Bürgerinformationssystem
![]() |
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Beratungsinhalt: Herr
Stadtkämmerer Sauer stellt den Tagesordnungspunkt vor und weist darauf hin,
dass die Startveranstaltung am 8. Oktober im Lüneburger Rathaus noch nicht
durchgeführt werden kann, da die Beratungen über das Projekt nicht nur im
Hamburger Senat, sondern auch in der Bürgerschaft erfolgen sollen. Hierdurch
ergeben sich zeitliche Verzögerungen. In der nächsten Sitzung des Ausschusses
für Wirtschaft und städtische Beteiligungen wird die Gesellschafter- und Finanzierungsstruktur
vorgestellt werden. Herr
Vogts von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH für Stadt und Landkreis
Lüneburg (WLG) gibt einen Überblick über den Stand der Entwicklungen für die
Region Süderelbe, abgestellt auf die Stadt Lüneburg. Er stellt anhand des
Abschlussberichtes die Entwicklung eines regionalen Wachstumskonzeptes für die
Region Süderelbe vor. Auf Nachfragen des Ratsherrn Dr. Scharf erklärt Herr
Vogts, dass die Entwicklung der Region Süderelbe eine Art Pilotprojekt für die
Metropolregion Hamburg ist. Ähnliche Ansätze sind auch im Norden Hamburgs
gegeben. Hinsichtlich der Finanzierung weist er darauf hin, dass Unternehmen
mit eingebunden werden sollen. Die Firmenbeteiligungen werden sich am Nutzen
orientieren. Herr
Stadtkämmerer Sauer weist darauf hin, dass zurzeit noch nicht über konkrete Strukturen
entschieden wird und erläutert das Finanzierungskonzept. Ratsherr Kuhn
hinterfragt Abläufe zur Logistik und Auswirkungen auf den Hafen Lüneburg. Beigeordneter
Srugis erklärt, dass für die Metropolregion die gemeinsame Stärken gesucht werden
müssen, jedoch Hamburg sich nicht auf Kosten des Umlandes stark macht. Wichtige
Voraussetzung ist, dass der Mittelstand von diesen Maßnahmen profitiert. Er
warnt vor Spekulationen über Arbeitsplätze. Hier sollte keine zu frühe
Festlegung erfolgen. Ratsherr
Reinecke unterstreicht die Chance für die Region. Er möchte finanzielle
Belastungen geklärt wissen. Er vertritt die Auffassung, dass die Beteiligung
der Wirtschaft abhängig von der weiteren Entwicklung ist. Herr
Dützmann von der WLG unterstreicht, dass eine starke Wirtschaftsförderung vor
Ort trotzdem kompetent erhalten bleiben muss. Sie darf nicht insgesamt in der
Metropolregion aufgehen. Herr
Stadtkämmerer Sauer weist darauf hin, dass die Wirtschaftsförderung vor Ort
gesichert bleibt. Der Landkreis Lüneburg mit der Stadt Lüneburg ist besser als
andere Landkreise aufgestellt. Herr
Meihsies von DEN GRÜNEN äußert, dass die Skepsis überwiegt. Die Wirtschaft
sollte ihren Anteil tragen. Er hinterfragt die Organisation und möchte keine
Doppelstruktur bilden. Die Konkurrenz zu Hamburg bleibt. Beim Containerumschlag
profitiert nur Hamburg. Aus seiner Sicht müssen noch viele Fragen geklärt
werden. Herr
Stadtkämmerer Sauer erläutert die Konkretisierung der Vorgehensweise unter der
übergeordneten Zielsetzung (Arbeitsplätze). Arbeitsplatzmotor ist für diese
Region Hamburg und nicht die Ausrichtung nach Dannenberg und Uelzen. Beigeordneter
Srugis vertritt die Auffassung, dass dies eine Richtungsentscheidung ist, die
weiter verfolgt werden muss. Andere Ideen gibt es sicher auch. Herr
Dützmann weist darauf hin, dass der Hamburger Hafen Zielhafen Chinas ist. Hier
ist Verständnis für den Handelspartner aufzubringen. Ratsherr
Dr. Scharf äußert sich, dass die Zielrichtung klar ist. Erhebliche
Vorleistungen der öffentlichen Hand sind zu erbringen, damit Firmen dort
einsteigen. Herr
Vogts führt aus, dass mit der Errichtung eines Logistikparks nicht alleine das
Abstellen der Container geregelt werden soll, sondern auch die Weiterfertigung
der Produkte, die dort verladen werden. Anhand von Projekten erläutert er die
zukünftigen Arbeitsabläufe der WLG und unterstreicht, dass eine
Wirtschaftsförderung vor Ort erhalten bleiben muss. Ratsherr
Reinecke vertritt die Auffassung, dass ein Wettbewerb mit Hamburg nicht
gewonnen werden kann, sondern hier muss Lüneburg sich einbinden. Die
Zusammenarbeit in dem Bereich muss gefördert werden. Auf
Nachfragen des Ratsherrn Kuhn erläutert Herr Stadtkämmerer Sauer noch einmal
die für die Abläufe aufgestellten Phasen. Beschluss: Der
Ausschuss für Wirtschaft und städtische Beteiligungen empfiehlt einstimmig: „Die Stadt Lüneburg stimmt der
Fortführung der Wachstumsinitiative Süderelbe in die Phase II zu. Sie
beteiligt sich an der dafür notwendigen Umsetzungsorganisation. Konkrete
Vorschläge hierzu sind den Ratsgremien zur Beschlussfassung vorzulegen.“ (WLG,
2) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |