Bürgerinformationssystem
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Beratungsinhalt: Beigeordneter
FIRUS beantragt, den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und den
Änderungsantrag der Gruppe SPD / F.D.P. in den Ausschuss für Bauen und
Stadtentwicklung zu überweisen, um die Redezeit zu den Anträgen zu begrenzen. Der Rat fasst
daraufhin den untenstehenden Beschluss. Ratsfrau LEECK appelliert an
den Rat, mit der Konversion der Schlieffen-Kaserne etwas Besonderes zu
schaffen, und dafür auch über den gesetzlichen Rahmen hinauszugehen. Hier
sollten andere Ideen als in den sonst typischen Baugebieten verwirklicht
werden. Die Stadt sollte eine Auftaktveranstaltung durchführen und mit einem
Aufruf zur Bürgerbeteiligung verbinden. Die Einrichtung eines Konversionsbeirates
würde den Bürgern zeigen, dass ihre Ideen ernst genommen und umgesetzt würden.
Es entspreche nicht ihrer Vorstellung von Bürgerbeteiligung, wenn die Bürger
nur noch abstimmen könnten, ob sie mit den fertig erstellten
Architektenplanungen einverstanden seien. Oberbürgermeister
MÄDGE stellt klar, dass die Planungshoheit beim Rat der Stadt Lüneburg liege.
Die Verwaltung bereite die Beschlüsse des Rates vor. Dazu könnten die Politiker
zwar Anregungen geben, aber im Vorfeld nicht weiter mitwirken. In dem zu
überplanenden Gebiet werde nach Auszug der Bundeswehr zunächst niemand wohnen,
der direkt beteiligt werden könnte. Der Rat müsse seine Verantwortung als von
den Bürgerinnen und Bürgern gewähltes Gremium wahrnehmen und Vorschläge machen,
die dann der Öffentlichkeit vorgestellt würden. Ratsherr
BURGDORFF macht deutlich, dass seine Fraktion die von Stadtbaurätin Gundermann
vorgeschlagene Vorgehensweise unterstütze. Die Bürgerbeteiligung würde in jedem
Fall nach den Vorschriften des Baugesetzbuches durchgeführt, wenn der
Planungsentwurf vorliege. Natürlich könnten interessierte Bürger ihre
Vorschläge ohne weiteres auch schon vorher an die Fraktionen herantragen. Er
betont nochmals, dass kein Zeitdruck bestehe. Beigeordneter
DR. SCHARF verweist auf die für Niedersachsen und Deutschland
vorbildliche Konversion der Scharnhorst-Kaserne. Es sei also davon auszugehen,
dass der Rat und die Verwaltung durchaus wüssten, wie ein solches Verfahren
durchzuführen sei. Es werde nach den Regeln der in der Bundesrepublik
bestehenden repräsentativen Demokratie vorgegangen. Natürlich würden die
Bürger, Verbände und Vereine zu gegebener Zeit beteiligt werden. Im Ausschuss
für Bauen und Stadtentwicklung könne über die Möglichkeit eines
Begleitausschusses diskutiert werden, der eine andere Funktion als ein
Konversionsbeirat habe. Ratsherr
SOLDAN spricht sich dafür aus, erst in den Gremien des Rates die Leitziele für
die Konversion als Diskussionsgrundlage für die Bürger zu erarbeiten.
Anregungen der Bürger, die diese an die Fraktionen herantragen würden, könnten
dabei mit einbezogen werden. Zum jetzigen Zeitpunkt einen Begleitausschuss
einzurichten, wäre jedoch verfrüht. Beigeordneter
FIRUS schlägt vor, eine interfraktionelle Arbeitsgruppe zum Thema
Schlieffen-Kaserne einzurichten. Die Fraktionen sollten sich im nächsten
Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung darüber verständigen. Beschluss: Der Rat der Stadt Lüneburg beschließt mehrheitlich mit den Stimmen der Gruppe SPD / F.D.P. und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen gegen die Stimmen der CDU-Fraktion und von Oberbürgermeister Mädge, die Anträge zur weiteren Beratung in den Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung zu überweisen. (06) |
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