Bürgerinformationssystem
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Beratungsinhalt: Herr
HOFERICHTER stellt
anhand der als Anlage 1 beigefügten Statistiken die Entwicklung der
Bevölkerung und parallel dazu die Entwicklung des Anteils der ausländischen
MitbürgerInnen an der Gesamtbevölkerung in Stadt und Landkreis Lüneburg dar und
erläutert die Daten. Die Zahlen seien vom Niedersächsischen Landesamt für
Statistik und vom Lüneburger Bürgerservice zur Verfügung gestellt worden. Darin
seien nur die Personen berücksichtigt worden, welche nach melderechtlichen
Kriterien den Status Ausländer inne hätten, also keine AussiedlerInnen.
Niedersachsen liege mit einem Ausländeranteil von 6,7% im Vergleich mit den
übrigen Bundesländern im unteren Bereich, der Anteil in Lüneburg liege bei rd.
5%. Der prozentuale Anteil der AusländerInnen an den Bewohnern der jeweiligen
Stadtteile sei in Kaltenmoor und am Schützenplatz am höchsten. Stadtdirektor
KOCH ergänzt, nach
Schätzungen des von ihm initiierten „Netzwerkes Aussiedler“ in der Region
Lüneburg sei davon auszugehen, dass zusätzlich etwa 6.000 AussiedlerInnen in
Stadt und Landkreis Lüneburg lebten, meist mit deutscher Staatsangehörigkeit.
Der sprunghafte Anstieg des Ausländeranteils gegen Mitte der 90er Jahre lasse
sich möglicherweise auch auf die Vergrößerung von Universität und
Fachhochschule zurückführen, an denen Studierende aus rd. 60 Nationen
eingeschrieben seien. Frau
WOLF fragt, wie
viele Ausländer in Lüneburg in den letzten Jahren eingebürgert worden seien und
wie hoch der Anteil der AsylbewerberInnen an der Gesamtzahl der AusländerInnen
in Lüneburg sei. Stadtdirektor
KOCH sagt
Beantwortung der Frage nach den Einbürgerungen zu Protokoll zu. Zum
Asylverfahren und den aktuellen Zahlen könne der Leiter der Ausländerbehörde,
Herr Stallmann, in einer der nächsten Sitzungen berichten. Herr Hoferichter
erarbeite im Übrigen momentan eine Zusammenstellung aller städtischen
Aktivitäten im Zusammenhang mit Integration von AusländerInnen und dem damit
verbundenen Personal- und Geldaufwand. Das Ergebnis der Erhebungen werde dem
Ausländerbeirat zu gegebener Zeit bekannt gegeben. Auf die Frage nach dem
Bildungsstand der AusländerInnen in Lüneburg antwortet Stadtdirektor KOCH,
es werde von der Bezirksregierung regelmäßig eine Statistik über den Anteil der
ausländischen SchülerInnen in den jeweiligen Schulformen erstellt. Sobald ihm
die aktuelle Fassung vorliege, werde er sie dem Ausländerbeirat zukommen
lassen. Die
Verwaltung antwortet zu Protokoll: Im Jahr 2002 sind in Lüneburg 112 Personen eingebürgert worden und im Jahr 2003 151 Personen. In Lüneburg leben 95 Personen, die als Asylberechtigte anerkannt sind, 107 Personen befinden sich derzeit im laufenden Asylverfahren. Die Zahl derjenigen, die nach einem Asylverfahren zwar nicht die Anerkennung als Asylberechtigte erhalten haben, aber ein befristetes Aufenthaltsrecht als Flüchtlinge, oder die Abschiebehindernisse zuerkannt bekommen haben, kann nur mit erheblichem Aufwand ermittelt werden. Eine grobe Schätzung ergibt ca. 250 Personen. Der
Ausländerbeirat nimmt den Bericht zur Kenntnis. Abstimmungsergebnis: Ja-Stimmen: Nein-Stimmen: Enthaltungen:
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