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Beratungsinhalt: Beigeordneter
SRUGIS weist auf
einen Zeitungsartikel zu geplanten umfangreichen Einsparmaßnahmen des Landes
bei den Kommunen hin und fragt, wie sich dies auf die Stadt Lüneburg auswirken
werde. Oberbürgermeister
MÄDGE bestätigt, es
sei im Gespräch, u.a. die Zuschüsse für Kulturförderung, Straßenbauförderung,
regenerative Energie und Städtebauförderung mit dem Projekt Soziale Stadt
völlig zu streichen. Fest stehe, wenn das Land die Förderung streiche, werde
auch der Bund nachziehen. Die Stadt Lüneburg würde damit aus der Förderkulisse
herausfallen und könnte die Projekte dann auch nicht weiter finanzieren. Die
Kürzungen im kommunalen Finanzausgleich seien mit 150 Mio. € angesetzt, auf der
Basis von 2004 umgerechnet bedeute das für die Stadt eine Verschlechterung von
1 Mio. €. Der Städtetag habe gemeinsam mit dem Gemeindebund den
Ministerpräsidenten um einen dringenden Gesprächstermin gebeten. In der
Regierungserklärung sei den Kommunen die Anwendung des Konnexitäts- und
Konsultationsprinzips versprochen worden und danach sollte jetzt auch
vorgegangen werden. Beigeordneter
ALTHUSMANN fragt,
ob Herrn Oberbürgermeister Mädge bekannt sei, dass aus dem Gesamtpaket zum
Haushaltsbegleitgesetz 2004 des Bundes eine deutliche Entlastung der
niedersächsischen Kommunen in den Jahren 2004 bis 2007 erreicht werde. Die
Frage sei auch, ob die niedersächsischen Kommunen ebenfalls die Tarifverträge
kündigen würden, die seitens des Landes gekündigt worden seien, um aus der
prekären Personalkostenfalle heraus zu kommen. Er halte das nach wie vor für
notwendig. Oberbürgermeister
MÄDGE weist zur
ersten Frage darauf hin, dass es sich bei der angesprochenen Entlastung
lediglich um Sollbeträge handele, die sich im Lande unterschiedlich darstellen
würden. Bund und Land hätten den Kommunen seit Jahren „in die Taschen
gegriffen“, es bestehe also erst mal ein Nachholbedarf der Kommunen. Zur
Kündigung der Tarifverträge bleibe anzumerken, dass Bayern, Baden-Württemberg
und Nordrhein-Westfalen dagegen gestimmt hätten, die übrigen Bundesländer seien
dafür gewesen. (II) |
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