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Beratungsinhalt:
Herr Degen-Feldmann, Geschäftsführer der Theater Lüneburg GmbH (Theater), stellt kurz den Jahresabschluss 2013/2014 vor. Der Jahresabschluss 2013/2014 weist einen Jahresfehlbetrag von 73.818,59 € aus. Die Theater Lüneburg GmbH erzielte durch die gestiegenen Zuschauerzahlen höhere Umsätze und konnte gegenüber dem Wirtschaftsplan Einsparungen bei den Aufwendungen erreichen. Im Dezember ist ein neuer Zuschussvertrag mit dem Land Niedersachsen und den beiden Gesellschaftern Hansestadt und Landkreis Lüneburg ohne finanzielle Änderungen zum Vorvertrag für die nächsten 4 Jahre abgeschlossen worden. Es erfolgte bereits eine Zuschusserhöhung für 2015 um insgesamt 400.000,00 € für die sechs kommunalen Theater in Niedersachsen, wobei das Theater Lüneburg einen Anteil von 43 T€ erhält. Der Gesamtbedarf der sechs kommunalen Theater beträgt nach aktueller Planung 2,4 Mio.€. Dieser Betrag ergibt sich aus der Hochrechnung der Fehlbeträge für das Geschäftsjahr 2015/2016.
Es laufen Verhandlungen mit dem Land Niedersachsen über eine Erhöhung des jährlichen Festbetragszuschusses um weitere 400.000,00 €. Im Januar 2015 hat die SPD-Landtagsfraktion die Geschäftsführungen der niedersächsischen Theater zu einem Gespräch eingeladen, bei dem das weitere Vorgehen besprochen wurde. Ein weiteres Treffen ist für Juli 2015 geplant. Wie bereits häufiger diskutiert wurde, wird die Kapitalrücklage in 2-3Jahren bei Eintreten der Jahresfehlbeträge für die kommenden Jahre aufgezehrt sein. Darüber hinaus wird die Liquidität beeinträchtigt. Herr Degen-Feldmann führt weiterhin aus, dass in der Aufsichtsratssitzung der Theater Lüneburg GmbH im Februar Maßnahmen zur Reduzierung des Jahresfehlbetrages beraten wurden. Es soll eine Eintrittspreiserhöhung erfolgen. Die letzte Eintrittspreiserhöhung wurde im August 2014 durchgeführt. Die diesjährige Eintrittspreiserhöhung um durchschnittlich 5,5 % soll bei gleichbleibenden Besucherzahlen zu Mehrerträgen i.H.v. insgesamt 55 T€ führen. Außerdem sollen jeweils eine Produktion im großen Haus (ein Schauspiel), im Studio T.NT und im Jungen Theater T.3 eingespart werden. Die dadurch entfallenden Veranstaltungen sollen durch Aufführungen von erfolgreichen Produktionen der Vorjahre aufgefangen werden. Dadurch können rd. 50 T€ eingespart werden.
Ratsfrau Schellmann fragt, ob es sinnvoll sei, dass man die höheren Zuwendungen vom Land Niedersachsen gemeinsam mit den fünf anderen kommunalen Theatern erkämpft. Herr Degen-Feldmann erklärt darauf hin, dass es vorteilhaft sei, da der Erhalt der Zuwendungen nur auf politischer Ebene erreicht werden kann und die Theater gemeinsam erfolgreicher seien.
Ratsfrau Schellmann hinterfragt, ob die kostenintensiven Sanierungsmaßnahmen bei der finanziellen Lage sinnvoll seien. Herr Degen-Feldmann begründet die Durchführung damit, dass die rd. 3 Mio.€ für energetische Sanierungsmaßnahmen zu rd. 75 % durch EFRE-Mittel gefördert werden und sich um notwendige Sanierungen zum Erhalt des Gebäudes handelt. Erste Stadträtin Lukoschek fügt hinzu, dass durch die energetische Sanierung eine Entlastung durch Energieeinsparungen erfolgt. Herr Degen-Feldmann stimmt dem zu und teilt mit, dass im Zeitraum von Oktober 2014 bis Februar 2015 knapp 10 % bis 20 % der Energie im Vergleich zum Vorjahr eingespart werden konnte. Die Heizkosten betrugen im Jahre 2013 rd. 100 T€. Hier konnten rd. 20 T€ der Kosten eingespart werden.
Herr Degen-Feldmann bestätigt Ratsherrn Neubauer und Ratsherrn Adam, dass im nächsten Wirtschaftsjahr genauso viele Vorstellungen wie im Vorjahr geplant werden. Die Produktionsstreichungen haben hierauf keinen Einfluss.
Bürgermeister Meihsies fragt, ob die Fördermittel der EU an die Fortführung des Spielbetriebs gekoppelt sei. Herr Degen-Feldmann bestätigt dies und erklärt, dass inhaltlich aber keine Definition der Art und Weise des Spielbetriebs erfolgt ist.
Ratsherr Adam informiert sich über die Vereinbarung zwischen der Theater Lüneburg GmbH und der Leuphana. Die Studenten können Last Minute Tickets für 1 € erwerben. Herr Degen-Feldmann berichtet, dass dadurch höhere Erträge erzielt werden und die Anzahl der Studenten, die das Theater besuchen, gestiegen ist. Bei den Eintrittskarten für die Studierenden handelt es sich um Eintrittskarten, die nicht verkauft werden konnten und somit ohne die Vergünstigung unbesetzt bleiben würden. Durch diese Vereinbarung wurde ein zusätzlicher Ertrag von 14 T€ generiert. Beschluss:
Der Ausschuss für Wirtschaft und städtische Beteiligungen beschließt einstimmig:
Die städtischen Beteiligungsvertreter in der Gesellschafterversammlung der Theater Lüneburg GmbH werden angewiesen, der Feststellung des Jahresabschlusses 2013/2014, dem Vortrag des Bilanzverlustes von -73.818,59 € auf das Geschäftsjahr 2014/2015 und der
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