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Auszug - Kleingartenanlagenbegehungen 2019 - Verständigung über den Ablauf und die Bewertung  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Verbraucherschutz, Grünflächen und Forsten
TOP: Ö 12
Gremium: Ausschuss für Umwelt, Verbraucherschutz, Grünflächen und Forsten Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 06.02.2019    
Zeit: 16:00 - 19:00 Anlass: Sitzung
Raum: Huldigungssaal
Ort: Rathaus
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

 

Beratungsinhalt:

 

Stadtbaurätin Gundermann erläutert, dass der Ausschuss in seiner Sitzung am 16.10.2018 entschieden habe, die Kleingartenanlagenbegehungen neu aufzustellen. Hierzu sollte in kleiner Runde, bestehend aus Vertretern des Kleingärtnerbezirksverbands, der Ausschussvorsitzenden und ihrem Vertreter sowie der Verwaltung, ein Konzept entwickelt werden. Dieses Gespräch habe, versehentlich ohne den stellvertretenden Ausschussvorsitzenden, im Januar stattgefunden. Das Ergebnis sei aber im Nachhinein zwischen dem Vorsitzenden des Kleingärtnerbezirksverbands, Herrn Rhein, und Ratsherrn Gros erörtert worden.

 

Der Vorbereitungsrunde war es wichtig klarzustellen, dass die Begehungen von gegenseitiger Wertschätzung geprägt waren und sind. Auf ein bestimmtes Thema solle für die Begehungen verzichtet werden, die Anlagen sollten hinsichtlich ihrer individuellen Verbesserung bewertet werden. Bewertungskriterien oder Auswertungsbögen solle es nicht geben. Es sollen jährlich nur acht Anlagen in zwei Terminen besichtigt werden. Zu den Abschlussveranstaltungen und den Prämierungen werden aber Vertreter aller Anlagen eingeladen, um mit dem Ausschuss ins Gespräch kommen zu können. Die Gartenfreunde bereiten die Besichtigungstermine mit dem Kleingärtnerbezirksverband inhaltlich vor, Rundgänge sind nicht zwingend erforderlich. Es können auch konkret die Veränderungen vorgestellt werden. Im Herbst 2020 tauscht sich der Ausschuss über die Erfahrungen aus und passt ggf. das Verfahren an. Als Begehungstermine werden vorgeschlagen: 24. und 27.06.2019.

 

Der Vorschlag der Vorbereitungsgruppe wird kontrovers diskutiert. Dabei werden folgende Positionen vertreten:

-          Die Besichtigungstermine sollten nicht in einer Woche liegen.

-          Es wird nochmals angeregt, weniger Anlagen intensiver zu besichtigen, z. B. nur drei Anlagen pro Jahr.

-          Nur drei Besichtigungen würde dazu führen, dass in jeder Wahlperiode die Anlagen nur einmal besichtigt würden, so seien Vergleiche schwierig.

-          Zwei-Jahres-Rhythmus positiv, da auch die Vorstände im Zwei-Jahres-Rhythmus neu gewählt würden.

-          Der Ausschuss könnte die Anlagen auch am Wochenende oder bei Festen besichtigen.

-          Einladungen zu Festen seien häufig ausgesprochen und selten angenommen worden.

-          Der Austausch über Sorgen und Nöte ginge vor Ort leichter als am Rande von Festen.

-          Individuelle Besichtigungstermine könnten mit den Vereinen und dem Kleingärtnerbezirksverband abgestimmt werden.

-          Die statistischen Daten der Kleingartenanlagen könnten auch im Rahmen einer üblichen Sitzung besprochen werden.

-          Die Prämierung sollte sich auf besondere Leistungen beziehen.

-          Um Berührungsängste abzubauen, soll auf Themen verzichtet werden.

-          Die Verbesserungen auf öffentlichen Anlagen ließen sich bewerten.

-          Die Bewertung müsse mit den Vorständen reflektiert werden. Die Vorstände sollten wissen, wo sie stehen.

-          Den Vorständen solle gesagt werden, was zur Beurteilung geführt hat bzw. wie beurteilt wurde.

-          Respekt zeigen für die Gemeinschaftsarbeit und Motivation sollte vor einer inhaltlichen Bewertung stehen.

 

Hinsichtlich der Erhaltung der Artenvielfalt durch die Nutzung von Saatgut samenfester Sorten, werden sich der Kleingärtnerbezirksverband und der BUND über Möglichkeiten austauschen, die Vorstände und Gartenfreunde zu informieren. Seminare oder Vorträge bei Mitgliederversammlungen seien denkbar.


Beschluss:

 

Das in kleiner Gruppe erarbeitete Konzept mit zwei gut vorbereiteten Begehungsterminenr jeweils vier Kleingartenanlagen, in denen die Verbesserungen der Anlage zum Vorjahr präsentiert und bewertet werden, wird angenommen. Im Herbst 2020 gibt es einen Erfahrungsausstausch und ggf. Anpassungen. Die Begehungstermine werden noch abgestimmt.