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Auszug - Gesamtkonzept Gebäude 40 der ehemaligen Schlieffenkaserne mündlicher Bericht  

 
 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 8
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 06.04.2016    
Zeit: 15:05 - 17:50 Anlass: Sitzung
Raum: Stadtteilhaus KREDO
Ort: Neuhauserstraße 3, 21339 Lüneburg
 
Beschluss


Frau Steinrücke trägt vor, dass aufgrund der geringeren Zuweisungszahlen auch weniger unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMA`s) in die Hansestadt Lüneburg kommen. Von geplanten 100 UMA´s sind es noch 50 UMA´s. Neuzugänge gab es in den letzten Wochen kaum. Aufgrund dessen wäre es nicht vertretbar die Betreuung der UMA´s zum jetzigen Zeitpunkt an einen freien Träger abzugeben. Die Verhandlungen zur Abgabe wurden gestoppt. Die Einrichtung wird zunächst selbst durch die Hansestadt Lüneburg betrieben.

 

Herr Wiebe stellt die geplante KiTa im Erdgeschoss des Gebäudes 40 der ehemaligen Schlieffenkaserne vor. Die KiTa wird insgesamt 4 Gruppen haben. Geplant sind 2 Krippen und zwei KiTa-Gruppen. Die KiTa wird durch einen freien Träger betrieben. Die Einreichungsfrist der Ausschreibung hierfür endet am 06.04.2016. Die Planungen wurden dem Landesjugendamt vorgelegt und positiv aufgenommen.

 

Die Öffnungszeiten sind von 6:45 Uhr bis 19:00 Uhr mit einer Öffnungsoption bis 22:00 Uhr geplant. Eine 24 Stunden- KiTa ist nicht geplant. Der Beginn der KiTa ist nach den Herbstferien geplant.

 

Herr Petroll fragt nach einer Teilfinanzierung durch den Arbeitgeberverband und dem Konfliktpotential mit den UMA´s im 1. Geschoss nach. Herr Wiebe bestätigt eine Teilfinanzierung durch den Arbeitgeberverband. Ein Konfliktpotential wird verneint, da für eine räumliche Trennung durch verschiedene Eingänge gesorgt wird und es kaum Berührungspunkte geben wird.

 

Frau Ullmann begrüßt die Öffnungszeiten der Ganztagsbetreuung für berufstätige Eltern.

 

Frau Peck begrüßt die Öffnungszeiten ebenfalls, wundert sich aber über die Anfangszeit 6:45 Uhr und fragt, warum die Öffnungszeiten nach hinten ausgeweitet werden können aber beispielsweise nicht auf 6:00 Uhr vorverlegt werden können. Frau Steinrücke antwortet, dass die Öffnungszeiten in der Diskussion mit dem Arbeitgeberverband entstanden sind und auf Erfahrungswerte beruhen. Außerdem muss hierbei auch auf das Kindeswohl und auf die Zumutbarkeit für Kinder geachtet werden sowie auf die gesellschaftlichen Veränderungsprozesse.

 

Herr Franke stellt die geplante Jugendhilfeeinrichtung im 1. Geschoss des Gebäudes 40 vor. In der 1. Etage wird es zwei getrennte Gruppen geben. Die eine Gruppe wird für die vorläufige Inobhutnahme und Inobhutnahme eingerichtet. Es werden dort 12 Plätze vorgehalten. Die zweite Gruppe wird eine stationäre Jugendwohngruppe mit 10 Plätzen. Herr Franke erläutert anhand des Grundrisses die räumliche Trennung der Gruppen.

 

Schwerpunkte der konzeptionellen Ausrichtung werden sein:

  • Fokus auf tagesstrukturierende Maßnahmen
  • Sprache-Schule-Berufswahl
  • Integration in Angebote der Stadt
  • Selbstständigkeit erhalten, fördern und fordern

 

Frau Bendorf lobt das gute Konzept.

 

Frau Baumgarten fragt nach einer Separation der weiblichen und männlichen Bewohner. Eine Trennung nach Geschlechtern ist bei der Jugendhilfeeinrichtung nicht erforderlich, da sie nur r nnliche Jugendliche vorgesehen ist.

 

Frau Steinrücke merkt an, dass die erste Etage zum 01.05.2016 fertiggestellt ist und ein Umzug zum 01.06.2016 geplant ist. Ein Tag der offenen Tür ist nicht geplant.

 

Herr Laatz fragt nach der Verkehrssituation. Herr Wiebe erläutert die Verkehrslage. Es wird keinen Bringverkehr bis vor die Tür geben. Die Parkplätze sind in ausreichender Anzahl an der Bleckeder Landstraße vorhanden.

 

Frau Schellmann erkundigt sich nach der Nutzung des Außengeländes durch die UMA´s. Dazu stellt Herr Franke die Situation im Außenbereich sowie die geplante Nutzung dar. Es wird eine Trennung des Außengeländes für die KiTa und für Jugendhilfeeinrichtung geben.