Bürgerinformationssystem
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Herr
Dr. Rehbein berichtet, dass die gepflasterten Wohnstraßen bereits fertig
gestellt seien. Die Schmiedestraße soll eine Asphaltdecke erhalten, die im
Winter nicht eingebaut werden konnte, mit deren Fertigstellung aber im Juni
oder Juli zu rechnen sei. Auch die Straßen „Häcklinger Weg“ und
„Allerbruch“ erhielten dann eine neue Asphaltdecke. Der Bau wird in
Abschnitten erfolgen, das Wohngebiet entwickle sich inzwischen ganz gut. Herr
Körner ergänzt, dass die IDB die Erneuerung der Deckschichten im
„Häcklinger Weg“ und „Allerbruch“ zugesagt habe und
inzwischen nur noch 80 Grundstücke frei seien. Derzeit würden nach Auskunft der
IDB täglich Grundstücke verkauft werden. Frau
Böhme stellt 2 Befreiungsanträge für Bauvorhaben dem Ortsrat zur Diskussion vor.
Die Befreiung wird für die Dachform, die Dachneigung und die Traufhöhe
beantragt. Auf Nachfrage von Herrn Blume ergänzt sie, dass sich durch diese
Bauweise eine optische Zweigeschossigkeit ergibt. Sie beantwortet die
verschiedenen Nachfragen der Ortsratsmitglieder zu den baulichen Details und
stellt heraus, dass Befreiungsanträge stets einzelfallbezogen zu betrachten
seien. Herr
Körner ergänzt, dass es einen ähnlichen Baukörper in der Nähe bereits gibt.
Befreiungen seien schon in den vorangegangenen Jahren erteilt worden. Frau
Munzel gibt zu Bedenken, dass auch Andere in diesem Stil hätten bauen wollen,
für sie stelle sich daher die Frage der Gerechtigkeit. Schließlich seien auch
weitere Änderungen und Befreiungen denkbar. Auch
Herr Dr. Wein äußert Bedenken, da die gewünschte Befreiung keine Kleinigkeit
sei. Wenn man dieser Befreiung zustimme, müssten auch weitere Befreiungen
akzeptiert werden. Herr
Blume fragt nach, ob sich die Stadt auch ein Planänderungsverfahren vorstellen
könne, da die Vorgaben des Bebauungsplanes sehr eng seien und die Zustimmung zu
diesen Befreiungen weitere Befreiungen nach sich ziehen könnten. Die Bauherren
vertrauten auf den Bebauungsplan, so dass dessen Änderung eher angebracht sei
als Befreiungen. Die Stadt möge, um die starren Vorgaben des Planes
aufzuweichen, über eine Planänderung nachdenken. Herr
Körner spricht sich gegen die Aufhebung des Planes und eine Neuaufstellung aus.
Dies könne man den übrigen Bauherren nicht antun. Früher seien die Befreiungen
im Gespräch mit den Eigentümern im Baugebiet erörtert worden. Befreiungen
gehörten zu einem Bebauungsplan dazu. Herr
Precht erklärt, dass er der Befreiung zustimmen könne. Frau
Schellmann fragt nach, wie sich die Baukörper bzgl. der Beschattung auf die
Nachbarschaft auswirkten. Frau
Böhme erklärt, dass hierzu keine konkreten Aussagen möglich sind, da dieser
Bautyp noch nicht im Gebiet errichtet wurde. Herr
Löb erläutert, dass die Firsthöhe gleich bliebe und viele andere Faktoren dem
Rahmen des Bebauungsplanes entsprächen. Die Abweichung könne man tolerieren. Auch
Herr Srugis spricht sich für Toleranz aus und fragt, welche Motivation hinter
der Befreiung steht. Frau
Böhme erläutert, dass es für diesen Bautyp Interessenten gäbe. Herr
Blume erklärt, dass er der Befreiung zustimmen könne, sofern die Änderung des
Bebauungsplanes auf die Befreiungen folgen würde. Frau
Böhme erklärt, dass sie keine Möglichkeit hat, die Änderung des Bebauungsplanes
zuzusagen. Herr
Dr. Rehbein ergänzt, dass er die Befreiung für vertretbar hält. Weitere
Anforderungen könnten in der Zukunft zu einer Änderung des Bebauungsplanes
führen, hierüber könne aber erst später eine Entscheidung herbeigeführt werden. Der
Ortsrat spricht sich mit 3 Ja-Stimmen (Herr Körner, Frau John, Herr Precht) und
3 Nein -Stimmen (Frau Munzel, Herr Blume, Herr Dr. Wein) gegen eine Befreiung
aus. Die
Sitzung wird zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger unterbrochen. |
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