Bürgerinformationssystem
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Beratungsinhalt: Beigeordneter
SRUGIS dankt der Verwaltung für die umfangreiche schriftliche Beantwortung der
Anfrage. Der Lüneburger Rat stehe weiterhin parteiübergreifend hinter dem
Stadttheater und hoffe, dass ein adäquater Ersatz für den Wegfall der
Bespielung des Helms-Museums gefunden werde. Diese Gastspiele seien auch immer
eine Werbung für Lüneburg und sollten weiter gefördert werden. Er bittet die
anwesenden Landtagsabgeordneten, Herrn Althusmann und Herrn Meihsies, beim Land
Niedersachsen nachzufragen, ob das Lüneburger Stadttheater eine ähnliche
Förderung wie die Staatstheater erhalten könnte. Die jetzt bestehende Differenz
der Zuschüsse sei nicht gerechtfertigt. Ratsherr
HORNIG bedauert die Kündigung des Kooperationsvertrages, die für das Theater sowohl
eine finanzielle als auch eine künstlerische Einbuße bedeute. Das attraktive
Programm der nächsten Spielzeit werde aber hoffentlich dazu beitragen, dass
auch Besucher aus Hamburg und Umgebung den Weg ins Lüneburger Stadttheater
finden würden. Eine etwas umfangreichere Förderung der kleineren Theater durch die
Landesregierung wäre in der Tat wünschenswert. Er dankt dem Intendanten, den
Künstlern und Mitarbeitern des Stadttheaters für ihre hervorragende bisherige
Arbeit. Bürgermeisterin
SCHELLMANN empfindet es als enttäuschend, dass Uelzen von der
Landesbühne Hannover und nicht vom Stadttheater Lüneburg bespielt wird. Hier
sollte eher ein Theater aus der näheren Region berücksichtigt werden. Das Land
bezuschusse seine Theater aber so stark, dass die kleineren Bühnen dagegen
nicht konkurrieren könnten. Sie spricht sich ebenfalls dafür aus, beim Land um
eine höhere finanzielle Förderung nachzusuchen. Stadtdirektor
KOCH erklärt, die Landesbühne sei in Uelzen deshalb präsent, weil die Stadt
zwar Mitglied bei der Landesbühne sei, der Landkreis aber den Beitrag zahle.
Die Stadt Uelzen komme auf diese Weise sehr günstig an die Aufführungen und
wolle dies natürlich ungern aufs Spiel setzen. Es würde dem Stadttheater daher
schwer fallen, an dieser Stelle mit wirtschaftlich vertretbaren Konditionen
gegen die Landesbühne zu konkurrieren. Ratsherr
ZIEGERT geht auf die schwierige Situation des Stadttheaters ein und meint auch,
dass eine stärkere finanzielle Förderung durch das Land angebracht wäre. Beschluss: Der Rat der Stadt Lüneburg nimmt
Kenntnis. |
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