Bürgerinformationssystem
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13.1 Biologische Vielfalt in Dörfern und Städten
Frau Hesebeck, Fachbereichsleiterin Straßen- und Grünplanung, berichtet, dass man drei Projekte über die Fördermaßnahme Biologische Vielfalt in Dörfern und Städten bewilligt bekommen habe. Die geplante Maßnahmen an der Bockelmannstraße und am Schifferwall würden beauftragt. Die Entsiegelung einer Verkehrsflächen an der Friedrich-Ebert-Brücke musste wegen einer 100%igen Kostensteigerung verworfen werden. Hier werde nach einem alternativen Projekt gesucht.
Beigeordneter Mencke fragt nach, ob die Gestaltung von Verkehrsinseln an Gartenbaubetreibe abgegeben werden könne.
Frau Hesebeck weist darauf hin, dass auf der Homepage der Hansestadt über diese Möglichkeit informiert werde, es gebe aber keine Bewerber.
13.2 Baumpflanzungen
Herr Fugel, Leiter des Betriebshofes der Abwasser, Grün und Lüneburger Service GmbH (AGL), erklärt, dass die Baumpflanzungen als Nachpflanzungen für die aktuell notwendigen Rodungen erst im Herbst vorgenommen würden. Im vergangenen Jahr seien viele junge Bäume dem Hitzestress nicht gewachsen gewesen. Die Herbstpflanzung sei für die Bäume besser geeignet.
13.3 Baumfällliste; Anfrage des BUND
Herr Fugel, Leiter des Betriebshofes der AGL, erklärt, dass der AGL, der Verwaltung und den Ausschussmitgliedern ein Anschreiben des BUND zur Baumfällliste 2018 zugegangen sei. Mit dem BUND sei ein Ortstermin vereinbart worden, um die Bäume gemeinsam anzusehen, zu denen der BUND Anmerkungen vorgebracht habe. Er bittet darum, derartige Anfragen künftig vor Beginn der Fällperiode zu stellen. Die Aufgaben seien vergeben worden, so dass nunmehr zeitliche Verzögerungen eintreten würden. Er habe bereits im November angeboten, sich einzelne Bäume vor Ort anzusehen.
Herr Wurm, beratendes Mitglied für den BUND, erläutert, dass man hinsichtlich der Fällnotwendigkeit einiger Bäume anderer Auffassung sei. Außerdem wolle man einen Antrag in den Ausschuss einbringen, dass das Verfahren zur Baumfällliste geändert werde.
Herr Strehse, Geschäftsführer der AGL, weist darauf hin, dass zertifizierte Baumsachverständige die Bäume begutachtet hätten. Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht läge die Verantwortung bei den Baumkontrolleuren und der AGL. Die Baumfällliste werde nur zur Information im Ausschuss vorgestellt.
Nach kontroverser Aussprache verständigt sich der Ausschuss darauf, dass in kleinerer Runde über den künftigen Umgang mit der Baumfällliste gesprochen und Vorschläge für den Ausschuss erarbeitet werden. Vorschläge, die Listen quartalsweise oder unterjährig vorzulegen, sollen einfließen.
Ratsherr Gros regt ein Baumkataster an, auch Konzepte für die Verbesserung von Baumstandorten und den Erhalt von Bäumen sollten erarbeitet werden. Die Bäume seien wichtig für das innerstädtische Klima. Diese Position wird von Beigeordnetem Blanck unterstützt. Dieser ergänzt, dass Neuanpflanzungen lange bräuchten, um die positiven Effekte für das Klima im Vergleich zu einem alten Baum zu erreichen.
Herr Wurm erkennt die Verantwortlichkeit der AGL an, es ginge nicht darum, die Gutachter in Frage zu stellen. Er spreche sich aber dafür aus, sich jeweils vorrangig für den Baumerhalt einzusetzen. Dies sei eine Frage der mentalen Herangehensweise.
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