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Auszug - Kurparkgelände / Umsetzung des Gartengutachtens - Sachstandsbericht / Ortsbesichtigung - Pfarrer-Kneipp-Weg / Neugestaltung im Zuge der Kanalerneuerung - Situation Kurparkteich  

 
 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Grünflächen- und Forstausschusses
TOP: Ö 5
Gremium: Grünflächen- und Forstausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 09.06.2010    
Zeit: 15:00 - 17:10 Anlass: außerordentliche Sitzung
 
Wortprotokoll
Beschluss

Beratungsinhalt:

 

Beratungsinhalt:

 

 

Wegebaumaßnahmen / Rückbau des Pfarrer-Kneipp-Weges

 

Bereichsleiter Zurheide bringt in Erinnerung, dass der Ausschuss einmütig beschlossen hat, dass das im Ausschuss vorgestellte gartenhistorische Gutachten schrittweise mit seinen Inhalten umgesetzt werden soll. Er erinnert daran, dass in den Vorjahren vorrangig Mittel für die Wegeerneuerung eingesetzt wurden. Unter Hinweis auf die im letzten Jahr durchgeführte Begehung des Kurparks durch den Ausschuss verdeutlicht er noch mal den für den Wegebau vorgesehenen Standard des 3-schichtigen Aufbaus, der sicherstellt, dass es hinsichtlich der Wegenutzung auch bei der Wechselwirkung Frost/Tauwetter es zu keinen Beeinträchtigungen hinsichtlich der Nutzung kommt.

Die Avacon beabsichtigt im Laufe des Jahres in den mit einer bituminösen Deckschicht angelegten Pfarrer-Kneipp-Weg eine 20 kV-Leitung zu verlegen. Seitens der Stadt ist in diesem Zusammenhang angedacht, einen weiteren Schritt in der Umsetzung des gartenhistorischen Gutachtens damit zu verbinden. Aus diesem Grund ist vorgesehen, nach Verlegung des Stromkabels den Pfarrer-Kneipp-Weg, wie in dem Gutachten angeregt, mit einer wassergebundenen Decke zu versehen und zwar beginnend vom jetzigen Parkplatz aus. Begleitend soll hierbei auch das vorhandene Gossenbord zurückgebaut werden. Dadurch wird es ermöglicht, dass man beide Kurparkteile als eine Einheit begreifen kann.

 

 

Kurparkteich / Entschlammung

 

Bereichsleiter Zurheide weist zum Teichareal darauf hin, dass die Wasserqualität des Teiches schlecht sei. Dies liegt u. a. darin begründet, dass der Fischbestand zu hoch ist. Der ebenfalls zu hohe Entenbestand und Fütterungen tragen dazu bei, dass die Zersetzungsprozesse zu Problemen hinsichtlich des Sauerstoffgehaltes im Wasser führen.

Vorgesehen ist deshalb eine Entschlammung des Teiches, die zuletzt vor 15 Jahren durchgeführt wurde. Die mit einer Entschlammung des Teiches erforderlichen Haushaltsmittel sollen für den Haushalt 2011 angemeldet werden.

 

Stadtbaurätin Gundermann ergänzt, dass die in früheren Jahren durchgeführten Eigenleistung in diesem Umfang nicht mehr möglich sei.

 

Dr. Kracht – NABU weist darauf hin, dass die geschilderten Probleme auch in Kurparkbereichen anderer Städte vorhanden seien. Aus Bad Pyrmont ist ihm bekannt, dass dort an den Fütterungsstellen Schilder aufgestellt wurden, die nicht nur darauf hinweisen, dass eine Fütterung verboten sei, sondern diese Schilder beinhalten zusätzlich den Hinweis, dass eine Fütterung Ratten anzieht.

Bei der vorgesehenen Entschlammung des Teiches bittet er darauf zu achten, dass wieder einzusetzendes Getier ordnungsgemäß an anderer Stelle solange gehältert wird.

 

Bereichsleiter Zurheide weist darauf hin, dass es schwerlich möglich sein wird, Enten generell vom Kurparkteich zu vertreiben.

 

 

 

Mehrgenerationenplatz

 

Bereichsleiter Zurheide berichtet darüber, dass bezüglich der Gestaltung des geplanten Mehrgenerationenplatzes am 16. Juni 2010 ein Treffen mit Vertretern von Senioren- und Sportvereinen sowie des Kneipp-Vereins stattfinden wird. Die Anlegung des Mehrgenerationenplatzes ist noch für 2010 angedacht.

 

Stadtbaurätin Gundermann ergänzt, dass die Lüneburger Bürgerstiftung eine Beteiligung an den Kosten in Höhe von 10.000 € zugesichert habe.

 

 

Beschluss:

Beschluss:

Der Grünflächen und Forstausschuss nimmt die vorgetragenen Sachstände und die geplanten Maßnahmen bezüglich der Umgestaltung des Pfarrer-Kneipp-Weges, der Entschlammung des Kurparkteiches und der Anlegung des Mehrgenerationenplatzes zustimmend zur Kenntnis.