erhalten, ohne durch Schwerverkehr in ihrer Mobilität eingeschränkt zu sein. Die Zufahrt von großen Rettungsfahrzeugen und Schwerverkehr des Stadtteils über den Pirolweg ist offiziell nicht erlaubt. Die Feuerwehr bestätigt, dass eine Nutzung des Weges weiterhin aus Gründen der Gefahrenabwehr unterbunden werden sollte. Die Hansestadt Lüneburg bemüht sich zeitnah, eine Alternativlösung für die Zufahrt von Rettungsdiensten und den Schwerverkehr zu finden. Poller sind sehr störungsanfällig und daher für akute Notsituationen, wie sie bei Rettungseinsätzen vorliegt, keine geeignete Alternative. Für Poller werden aktuell andere Standorte im Stadtgebiet priorisiert.
Die Errichtung einer unechten Fahrradstraße sowie die Machbarkeit einer Verbindung zur Innenstadt wird intern von Seiten der Hansestadt Lüneburg geprüft. (siehe Top 16).“
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