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Auszug - Vorstellung von Bauvorhaben / Umbau Casino-Gebäude im Schlieffenpark - Einbau einer Kita / Ortsbesichtigung  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Bauen und Stadtentwicklung
TOP: Ö 4
Gremium: Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 19.01.2015    
Zeit: 16:00 - 18:35 Anlass: Sitzung
Raum: Besichtigung Gebäude 37 Hanseviertel, anschließend Casino Hanseviertel
Ort: Hans-Heinrich-Stelljes-Straße 57, 21337 Lüneburg
 
Wortprotokoll
Beschluss

Beratungsinhalt:

 

Beratungsinhalt:

 

Stadtbaurätin Gundermann bringt einleitend in Erinnerung, dass ursprünglich vorgesehen war, am grünen Stadtplatz eine neue Kita zu bauen. Hierfür wurde die entsprechende Ausweisung und Festsetzung im B-Plan vorgenommen und das vorgesehene Grundstück dafür reserviert.

In der weiteren zeitlichen Abfolge wurde das Kita-Grundstück mit der IDB gegen das Casino getauscht.

Vor 1 ½ Jahren hatte der ABS im Casinogebäude getagt. In der Sitzung wurden die Ausbaupläne vorgestellt.

Gegenüber dem damaligen baulichen Zustand stellt sich der Gebäudekomplex heute ganz anders dar.

Zwischenzeitlich wurde das Gebäude saniert und umgebaut. Das Obergeschoss wurde so umgestaltet, dass es jetzt als Kita genutzt werden kann. Die Kita hat vergangene Woche ihren Betrieb aufgenommen.

 

Anwesend in der heutigen Sitzung sind zum TOP

              - Herr Koplin                            FBL 8

              - Frau Bachmann              FB 8, Bauplanung und –ausführung

              - Herr Wiebe                            BL 53

sowie              - Frau Stein                            Ev. luth. Kita Verband

 

Nach Vorstellung der Baumaßnahme anhand einer Power-Point-Präsentation (Anlage I) ist vorgesehen, dass die Räumlichkeiten der Kita von den Ausschussmitgliedern in Augenschein genommen und anschließend Fragen der Ausschussmitglieder beantwortet werden.

 

Fachbereichsleiter Koplin geht anhand der Präsentation auf die ursprüngliche Nutzung des Gebäudes als Offizierskasino ein. Für den Umbau des Obergeschosse zu einer Kita wurde zunächst das Dachgeschoss in den früheren Rohbauzustand zurückversetzt. Aufgefundene Schadstoffe wurden hierbei entfernt. Neben künstlichen Mineralfasern und Formaldehyd wurden auch Ofenschlacken gefunden.

Neben einem Lageplan wird anhand von Grundrissplänen die vorgesehene Nutzung der einzelnen Geschosse aufgezeigt. In Ansichten wird auf die einzelnen Phasen der durchgeführten Sanierung eingegangen. Neben der Erneuerung und Ergänzung der haustechnischen Anlagen wurde auch ein Fahrstuhl eingebaut.

Neben der Nutzung des Obergeschosses durch die Kita ist auch weiterhin die Nutzung des Erdgeschosses vorgesehen. Nach Abschluss der Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss werden aufgezeigte Bereiche weiterhin von der Tanzsportabteilung des VfL genutzt werden. Ergänzend wird eine Quartiersküche mit entsprechendem Angebot eingerichtet. Im vorderen Eingangsbereich werden Räumlichkeiten für das Sozialraumbüro geschaffen. Angegliedert wird hierbei ein Seminarraum. Ferner befindet sich im vorderen Bereich die Toilettenanlage.

Das Kellergeschoss verfügt über umfängliche Räumlichkeiten. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen diese Räumlichkeiten für jugendliche Nutzungen zur Verfügung gestellt werden.

Abschließend eingegangen wird auf die Baukosten. Nach Durchführung aller 3 BA wird man auf 1.950.000 € Gesamtkosten kommen. Nach derzeitigem Stand ist davon auszugehen, dass man damit den Rahmen der Kostenschätzung wird einhalten können.

 

Beigeordneter Dörbaum übernimmt die Leitung der Sitzung.

 

Unter Führung von Frau Bachmann – FB 8, Architektin , Bauplanung und –ausführung – wird von den Ausschussmitgliedern die Kita im Obergeschoss des Gebäudes in Augenschein genommen.

Im Anschluss an die Besichtigung wird die Sitzung im Sitzungssaal fortgeführt und den Ausschussmitgliedern die Möglichkeit eingeräumt, ergänzende Fragen zu stellen.

 

Bürgermeister Meihsies möchte wissen, wie sich kurz nach Eröffnung die Belegung darstellt.

 

Frau Stein – Ev. luth. Kita-Verband – geht näher auf die derzeitigen Auslastungszahlen kurz nach Eröffnung der Kita ein.

Die Krippe verfügt über eine Kapazität von 14 Plätzen. Derzeit sind 12 Plätze belegt. Die Kinder befinden sich noch in der Eingewöhnungsgruppe. Bis zum Sommer 2015 ist davon auszugehen, dass alle Plätze belegt sein werden.

Die Kita verfügt ebenfalls über 14 Plätze. Es ist nach derzeitigem Stand davon auszugehen, dass bis zum Sommer noch nicht alle Plätze vergeben sein werden.

Ab 2015 erfolgt die Vergabe der Kita-Plätze zentral durch die Stadt.

 

Ratsherr Manzke geht davon aus, dass im Sommer dann zumindest noch Kita-Plätze zu vergeben sind.

 

Bereichsleiter Wiebe merkt an, dass es diesbezüglich mit dem Arbeitgeberverband noch Gesprächsbedarf gäbe, weil noch weitergehenden Überlegungen im Raum stehen.

Die angesprochenen freien Plätze beziehen sich, wie ausgeführt, nur auf die Kita, nicht jedoch auf die Krippe.

 

Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor.

 

 

Beschluss:

Beschluss:

Die Mitglieder des Ausschusses für Bauen und Stadtentwicklung nehmen den vorgetragenen Sachverhalt zur Kenntnis.