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Beratungsinhalt:
Frau Hesebeck, Fachbereichsleitung 7, stellt anhand der als Anlage beigefügten Präsentation den Ist-Zustand in der Lüneburger Fußgängerzone dar.
Um die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt aufzuwerten, sollen in den Fußgängerzonen sogenannte „Grüne Oasen“ geschaffen werden. Die Idee hierzu stammt aus Lübeck. Dort seien Kisten auf einem historischen Platz bepflanzt und aufgestellt worden.
Als erste Standorte habe man sich in Lüneburg die Große Bäckerstraße, die Grapengießerstraße und Am Ochsenmarkt herausgesucht. Sie könnten jedoch auch jeder Zeit umgestellt werden. Anhand von Skizzen stellt sie die Grünen Oasen bildlich dar und erklärt, dass man sich dadurch eine Erhöhung der Attraktivität, der Aufenthaltsqualität und eine Verbesserung des Kleinklimas verspreche. Zudem berichtet Frau Hesebeck über die Kosten und die kurz-, mittel- und langfristige Planung. Die Oasen sollen eine kurzfristige Lösung in der Stadt darstellen. Hierfür sei eine intensive Pflege notwendig. Zudem habe man bereits 2022 viele neue Sitzmöglichkeiten für die Stadt bestellt. Die Lieferzeit betrage derzeit ca. 10 Monate. Mittel- und langfristig müsse man ein Konzept für die Fußgängerzone entwickeln und außerdem Förderanträge stellen.
Herr Meyer erklärt, dass er froh über den vergangenen Abstimmungstermin gewesen sei. Dass man über dieses Thema durch die Zeitung erfahren habe, habe ihn sowie die Kaufleute in Lüneburg jedoch zunächst geschockt. Grundsätzlich habe man negative Erfahrungen mit solchen Projekten in Hinblick auf Vandalismus gemacht. Er habe starke bedenken. Das Ziel müsse weiterhin sein, die Attraktivität der Innenstadt zu steigern, sodass dieses Projekt als Übergang gesehen werde. In der Arbeitsgruppe habe man bereits gute Gespräche geführt.
Stadtbaurätin Gundermann erklärt, dass man zu diesem Thema eigentlich vor vier Wochen hätte vortragen wollen. Aus gesundheitlichen Gründen musste die Sitzung abgesagt werden und es konnte kein kurzfristiger Ersatztermin gefunden werden.
Bürgermeisterin John erklärt, dass die AGL für die Pflege mehr Personal brauche.
Ratsfrau Kabasici findet die Idee gut und erkundigt sich, inwiefern Patenschaften oder das Thema „Essbare Stadt“ hier mitbedacht werden kann.
Frau Hesebeck erklärt, dass man nicht so gute Erfahrungen mit Patenschaften gemacht habe. Um die Bepflanzungen müsse sich täglich gekümmert werden, sodass diese Aktion städtisch gedacht werden sollte. Eventuell könnten Kräuter gepflanzt werden, aber der Anbau von Gemüse sei unmittelbar in der Fußgängerzone nicht denkbar. Zum Thema „Essbare Stadt“ werde man im nächsten Umweltausschuss vortragen.
Ratsherr Grimm erkundigt sich nach den Kosten, die für die Pflege anfallen. Er bittet, dass hierzu eine Aufstellung ins Protokoll aufgenommen wird.
Ergänzung: Personal: 10 Stunden/Woche zzgl. PKW Ersatzbeschaffungen Pflanzen und Pflanzkisten
Insgesamt Kosten i. H. v. ca. 5.000€ von Mai bis September
Die Ratsherren Kohlstedt und Goralczyk befürworten die Idee und sehen das Angebot als Chance für die Innenstadt.
Bürgermeisterin Lotze schließt sich dem an und erkundigt sich, ob mit den Vermietern über die Nutzung der leerstehenden Schaufenster gesprochen wurde. Langfristig brauche es ein Konzept, welches der Hansestadt Lüneburg gerecht werde.
Frau Hesebeck erklärt, dass die Stabsstelle 01N dies organisiere und auch der Innenstadt Beirat beteiligt sei.
Ratsherr Lühmann erkundigt sich nach Erfahrungswerten der Stadt Lübeck zwecks Brandschutz und Vandalismus.
Frau Hesebeck erklärt, dass man aus Lüneburg keine negativen Rückmeldungen bekommen habe.
Beschluss:
Der Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung nimmt die Ausführungen der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis
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